Blutspendenaktion des DRK Seibranz in der Hauerzer Halle
Hauerz / Seibranz – Gemeinschaft, Engagement und ein Tropfen Hoffnung: In der Hauerzer Halle kamen am Freitag 232 Spenderinnen und Spender zusammen, um Blut zu geben – und damit Leben zu retten. Die DRK-Aktion des Ortsverbandes Seibranz zeigte eindrucksvoll, wie stark der Zusammenhalt in der Region ist.
Da die Seibranzer Halle derzeit renoviert wird, wich das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Seibranz für seine jüngste Blutspendenaktion am Freitagmittag (6.2.) in die Halle nach Hauerz aus. Eingeladen hatte Christa Müller-Angele vom DRK-Ortsverband Seibranz. Schon gleich zu Beginn um 14.30 Uhr war der Parkplatz gut gefüllt – viele Spenderinnen und Spender kommen seit Jahren routinemäßig und tragen so regelmäßig zum wichtigen Blutvorrat bei.
Vor der eigentlichen Spende standen wie gewohnt ein kurzes Arztgespräch und das Ausfüllen eines Gesundheitsfragebogens an. Das führte zu zwölf Rückstellungen. Im Vorraum sorgte das eingespielte Registrierungsteam für einen reibungslosen Ablauf, so dass die Wartezeiten kurz blieben. Für die Blutabnahme selbst war das erfahrene Team des Blutspendedienstes Ulm im Einsatz, das mit ruhiger Hand und viel Routine für Sicherheit und Vertrauen sorgte.
Ortsvorsteherin Greiner war ebenfalls vor Ort und nutzte die Gelegenheit, den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie den Spendern für ihr Engagement zu danken.
Nach der Blutabnahme konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer kurzen Ruhepause erholen, bevor das Bewirtungsteam unter Leitung von Helga Krattenmacher zu einer stärkenden Mahlzeit einlud. Angeboten wurden herzhafte Salate und Suppen sowie Kaffee, Kuchen und alkoholfreie Getränke. In geselliger Runde blieb dabei auch Zeit für Gespräche und Austausch.
Trotz des Ausweichortes erlebten alle Beteiligten eine bestens organisierte und rundum gelungene Aktion, die wieder einmal zeigte, wie groß die Bereitschaft in der Bevölkerung ist, mit einer Blutspende Leben zu retten.

Die Registrierung der Spender nahmen Stefanie Schmuck und Bärbel Roggors vor.

Franziska Greiner surft auf ihrem Handy während der Blutspende. Unseren Recherchen zufolge lernt sie für eine Prüfung.

Karl-Heinz Eisenbarth gibt sein Blut.

Dieser Arm gehört Martin Pflug.

Ottmar Weiss.

Alexandra Ritscher.

Das Küchen- und Bewirtungsteam: Marianne Menig, Markus Rölle, Karin Hafner und Helga Krattenmacher (von links nach rechts).

Auch Anita Rölle schaffte in der Küche mit und sorgte für die Verpflegung der Spender.
Warum Blutspenden so wichtig ist
In Deutschland werden täglich rund 15.000 Blutspenden benötigt – für Operationen, Krebspatienten, Unfallopfer oder chronisch Kranke. Da Blut nur begrenzt haltbar ist, sind regelmäßige Spenden unverzichtbar. Eine einzige Spende kann bis zu drei Menschen helfen. Besonders gefragt sind Spenderinnen und Spender, die regelmäßig kommen – sie sichern die Versorgung auch in Zeiten, in denen weniger Termine stattfinden.
Wer gesund ist und mindestens 18 Jahre alt, kann meist problemlos Blut spenden. Termine in der Region sowie weitere Informationen gibt es unter www.blutspende.de.
Text und Fotos: Hans Reichert
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