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Umzug im Königstal

Olympia-Stimmung trotzt Wind und Wetter



Foto: Erwin Linder
Urbacher Olympioniken.

Urbach – Samstag, 14. Februar. Bei kaltem und regnerischem Wetter zog der närrische Lindwurm durchs Königstal – doch weder Narren noch Zuschauer ließen sich die gute Laune verderben. Auch Familie Henne mischte sich unter die wetterfesten Fasnetsfreunde und genoss das bunte Treiben am Straßenrand.

Olympia als Motto: Das ließ die Urbacher Narren nicht ruhen, ihren Jäckle-Buckel mit einer Schanze auszustatten. Foto: Erwin Linder

Traditionell eröffnete der Büttel den Umzug, gefolgt von der Kindergarde in ihren roten Baretts mit weißem Pelzrand, roten Jacken, weißen Röckchen und roten Stiefeln – ein besonders niedlicher Auftakt. Gleich dahinter marschierten die Waldseer Elfer als Gastgruppe. In rot-weißen Gardekostümen entpuppten sie sich augenzwinkernd als „Ranzengarde“ und sorgten für viele Lacher.

Das diesjährige Motto „Olympia im Königstal“ spiegelte sich in den fantasievollen Gruppen wider. Der Kindergarten trat in weiß-grün gestreiften Fußballtrikots mit dem Schlachtruf „Kindergarten vor – noch ein Tor!“ auf. Regenbogenbunte Fahnenschwinger riefen „Fahne hoch“, während die Tauzieher ein langes Seil durch die Menge zogen und das Publikum kurzerhand in den Wettkampf einbanden.

Besondere Hingucker waren die als Olympische Flammen verkleideten Narren mit orange-roten Haaren sowie die „Federbälle“ mit weißem Tüllkleid und rotem Schlagpunkt über dem Kopf – wenn auch mit dem kleinen Nachteil, dass durch das Gitter weder Essen noch Getränke erreichbar waren. Passend dazu lieferten sich die Tennisspieler mit überdimensionalen Schlägern ein närrisches Match um „Spiel, Satz und Sieg“. Mit zierlichem Rösselsprung überwanden die Olympischen Reiter die Hindernisse im Parcours.

Musikalisch glänzte die Waldseer Gugga-Gassa-Fetz-Band in neuen Kostümen. Fechter, Skispringer, Bobfahrer und sogar eine augenzwinkernde Dopingkontrolle mit mitgeführtem „Thron“ reihten sich ein. Für zusätzliche Gaudi sorgten irische Kraftsportler mit Papp-Holzstämmen und Strohsäcken sowie die Gruppe „Kugel-Hupf“, die Zuschauer auf Hüpfbällen gegeneinander antreten ließ.

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Phönix-Feuervögel aus Mennisweiler

Auch aus den Nachbarorten kamen närrische Abordnungen: Die Phönix-Feuervögel aus Mennisweiler leuchteten in Orange, Rot und Schwarz, während die Ulkgruppe aus Wassers als Waldmenschen samt fahrbarem Holzhaus unterwegs war.

Trotz Regen zeigte sich einmal mehr: Im Königstal lässt man sich die Fasnet nicht vermiesen – Regen hin oder her, hier zählt vor allem der Spaß.
Text und Fotos: Erwin Linder

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Fotos: Erwin Linder

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