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Kirchenchor sang Palestrina, Bruckner, Mendelssohn und Pfarrer Maier sprach Besinnliches

Eine musikalisch-meditative Palmsonntagsstunde



Der Kirchenchor von St. Verena unter dem Dirigat von Robert Häusle.

Bad Wurzach – Zum Beginn der Karwoche hatten der Kirchenchor und Pfarrer Stefan Maier zu einer besinnlichen Stunde in St. Verena eingeladen. Viele Besucher fühlten sich angesprochen, sich den Themen Trauer, Leiden, Not und Tod zu widmen und sich dazu entsprechende Lieder und Stücke anzuhören.

Mit einem kräftigen Kyrie Eleison und Agnus Dei sang der Kirchenchor die Messe von Palestrina, und die wundervolle Akustik im Chorraum der Kirche verbreitete die Klänge über den ganzen Kirchenraum. Sehr harmonisch und fließend wurden die einzelnen Lieder präsentiert, das Dirigat von Chorleiter und Organist Robert Häusle sorgte für perfekte Übergänge zwischen laut und leise und für ein huldvolles Hosianna.

Orgelsonate Nr. 3 von geht unter die Haut

Während Pfarrer Maier Texte und Lieder aus dem Gotteslob interpretierte und Jesus als den guten Hirten für die Menschen in den Blick rückte, wechselte Robert Häusle zur Orgel, hoch über den Besuchern. Die Orgelsonate Nr. 3 von Mendelssohn „Aus tiefer Not“ wurde auf drei Manualen erfrischend intoniert, der zweite Teil gestaltete sich etwas ruhiger, besinnlicher. 

… der für die Menschheit starb

Pfarrer Stefan Maier sprach über die Dreieinigkeit Gottes, über den menschgewordenen Jesus, der durch den Tod alle Menschen erlöst hat. Man solle den Fokus nicht auf das Alltägliche und Vergängliche richten, sondern auf IHN blicken, den Sohn Gottes, der für die Menschheit starb und wieder auferstanden ist.

Zum Träumen schön

Die Augen schließen und genießen, so wundervoll erklangen einige Motetten sowie die Messe zum Gründonnerstag von Anton Bruckner. Mit den rund 30 Sänger/innen waren alle Stimmen gut besetzt, ein wohlklingender Tenor und Bass, ebenso kräftig die Sopran- und Altstimmen. Chorleiter Robert Häusle zeigte sich sehr zufrieden.

Zu den Klängen der Glocken von St. Verena

Noch einmal sprach der Stadtpfarrer von „Bangen Zeiten“, doch man könne Zuversicht, Hoffnung und Mut in Jesus Christus finden, wenn man glauben kann. Für Gänsehaut sorgte das Schlusslied, dann erklangen laut und hell alle Glocken der Stadtpfarrkirche St. Verena, hoch über der Kurstadt. Eine wunderschöne, besinnliche Stunde ging zu Ende und viele gingen ganz beseelt nach Hause. Die Spenden gingen an die Salvatorianer, für ihre weltweite christliche Arbeit.
Text und Fotos: Carmen Notz

Pfarrer Stefan Maier sprach meditative Texte.

Robert Häusle dirigierte (und spielte alternativ die Orgel).

Der Hochatar verhüllt, wie es in der Passionszeit Brauch ist. Oben sieht man Bruggers Deckengemälde, ein zentraler Teil der stilreinen klassizistischen Stadtpfarrkirche.

Ein die Seele berührender Auftakt zur Heiligen Woche: die Palmsonntagsstunde mit Kirchenchor und Stadtpfarrer.




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