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Kommentar

Essen für das Kurhaus



Die Kurhaus-Genossen schenkten bei der Generalversammlung reinen Wein ein. Das Projekt „Flottmachen des dümpelnden Kurhauses“ ist demnach längst noch nicht in sicherem Fahrwasser.

Selten ist in Bad Wurzach ein wirtschaftliches Vorhaben mit so viel Vorschusslorbeeren bedacht worden wie der Neustart des Kurhauses. Eine Genossenschaft soll es auf Vordermann bringen.

Die Idee ist faszinierend und sie ist erfolgversprechend. Man schaue nur nach Leutkirch zum Bürger-Bahnhof oder nach Urlau zur Genuss-Manufaktur. Beides funktionierende Bürger-Genossenschaften.

Die Wirklichkeit freilich, sie ist rau. Der Saal ist kein Selbstläufer. Und der „Torfstecher“ sieht volle Tage und auch Leerlauf. Personal aber muss man vorhalten, zumindest auf Abruf bereithalten, um für die Spitzenbelastung gewappnet zu sein.

All das hat viel vom Startgeld aufgezehrt. Jetzt heißt die Losung: „It luck lau!“ Jetzt heißt es für die Bad Wurzacher: Weiterhin Solidarität üben. Essen gehen in den „Torfstecher“, essen für den „Torfstecher“. Weitere Genossenschaftsanteile zeichnen. Vielleicht auch: Ehrenamtlich Arbeit einbringen.

Wenn jeder der 900 Genossen ein- oder zwei- oder dreimal im Jahr anpacken würde, das wäre echte Hilfe. Dann würde ein Ruck durch die Stadt gehen. Dann würde in den Köpfen ankommen: Das ist unser aller Projekt.

Eine schöne Vorstellung.

Bei der Generalversammlung fiel das unschöne Wort Kredit.

Ein Kredit ist per se nichts Schlechtes. Ein Kredit kann die Brücke zum Erfolg bauen. Wenn das Widerlager, auf dem die Brücke ruht, tragfähig ist.

Das Widerlager, das ist im vorliegenden Fall das gastronomische und kulturell-organisatorische Konzept der Kurhaus-Genossen. Von dessen Erfolgsträchtigkeit sind die Genossen, die Macher und auch die Mitglieder, nach wie vor überzeugt.

Trotz aller Anfangsschwierigkeiten.

Vor etwa drei Jahren saßen sieben gestandene Wurzacher zusammen und sagten sich: Es muss doch möglich sein, das Kurhaus zum Erfolg zu führen. Was folgte, war eine Woge des Zuspruchs und der Euphorie.

Jetzt steckt man in den Mühen der Ebene. Es ist genug Kraft und Kompetenz da, um diese zu durchmessen und das Ziel zu erreichen.
Gerhard Reischmann




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