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Unter dem Motto: „Hope – Hoffnung“

Die Brass Band A7 begeisterte in St. Martin Eintürnenberg die Zuhörer



Foto: Ulrich Gresser
Ein Kirchenkonzertprogramm mit dem Motto “Hoffnung”.

Eintürnenberg – Am vierten Adventssonntag gastierten wieder die Blechbläser und Schlagwerker der Brass-Band “A7” in der Kirche St. Martin in Eintürnenberg mit ihrem Kirchenkonzertprogramm mit dem vielsagenden sehr aktuellen Titel „Hope – Hoffnung“.

Die Brass Band “A7”, ist im Raum Leutkirch /Kempten beheimatet – Dirigent Thomas Wolf beispielsweise stammt aus Unterzeil – und zählt seit einigen Jahren zu den erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Brass-Bands. Dass die Band auch in Eintürnen gastierte, war Roland Schmid zu verdanken, ehemaliger Vorstand und Tenorhornist der Band, der damit ein Heimspiel feierte.

Mit Ancient Monuments von Bertran Moren wagten Wolf und die A7 Brass Band einen alle Register fordernden beinahe monumental anmutenden Konzerteinstieg. Thomas Wolf sorgte auch für die entsprechenden Informationen für die zahlreichen Zuhörer über die Stücke, aber auch Wissenswertes über die Instrumentierung einer Brass-Band. Beispielsweise sei der Klang einer Brassband deswegen so homogen, weil alle Instrumente vom Cornett bis zur Tuba (mit Ausnahme der Posaune) die gleiche Bauweise haben.

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Bernhard Mayer am Euphonium

„Nessun Dorma“ aus der Giacomo Puccini Oper Turandot ist ein weltbekanntes Stück, bei dem schon viele „Helden-Tenöre“ wie Luciano Pavarotti, Andrea Bocelli oder Jonas Kaufmann ihren enormen Stimmumfang demonstrieren konnten. An diesem Abend zeigte Bernhard Mayer mit seinem Euphonium, welch großer Tonumfang auch in diesem Instrument steckt.

Mit dem in vielen Passagen sehr zurückgenommenen Choral „A choral for a solemn Ocasion“ von Marc van Delft gingen Wolf und seine Musiker intensiv auf den Konzertraum Kirche ein, ehe sie mit dem großen dynamischen Finale dieses „hymnischen“ Chorals die Begeisterungsfähigkeit des Publikums weckten.

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Thomas Holdenried mit der Posaune


Ein weiterer Solist konnte sich bei der Brass-Adaption des Rock-Klassikers „Fields of gold“ von Sting als Solist auszeichnen. Thomas Holdenried mit der Posaune übernahm diese Aufgabe und meisterte sie mit Bravour.

Das für das Konzert titelgebende Stück „Hope -Hoffnung“ von Stijn Aertgeerts hat laut Thomas Wolf zwar eine einfache Tonsprache, aber musikalisch eine enorme Tiefe. „In der unruhigen Welt, in der wir heutzutage leben, ist es wirklich schwer, positiv zu bleiben. Der alarmierende Zustand des Klimas, die verrückt gewordene Weltpolitik. Es scheint, als würde sich der Hass in der Welt immer weiter ausbreiten, und das lässt uns hilflos erscheinen. Deshalb ist es wichtiger denn je, diesen Hass mit Hoffnung und Liebe zu bekämpfen und daran zu glauben, dass die Menschheit stärker ist als alles, was uns auseinander treibt!“ sagt der Komponist über das Werk.

Mit der Sinfonietta No. 3 des Schweizer Komponisten und Arrangeurs Etiennne Crausaz , das die A7 Brass Band als Pflichtstück bei der Deutschen Meisterschaft für Brass Bands spielte, wollte Thomas Wolf die fachkundigen Zuhörern nicht mit dem sehr anspruchsvollen und auch aufwühlenden Stück nach Hause gehen lassen. Angesichts der winterlichen Straßenverhältnisse fand er auch erwähnenswert, dass die Musiker für einen Auftritt lange Anfahrtswege in Kauf nehmen.

Also ließen Thomas Wolf und seine Musiker noch mit „A christmas night“ mit einem Weihnachtsliedermedley eine erste Zugabe folgen. Der Arrangeur Marc Jeanbourquin hat darin vier großartigen Weihnachtsklassikern ein neues musikalisches Gewand gegeben: Vom majestätischen Choral Adeste Fideles über das berühmte Joy to the World und einer Jazzversion des nicht minder bekannten Jingle Bells bis hin zu We Wish You a Merry Christmas.

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Die zweite Zugabe „Hark! The Herald Angel sings“ ist ein englisches Weihnachtslied aus dem 18. Jahrhundert, deren aktuelle Melodie auf Felix Mendelsohn Bartholdy zurückgeht. Es war der passende Konzertabschluss, genau richtig, um auf die Weihnachtsfeiertage einzustimmen.

Viele Bilder in der Galerie



BILDERGALERIE

Fotos: Ulrich Gresser

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