Enzisreute feiert das Fest des Dorfheiligen Sebastian
Enzisreute – Am Namenstag des Dorfheiligen St. Sebastian versammeln sich Jahr für Jahr die Bewohner des Ortsteils Enzisreute zu einem Gottesdienst. So war am 20. Januar die schöne, mit Blumen geschmückte Kapelle gut besucht. Denn neben den Enzisreuter Bürgern feierten auch Gläubige aus anderen Teilen der Kirchengemeinde Reute-Gaisbeuren das Patrozinium mit. Die Anwesenheit von Ortsvorsteher Achim Strobel war Zeichen der Wertschätzung auch von Seiten der bürgerlichen Gemeinde.

Patron der Kapelle in Enzisreute ist St. Sebastian.

Pfarrer Adolf Schuhmacher bei der Predigt. Auf dem Altar steht eine Figur des mit Pfeilen beschossenen Heiligen Sebastian. Das Altartuch trägt die zum Teil erkennbare Zeile “Heiliger Sebastian, bitte für uns”.
Ruhestandspfarrer Adolf Schuhmacher sprach in seiner Predigt im Hinblick auf das Martyrium des heiligen Sebastians die aktuellen Gräueltaten und Kriege in vielen Ländern der Welt an. Neben dem furchtbaren Krieg in der Ukraine geschehe auch immer noch viel Unrecht im Irak. „Das Gute mit Entschiedenheit tun“, war ein eindringlicher Appell des Priesters an die Besucher.
Markus Nold lud ein
Nach dem Festgottesdienst lud Markus Nold alle Anwesenden zur Einkehr in seine benachbarte Geschäfts-Kantine ein. Nach einer kräftigen Flädlesuppe gab es delikaten Rinderbraten mit Spätzle und Blaukraut. Mit lebhaften Gesprächen der Nachbarn und Freunden ging der Bastiane-Tag viel zu schnell zu Ende. Zu Bezahlen gab es nichts, wer wollte, konnte eine Spende für das Kinderhospitz Bad Grönenbach geben. Die Betreuung der Dorfkapelle übernehmen die Nachbarn in Abwechslung. Dieses Jahr teilen sich die Familien Nold und Wachter diese ehrenamtliche Aufgabe.



Die Gottesdienstbesucher in der Kantine der Firma Nold.
Text und Fotos: Rudi Heilig













