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Haushaltsberatung im Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU)

Baumaßnahmen der Stadt im Jahr 2026



Bad Wurzach – Am Montag, 26. Januar, steht der Beschluss der städtischen Etats für das Haushaltsjahr 2026 auf der Tagesordnung. Die Sitzung in „Maria Rosengarten“ beginnt um 20.00 Uhr. Der Haushalt ist in den beiden Ausschüssen des Gemeinderates sowie in allen neun Ortschaftsräten vorberaten worden. Der Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) diskutierte am 12. Januar die in seine Zuständigkeit fallenden Etats des städtischen Eigenbetriebes Abwasser und den Teilhaushalt Bauen des städtischen Haushaltes. Julian Appelt vom Fachbereich Liegenschaften fasste den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Abwasser für 2026 zusammen. Andreas Haufler, der als kommissarischer Stadtbaumeister die Investitionsliste für das Ressort Bauen zusammengestellt hatte, stellte diese dem Ausschuss vor.

Maßnahmen im Bereich Abwasser

Weil der städtische Abwasser-Betrieb im kommenden Jahr viel Geld investiert, wird eine (eingeplante) Kreditaufnahme in Höhe von 3,8 Millionen Euro erforderlich. Insgesamt werden in diesem Jahr vom Eigenbetrieb rund 4,04 Millionen Euro investiert, für 2027 sind noch einmal 1,3 Millionen vorgesehen. Das Geld fließt in die Erschließung von Wohngebieten, die Erneuerung der Trafostation, in ein neues Klärbecken in Arnach sowie die Sanierung des Kanalnetzes. Trotz der Kreditaufnahme, die über den Verkauf der Baugrundstücke in drei Baugebieten refinanziert werden soll, rechnet Julian Appelt mit einer Reduzierung des Schuldenstandes. – Der Empfehlungsbeschluss erfolgte einstimmig.

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Weitere Baumaßnahmen

Andreas Haufler, der als kommissarischer Stadtbaumeister die Investitionsliste für das Ressort Bauen zusammengestellt hatte, stellte diese dem Ausschuss vor.

Auch in diesem Jahr wird die Halle Seibranz noch einmal den dicksten Brocken darstellen: Von den rund 4,5 Millionen € Gesamtkosten sind für 2026 noch einmal rund 1,7 Millionen € bis zur Fertigstellung für Fliesenarbeiten, Fassade, Küche, Sportboden etc.  vorgesehen.

Das Rathaus erhält hohen Zuschuss

Für die Sanierung des Bad Wurzacher Rathauses sind Mittel in Höhe von 1,2 Millionen € angemeldet für Dachstuhlsanierung, statische Ertüchtigung sowie Brandschutzmaßnahmen (Gesamtkosten 2,5 Millionen € bei einer Förderquote von 50 %). Allerdings sei der baubedingte vorübergehende Umzug dabei noch nicht mit eingepreist.

Für die Erweiterung des Kindergartens Seibranz mit dem Ausbau im Schulhaus waren ursprünglich 500.000 € vorgesehen, für das Jahr 2026 sind dafür 800.000 € angemeldet. (Gesamtbaukosten: 2,5 Millionen €).

In Ziegelbach sind im Bereich Hochbau für den vorgesehenen Heizungsverbund 150.000 € angemeldet.

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Investitionen in Schulen

Für den Umbau der Grundschule Bad Wurzach sind, um sie für Ganztagsbetrieb fit zu machen, für eine temporäre Lösung 50.000 € vorgesehen. Für die Wärmeplanung im Schulzentrum sind für die Planungskosten 50.000 € vorgesehen. Von drei Heizungen des Schulzentrums besteht bei zweien Reparaturbedarf sowie ebenfalls bei der Lüftungsanlage der Riedsporthalle. Des Weiteren sind im Schulzentrum für die Einrichtung einer Alarmierungseinrichtung ein Notfall- und Gefahren-Reaktions-System (NGRS), 500.000 € vorgesehen.

Für den Bau einer Lagerhalle sowie den Ersatzbau von Garagen beim städtischen Bauhof sind 250.000 € angemeldet. Für eine Fahrzeugbeschaffung, die Anschaffung eines E-Pritschenwagens, sind 80.000 € vorgesehen, für Straßenreinigung und Winterdienst, unter anderem der Anschaffung eines Schneepfostensetzgerätes, sind weitere 230.000 € angemeldet.

Die Erneuerung der Kurparkbeleuchtung wird fortgesetzt.

Im aktuellen Stadtsanierungsgebiet sind für Satzungsänderung, Zuschüsse für private Sanierungsmaßnahmen, Änderungen baurechtlicher Satzungen 110.000 € an Mitteln angemeldet.

