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Erfreuliche Mitgliederentwicklung

Bericht von der Jahreshauptversammlung des VdK Unterschwarzach-Mühlhausen



Foto: Ulrich Gresser
Vorstand Ferdinand Steiner mit Annelies Wiest, die für 35 Jahre im Ehrenamt geehrt wurde, Helmut Stebner der VdK-Kreisvorsitzende des Landkreis Biberach, zu dem der Ortsverein Unterschwarzach-Mühlhausen gehört mit Kassier Karl -Josef Boscher,der für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde.

Unterschwarzach – Bei seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung im Saal des Gasthauses Hirsch in Unterschwarzach konnte Vorstand Ferdinand Steiner viel Vdk- und (Lokal) Politik-Prominenz begrüßen. Den Fachvortrag zum Thema Pflege hielt Sandra Göttel vom Pflegestützpunkt Bad Waldsee.

Welcher Verein kann von sich behaupten, bei seiner Jahreshauptversammlung gleich zwei Bürgermeister und drei Ortsvorsteher(innen) begrüßen zu können: Dieses Kunststück schaffte der kreisübergreifende VdK Ortsverband Unterschwarzach-Mühlhausen. Denn Vorstand Ferdinand Steiner konnte neben dem Vorsitzenden des VdK-Kreisverbandes Biberach, dem der VdK Unterschwarzach-Mühlhausen angehört, Helmut Stebner, die Unterschwarzacher Ortsvorsteherin Gisela Brodd, die Dietmannser Ortsvorsteherin Monika Ritscher, der Mühlhausener Ortsvorsteher Hubert Ego, die Bad Wurzacher Bürgermeisterin Alexandra Scherer sowie deren Eberhardzeller Amtskollege Guntram Grabherr zu der Versammlung begrüßen. Dazu gesellte sich noch Waltraut Heine als Vertreterin des Stadtseniorenrates Bad Wurzach und der Ehrenvorsitzende Eugen Mayerhofer.

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Erfreuliche Mitgliederentwicklung

Nach einer Stärkung aus der bekannt guten Küche des „Hirsch“ ging Ferdinand Steiner in medias res. Steiner ging in seinem Bericht auf die erfreuliche Mitgliederentwicklung ein: Der Verein zählte zum Datum der JHV 102 Mitglieder. Seit der letzten JHV im Jahre 2024 konnte der Verein 10 Neuzugänge verbuchen. In typisch Steinerschem Understatement nannte dieser das „einen leichten Mitgliederzuwachs“. Steiner freute sich auch, dass das 100. Mitglied, Klaus Härle, den er „mit einer besonderen Geste“ begrüßt hatte, die Hauptversammlung besuchte.

In Schriftführer-Bericht ging Steiner auf die beiden Ausschuss-Sitzungen des Jahres ein, in denen wie der Jahresausflug, Datum der JHV, die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages um 1 € pro Monat sowie die Abschaffung der Ehrungen für 10jährige Mitgliedschaft besprochen wurde. Außerdem die Terminfestlegung von Ausflug und JHV, den Besuch von Mitgliedern bei runden Geburtstagen durch den Vorstand usw … Des Weiteren die Teilnahme an der Kreisverbandskonferenz, einer Betriebsbesichtigung sowie die hauptsächlich an Frauen gerichtete Einladung zur Herbst-Info-Veranstaltung des Kreisverbandes.

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Die zweite Vorsitzende Christine Briegel verlas das von Schriftführerin Jennifer Steiner verfasste Protokoll der letztjährigen JHV. Kernthema waren dabei die Wahlen, bei denen unter Wahlleitung von Helmut Stebner sämtliche Vorstandsmitglieder wiedergewählt worden waren. Der langjährige Rettungssanitäter Franz Häckler hielt damals den Fachvortrag über den Umgang mit einem Defibrillator, während der Kreisvorsitzende Stebner die Mitglieder über die VdK-Aktivitäten auf Kreis-, Bezirks- und Bundesebene brachte.

Kassenbericht

Den Abschluss der Berichte bildete der Kassenbericht von Kassier Karl-Josef Boscher, der bei den Vereinsfinanzen von einem Überschuss in der Jahresabrechnung berichten konnte. Nachdem ihm die Kassenprüfer Wolfgang Göhl und Gebhard Ness eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt hatten, konnte Gisela Brodd die Entlastung des Vorstandes leiten, welche die Mitgliederversammlung auch einstimmig vornahm.

