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Aus dem Gemeinderat

Das Rathaus soll grundlegend saniert werden



Foto: DBSZ
Das Bad Wurzacher Rathaus stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert.

Bad Wurzach – Das Bad Wurzacher Rathaus wird grundlegend saniert. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Herstellung von Barrierefreiheit einschließlich des Einbaus eines Aufzuges. Die Erhaltung des aus den 1960er-Jahren stammenden Sgraffitos (Bilder-Band) ist im Maßnahmen-Paket inbegriffen. Eine Übersicht über die ins Auge gefasste Maßnahmen finden Sie unter „Downloads“ am Ende dieses Artikels. Die Kosten werden derzeit mit etwas mehr als 2,4 Millionen € angegeben. Die Sanierung soll 2026 angegangen werden.

Nachdem in der Gemeinderatsitzung vom 7. April 2025 im Falle der Rathaus-Sanierung der Beschluss für eine Mitarbeiterbefragung gefasst wurde, liegen nun deren Ergebnisse vor. Als Rückmeldungen kam: ein größer Briefkasten mit Paketannahme. Es sollte Stauraum unter der Treppe geschaffen werden. Der Eingangsbereich solle hell und freundlich gestaltet werden. Es sollte ein Neuaufteilung der Büros erfolgen sowie der Raumbedarf für den Personalrat vergrößert werden. Andreas Haufler, der Interimsstadtbaumeister und Baurechtsexperte, musste letzteren Vorschlägen eine Absage erteilen. „Wir können nicht mehr Büroraum schaffen, da die Raumstruktur wegen des Denkmalamtes erhalten bleiben muss.“ Bürgermeisterin Alexandra Scherer sagte, man habe nach Ausweichquartieren für die Zeit der Sanierungsmaßnahmen Ausschau gehalten. Der Westflügel des Schlosses könnte dafür mit 600 qm Fläche, der Nähe zum Rathaus und wegen seiner kurzfristigen Verfügbarkeit ab Anfang 2026 sehr gut geeignet sein. Man sei mit dem Eigentümer im Gespräch.
 
Der Gemeinderat entschied sich einstimmig für Variante zwei, eine grundlegende Sanierung des historischen Gebäudes statt einer nur notdürftigen. Die Kosten hierfür werden derzeit auf etwas mehr als 2,4 Millionen € geschätzt.  Im Haushalt 2025 sind fürs Erste 550.000 € eingestellt. Bürgermeisterin Scherer verwies darauf, dass die „große“ Lösung im Unterschied zur „kleinen“ Lösung förderfähig im Rahmen des Stadtsanierungsprogrammes sei; das Sanierungsgebiet müsste entsprechend angepasst werden. Was bei der großen Lösung alles angepackt wird, ist auf der unter „Downloads“ hinterlegten Übersicht dargestellt.
Uli Gresser

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Die Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ hat sich für die Erhaltung des Bilderfrieses an den Außenwänden eingesetzt. Wir verweisen auf unseren Artikel vom 24. Januar 2023, zu finden unter nachstehendem Link. Der Fries war einst rot gefasst, wie man an dem Bild von einer Fasnet in den 1980er-Jahren erkennen kann. Zu sehen ist Bürgermeister Helmuth Morczinietz, dem vom Zunftmeister Karl Fimpel (Kafi) der Strohhut aufgesetzt worden ist.



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