Zwei weitere Bushaltestellen werden barrierefrei

Im Bereich Tiefbau sind 340.000 € für Deckenerneuerung bei Straßen vorgesehen. Je eine barrierefreie Bushaltestelle pro Jahr war bisher die Regel: In diesem Jahr wird diese in Unterschwarzach realisiert. Heuer wird mit der Haltestelle Ziegelwiese über die städtische Zielsetzung hinaus noch eine weitere realisiert, die jedoch komplett vom Landkreis finanziert wird.

Für die Sanierung der Bachstraße in Hauerz sind in diesem Jahr 200.000 € bei Gesamtkosten von 800.000 € vorgesehen. Dabei soll die Mauerkrone saniert und der Fahrbahnbelag sowie die Straßenbeleuchtung erneuert werden.

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Drei Baugebiete

Viel Geld wird in die Erschließung der Baugebiete Reischberghöhe VI (1,3 Millionen €), Unterschwarzach Nord (1,8 Millionen €) und das Baugebiet Bühlstraße (400.000 €) fließen.

Radbrücke beim „Torfstecher“

Planungskosten sind für die Austausche der Achbergbrücke sowie derjenigen in Truschwende angemeldet. Die Radbrücke beim „Torfstecher“ wird fertiggestellt werden, der Steg am Kurparkweiher in Angriff genommen.

In Ziegelbach wird der Ausbau und die Sanierung die Sickerstelle des Ortsbaches realisiert. Für die Gewässerentwicklung, für den Austausch von Dolen und dem Ausbau von Entwässerungsgräben sind Mittel in Höhe von 570.000 € angemeldet.

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Planung von Regenrückhaltebecken

Für die Umsetzung von Maßnahmenempfehlungen aus den Starkregengefahrenkarten sind Planungsraten für die Regenrückhaltebecken in Hauerz, Eggmannsried und Truilz eingestellt.

Fragen und Anregungen der Räte

Karl-Heinz Buschle (Freie Wähler) fragte im Rahmen der Diskussion, ob die Maßnahmen in der Bachstraße in Hauerz auch dem Hochwasserschutz dienten, was Haufler verneinte. Diese Mittel seien nur für die Sanierung gedacht. Maßnahmen für den Hochwasserschutz dauerten, da zunächst auch Grundstücke zur Verfügung stehen und erworben werden mussten; er verwies auf die Planungsraten für die Regenrückhaltebecken. Gisela Brodd (Freie Wähler) sagte dazu: „Es ist wichtig, dass sich nach fünf Jahren etwas tut.“ Bürgermeisterin Alexandra Scherer erklärte, die Planung solcher Hochwassermaßnahmen dauere lange, weil sie teuer sind und ohne Zuschüsse nicht realisiert werden können.

Klaus Schütt (CDU) fragte nach, wofür die Mittel für die Garagen des Bauhofs vorgesehen sind. Diese seien nur für die reinen Planungskosten.

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Entsorgungscontainer

Karl-Heinz Buschle fragte an, was bei der Garagensanierung des Bauhofes mit den dort stehenden Containern geschehe. Dies sei Sache des Kreises, antwortete ihm die Bürgermeisterin. Man habe aufgearbeitet, wo überall Container stehen. Man befürchte eine Reduzierung an Standorten, aber darüber müsse der Kreistag entscheiden. Innerhalb der letzten drei Jahre habe sich die Situation bei den Altkleider-Containern komplett gedreht, weil damit kein Geld mehr zu verdienen sei. Buschle schlug vor, die Standorte einsehbarer zu gestalten, um Müllablagerungen zu verhindern. Ortsvorsteherin Petra Greiner äußerte sich in ihrer Funktion als Vorsitzende des DRK-Ortsvereines Bad Wurzach (das DRK ist einer der Betreiber von Altkleidercontainern und damit für den Betrieb der Container verantwortlich); sie verwies auf die seit Anfang 2025 geltende EU-Richtlinie; das sorge bei vielen Bürgern für Unsicherheit; die Container würden vermehrt für die Entsorgung verschmutzter und unbrauchbarer Textilien missbraucht, die eben in die (kostenpflichtige) Restmülltonne gehörten.

Rainer Deuschel (Grüne) vermisste bei der Mitteleinstellung zum einen ein Radwegkonzept sowie eine kommunale Wärmeplanung. Zu Letzterem verwies die Bürgermeisterin auf die Produktgruppe Energie. Haufler erklärte zum Radwegkonzept, dieses werde bei der nächsten Gemeinderatsitzung auf der Tagesordnung stehen.

Der ATU empfahl dem Gemeinderat per einstimmigem Votum (Deuschel enthielt sich, Enthaltungen zählen jedoch nicht), die Maßnahmen, so wie im Haushaltsplan vorgesehen, in Vollzug zu bringen.

Deuschel regte an, dem Rat eine Sanierungsliste am Beginn des Jahres vorzulegen und am Ende des Jahres eine „Vollzugsliste“.
Uli Gresser

Die Listen der Mittelanmeldungen des Baudezernates haben wir unter „Downloads“ hinterlegt



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