Bürgermeisterin Scherer dankte dem Verein für seine vielen Aktivitäten, mit denen er unter anderem auch der Einsamkeit in der Ortschaft entgegenwirke. „Es ist wichtig dass es so etwas gibt.“ Sehr wichtig sei natürlich auch die Sozialberatung des VdK. Ebenso wie die Geselligkeit. Herz und Rückgrat des Ortsvereines ist natürlich Ferdinand Steiner, lobte sie besonders die Arbeit des ersten Vorstandes.

In seinem Grußwort berichtete der Kreisvorsitzende Helmut Stebner stolz, dass seit er den Kreisvorsitz im 2014 übernommen hatte, die Mitgliederzahl von damals 5500 auf fast 7000 gestiegen sei. Das liege sicher auch daran, dass er und seine Mitarbeiter mit Herzblut dabei sind. Wider Erwarten hätten sich die Austritte wegen der Beitragserhöhung in Grenzen gehalten, es seien weniger als bei der letzten Erhöhung 2014. Bundesweit habe der VdK 2,3 Millionen Mitglieder, allein die Portokosten beliefen sich dabei auf über eine Million Euro. In seiner Ansprache zu den Gedenkfeiern des am nächsten Tag stattfindenden Volkstrauertages sagte er, dass der Vdk seit seit fast 80 Jahren für Kranke und Versehrte einstehe, unabhängig von Hautfarbe und ethnischer Zugehörigkeit. „Man muss auch einmal aufstehen und Nein sagen,“ sei das Credo des VdK.

Der Eberhardzeller Bürgermeister Guntram Grabherr erklärte in seinem Grußwort, dass ihn einiges mit Bad Wurzach verbinde: er war von 1990-92 Leiter des Steueramtes gewesen, von 2012 bis 2015 war er Stadtkämmerer in Bad Wurzach. „Uns verbindet auch die Kläranlage.“ Zum Verein VdK sagte er: „Wer im VdK ist, wird nicht allein gelassen.“

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Sandra Göttel, die den Pflegestützpunkt des Landkreises Ravensburg in Bad Waldsee leitet, hielt in diesem Jahr den Fachvortrag zum Thema Pflege. Der Pflegestützpunkt hat die Aufgabe, bei häuslicher Pflege zu beraten. Diese erfolgt von den Mitarbeitern an fünf Standorten von sieben Mitarbeitern für gesetzlich versicherte unabhängig und neutral in allen Fragen der Pflege und Versorgung. Die kostenlose Beratung kann zu Hause, am Telefon oder bei der Außensprechstunde in Maria Rosengarten stattfinden. Der Pflegestützpunkt unterstützt beratend die Pflegegradeinstufung des medizinischen Dienstes, informiert über die Möglichkeiten, welche Leistungen man bekommen kann. Und informiert darüber, dass etwa bei Demenzkranken, alles, vom Schnürsenkelbinden bis zum Zuknöpfen von Blusenknöpfen, zum erhöhten Betreuungsaufwand dazugehört. Durch den Entlastungsbeitrag können inzwischen auch Nachbarn und Freunde, die Betreuung übernehmen, bei der Leistungsabrechnung mit berücksichtigt werden.

Waltraut Heine vom Stadtseniorenrat machte in ihrem Grußwort Werbung für ein Theaterstück im Dorfstadel in Ziegelbach zum Thema Enkeltrick mit dem Titel „Oma ich brauche Geld.“ Die professionelle Truppe sei mit dem Stück bundesweit unterwegs.

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Ehrungen

Traditionell beschließen die Ehrungen die Mitgliederversammlung. In diesem Jahr wurden Bernhard Kramer, Maria Kramer und und Karl-Josef Boscher mit dem goldenen Treueabzeichen für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Mit der goldenen Verdienstmedaille wurde Anneliese Wiest für 35 Jahre im Ehrenamt ausgezeichnet.

Ferdinand Steiner gab zum Abschluss das Datum des nächstjährigen Ausfluges bekannt. Dieser wird die Vdk´ler am 11.07.2026 an den Bodensee nach Meersburg oder Friedrichshafen und dann per Schiff nach Bregenz führen. Er bedankte sich auch bei den Mitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement sowie bei seinen Vorstandskollegen für deren Unterstützung.




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