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Eine Mischung aus Swing, Latin, Jazz, Blues und Be-Bop

Brass Souls aus Jersey konzertierten in Bad Wurzach



Foto: Ulrich Gresser

Bad Wurzach – Die sechs Musiker, die sich gerne als Straßenmusiker bezeichnen, hatten am letzten Wochenende (11./12.10.) gleich mehrere Auftritte in der Riedstadt, den wichtigsten davon allerdings am Freitagabend (11. Oktober) in der Kapelle des Leprosenhauses.

Zwei Trompeten, ein Cornet, eine Posaune, eine Tuba und eine kleine Trommel und natürlich die Flagge von Jersey brachten die sechs überragenden Musiker mit, um die rund 60 Zuhörer im Leprosenhaus mit ihrer Mischung aus Swing, Latin, Jazz, Blues und Be-Bop in Schwingungen zu versetzen.

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Gisela Rothenhäusler, die Vorsitzende des Jersey-Kommitees im Partnerschaftsverein Bad Wurzach, berichtete in ihrer Begrüßung, dass die Band, die seit 20 Jahren existiert, bereits 2017 zum Heilig-Blut-Fest in Bad Wurzach zu Gast gewesen war und damals spontan vor der Kirche und im Kurhaus gespielt hatte.

Bei ihrem diesjährigen Besuch waren sie bereits zu einem Workshop mit den achten Klassen in der Realschule gewesen, die nach einem schüchternen Beginn total begeistert waren und am Ende sich sogar Autogramme geben ließen. Am Sonntag im Rahmen des natürlich.miteinand-Tages gab das Sextett noch ein weiteres Konzert im Schlossinnenhof und begleitete musikalisch das letzte Friedensgebet des Jahres. Dazwischen wollten sie noch als Straßenmusiker Lindau und Memmingen „heimsuchen“ und am Samstagabend selbst ein Konzert eines berühmten Jazzmusikers besuchen.

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Zurück zum Konzert im Leprosenhaus: Dass auch „Happy Birthday“ zu ihrem Programm gehört, zeigten die Musiker bei einem kleinen Ständchen für Gisela Rothenhäusler, die an diesem Tag Geburtstag feierte.

Mit „Let the sunshine in“ eröffnete die Brass-Band den Abend. Bei der Frage von Moderator und Posaunist Smart, wer von Musikern sich noch an das Jahr 1976 erinnern konnte, dem Jahr als die Bee Gee ´s den Soundtrack zu dem legendären Film „Saturday Night fever“ schrieben, konnte nur Schlagzeuger Steve Quere den Arm heben, denn die anderen Mitmusiker wie die beiden Trompeter Brian White und Julian Smyth, Flügelhornist Andrew Thomson und Tubist Adam Griffith waren damals noch zu jung oder interessierten sich noch nicht für diese Art von Musik.

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Insgesamt umfasste das Repertoire der Brass Souls annähernd ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte, angefangen mit St. James Infirmery, mit dem die Weltkarriere des berühmten Jazz-Trompeters Louis Armstrong begann, über Autumn Leaves, bis zum bereits erwähnten Saturday Night fever. Nicht mitgerechnet die Klassiker wie “When the saints go marching in” oder typische Samba Rhythmen aus Brasilien.

Die sechs Musiker aus Jersey sind keinesfalls „lost Souls“, an die man anhand ihres Namens eventuell denken könnte, sondern ganz im Gegenteil, sie sind an diesem Abend für jeden Spaß zu haben gewesen. Und natürlich durften sie nicht ohne Zugaben den Auftritt in der Leprosenhaus-Kapelle beenden.

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Fotos: Ulrich Gresser

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