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Gründungsfest der Bürgerstiftung

„Ein großer Tag für Bad Wurzach“



Foto: Uli Gresser
Regierungspräsident Klaus Tappeser (rechts) überreicht dem Stiftungsvorstand Robert Stützle die Gründungsurkunde.

Bad Wurzach (rei) – Formell aus der Taufe gehoben wurde die Bürgerstiftung Bad Wurzach bereits im November 2023 mit der Genehmigung durch das Regierungspräsidium. Das große Gründungsfest wurde nun am 20. März im sehr gut besuchten Kurhaus-Saal gefeiert. Regierungspräsident Klaus Tappeser war es ein Anliegen, die Gründungsurkunde persönlich zu überreichen.

Karl-Josef Fassnacht als Vorsitzender des Stiftungsrates eröffnete den Festakt, der von einem jungen Pianisten musikalisch gestaltet wurde, mit einem Rückblick auf die Entstehungsgeschichte der Bürgerstiftung, die an die 1981 erloschene, von 1482 stammende Spitalstiftung anknüpft. Es waren fünf „Anstifter“ – neben Fassnacht waren dies Karl-Heinz Buschle, Peter Depfenhart, Karl-August Mohr und Robert Stützle – die vor gut zehn Jahren die Idee hatten, eine Bürgerstiftung in der Tradition der alten Stiftung zu errichten. Die fünf haben damit einen Nerv getroffen, denn inzwischen haben sich mehr als 100 Zustifter hinzugesellt und das Stiftungskapital ist auf mehr als 500.000 € angewachsen. Das mühsame Geschäft der operativen Stiftungsgründung lag vor allem bei Peter Depfenhart, dem ehemaligen Stadtkämmerer, im Zusammenspiel mit dem jetzigen Kämmerer Stefan Kunz.

Die großartige Aufbauleistung würdigten der Regierungspräsident und die Bürgermeisterin mit anerkennenden Worten. Klaus Tappeser schlug in freier Rede einen großen Bogen von der mittelalterlichen Stiftungsidee zum Altruismus der Jetztzeit. Eine Stiftung wie die Bad Wurzacher sei weit mehr als ein Instrument des Geldsammelns; es sei ein Ideenpool, der die besten bürgerlichen Kräfte im Hinblick auf sozial-caritatives und kulturelles Wirken in der Gesellschaft bündle. Bürgermeisterin Alexandra Scherer zeigte sich stolz auf diese Leistung aus der Mitte ihrer Bürgerschaft und sprach von einem großen, ja historischen Tag für Bad Wurzach. Sie bat die fünf Gründer um eine Eintragung ins Goldene Buch der Stadt.

Das Schlusswort oblag Robert Stützle, der auf den langen Entstehungsprozess einging, der nach zähem Beginn zu einem hochrespektablen Ergebnis geführt habe. Ihm als Vorsitzendem des Stiftungsvorstandes kam die Ehre zu, aus den Händen des Regierungspräsidenten die Gründungsurkunde in Empfang zu nehmen.

Einen ausführlichen Bericht über das Gründungsfest mit vielen Bildern bringt die Bildschirmzeitung heute im Laufe des Tages (21. März).




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