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Am Rande des Heiligblutfestes

Der Reiter und der Radler



Foto: Gerhard Reischmannn
Der Reiter am alten Kreuz.

Bad Wurzach – Der Leiter der Bildschirmzeitungsredaktion pflegt beim Heiligblutfest sein Stahlross zu satteln. Seit Jahrzehnten schon radelt er stets am zweiten Freitag im Juli in der Frühe von seinem fünf Kilometer entfernten Wohnort nach Bad Wurzach.

Bei der Rückfahrt am frühen Nachmittag war ein einzelner Reiter auf dem Radweg südlich der ARAL-Tankstelle vor dem Radler. Das Pferd ging im Schritt. Der Radler zögerte zu überholen. „Däa Gaul kennt jo ausschlage“, dachte sich der vorsichtige Stahlross-Reiter.  Kurz vor dem Regenüberlaufbecken verbreiterte sich der Weg und der Radler wagte den Überholvorgang. Beim Vorbeifahren entspann sich folgender Dialog: „So, wo reitet ma na?“ – „Hon no en weita Weg. Noch Kisslegg.“ Respekt, dachte sich der Radlersmann und trat in die Pedale. Nach der Unterquerung der Umgehungsstraße sah er ein verwittertes Kreuz, das er schon beim Herfahren am Morgen fotografieren wollte. Weil das Gras rund ums Kreuz so akkurat ausgemäht war. Wohl vom Bad Wurzacher Bauhof oder von der Straßenmeisterei.  Offensichtlich wegen des Heiligblutfestes.

Angehalten. Fotografiert. Da kommt unser Reiter. „Wia hoisch?“ – „Stefan Mangold.“ – „Zu welcher Blutreitergruppe ghörsch?“ – „Zue de Rötabacher.“ Sagt’s und reitet Richtung Truschwende. Dann dreht er sich um und sagt: „Bin heit zum 25. Mol dabei.“ – „Wenn des so isch, no kommscht en d‘ Bildschirmzeitung nei.“

Was hiermit geschehen ist.
Text und Fotos: Gerhard Reischmann

Stefan Mangold aus Kißlegg. Beim Wurzacher Blutritt 2025 zum 25. Mal dabei gewesen.

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Superior Konrad Werder dankt Bischof Klaus Krämer für sein Kommen

„… und gleich im ersten Amtsjahr nach Bad Wurzach!“

Bad Wurzach – Die große Mulde unterhalb des Zelebrationszeltes und die angrenzenden Bereiche waren übervoll. So gut besucht war der Pontifikalgottesdienst beim Heiligblutfest schon lange nicht mehr. Das war zum einen dem schönen Wetter zu verdanken, vor allem aber wohl dem Umstand, dass der neue Bischof gekommen war. Gottesberg-Superior Pater Konrad Werder freute sich sehr über den hohen Besuch aus Rottenburg und sagte bei der Begrüßung sinngemäß Folgendes:
Ein besonderes Heiligblut-Fest

Ein neuer Bischof und ein neuer – altbekannter – Reliquienträger

Bad Wurzach – Diözesanbischof Klaus Krämer betonte es bei der Feier des Pontifikalamtes nach dem Blutritt: Es war auch für ihn etwas ganz Besonderes, dieses Glaubensfest mit der sehr großen Zahl an Gläubigen zu feiern, und das im noch von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahr. Auch für Stadtpfarrer Stefan Maier war es etwas ganz Besonderes: Er, der sonst in jedem Jahr selbst mitritt, hatte aufgrund seiner im Winter erlittenen Fußverletzung erstmals die Gelegenheit, selbst im Heiligblutw…
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veröffentlicht am 11. Juli 2025
Heiligblut-Fest

Neuer Diözesanbischof Dr. Klaus Krämer zelebrierte Pontifikalamt 

Bad Wurzach – Es war ein Pontifikalamt der Superlative: Insgesamt 20 Konzelebranten standen mit dem neuen Bischof Dr. Klaus Krämer am Altar. Und das sehr große Interesse an dem neuen Bischof sorgte für einen Besucherrekord – zumindest, was die letzten Jahre anbelangt. Musikalisch gestaltet wurde die feierliche Messe von der Stadtkapelle unter der Leitung von Petra Springer.
mit Bildergalerie
veröffentlicht am 11. Juli 2025
Familie Mangler übergab nach jahrzehntelangem Dienst an Familie Feurle

Altar in Truschwende an neuem Standort

Truschwende – Der Altar, den Anton Mangler im Jahre 1972 gezimmert hat, ist noch derselbe. Sogar das Kunstrosendächle über dem Kruzifix fand wieder seinen angestammten Platz. Die Betreuung aber hat nach weit mehr als einem halben Jahrhundert gewechselt.
Blutfreitagsfrühstück

Geschenk aus Jersey und Eintragung ins Goldene Buch

Bad Wurzach – Wie es seit langem guter Brauch ist, gibt es zum Auftakt des Heiligblutfestes ein Frühstück für geladene Gäste. In diesem Rahmen übergab Bürgermeister Simon Crowcroft (St. Helier, Jersey) an Bürgermeisterin Alexandra Scherer ein Geschenk. Und Deputy Bailiff Mr. Robert MacRae, der erstmals in Bad Wurzach weilt, trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein.
Heiligblutfest

Die vielen Helfer im Hintergrund

Bad Wurzach – Sicherheit war groß geschrieben beim Heiligblutfest. An allen Zugängen der Stadt standen quergestellte Fahrzeuge, oft schweres Gerät. Gottesberg-Superior Konrad Werder dankte im Rahmen des Pontifikalamtes allen Diensten, die dafür sorgten, dass das großes Wallfahrtsfest gut gelang: der Feuerwehr, dem Roten Kreuz, dem Bauhof, der Polizei und all den vielen weiteren Helfern.  

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Tabellenführer zu stark: Luftpistolenschützen unterliegen Pfärrich 1

Bad Wurzach – Am vergangenen Wettkampfabend empfingen die Luftpistolenschützen der ersten Mannschaft den aktuellen Spitzenreiter Pfärrich 1 zum Heimkampf. Trotz couragierter Leistung mussten sich die Gastgeber am Ende deutlich mit 0:5 geschlagen geben.
Ab 10. Februar

Im Glaubenskurs steht diesmal die Eucharistie im Mittelpunkt

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