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Eine lebendige Gemeinschaft seit 324 Jahren

Bruderschaftstag der „Älteren Brüder“ wieder in der Stammkapelle von Osterhofen



Foto: Rudi Martin

Osterhofen – Nach der 7-jährigen Zwangspause wegen der notwendigen Sanierungsmaßnahmen konnte nun auch die Ältere Marianische Bruderschaft ihren jährlichen Bruderschaftstag am Donnerstag vor dem Aschermittwoch in der Osterhofer Kapelle „Mariä Opferung“ abhalten.

Dieser traditionelle Gedenktag für die verstorbenen Mitglieder der Bruderschaft hat keinen Bezug zum Gumpigen Donnerstag.

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Die Terminierung geht zurück bis ins Gründungsjahr 1702. Hier in der Kapelle – eine Kleinkirche in Osterhofen – wurde bei einem Gottesdienst immer der verstorbenen Brüder gedacht. In der Kapelle erinnern heute noch die beiden Bruderschaftstafeln an die „ Ältere“ und „Jüngere“ Bruderschaft, beide sind über 300 Jahre alt. Die Mitglieder der Älteren Bruderschaft, von denen eine große Anzahl erstmals wieder nach der langen Pause an diesem noch sonnigen Vormittag die Kapelle betraten, waren durchweg begeistert vom hell strahlenden Inneren und erfreut über das Ergebnis der gelungenen Restaurierungsmaßnahmen.

Pfarrer Thomas Bucher drückte gleich zu Beginn der Messfeier seine Hochachtung darüber aus, dass die Ältere Bruderschaft nun seit 324 Jahren eine lebendige Gemeinschaft geblieben ist und alle Wirren der Zeiten überstanden hat. Die Bruderschaften, die hier im Haistergau während der Episode des Hochbarocks gegründet worden sind, hatten entsprechend der Wurzeln des Bruderschaftswesens das Totengedächtnis im Mittelpunkt.

Pfarrer Thomas Bucher hatte für diesen Gottesdienst die Deutung der Bildnisse des Hochaltars und der Freskenmalereien in den Mittelpunkt gestellt. So wurde bildlich vertieft, welche Schmerzen die Mutter Maria durchgemacht hat und welche enge Verbindung zur Mutter Gottes als Fürbitterin bei Gott bestehen. Am Schluss der Eucharistiefeier wird stets von allen Gekommenen das traditionelle marianische Fürbittgebet gesprochen

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Feine musikalische Begleitung

Für die feine musikalische Umrahmung während der Eucharistiefeier sorgte („Josie“) Joseph Kübler am E-Piano. Er war extra von München zum Bruderschaftstag hergekommen. Anhaltender Applaus wurde gespendet, als sich Pfarrer Thomas Bucher bei der Mesnerin Claudia Waibel und bei Joseph Kübler für deren treue Dienste bedankte.

Nachrücker in die Bruderschaft

Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Mitglieder der Bruderschaft zur gemeinsamen Hauptversammlung in der „Rose“ in Hittelkofen. Peter Fluhr, der ehrenamtlicher Pfleger der Älteren Marianischen Bruderschaft, bedankte sich bei Pfarrer Thomas Bucher für die würdevolle Gestaltung des diesjährigen Gottesdienstes. Er und Kassenwart Alois Kibler informierten auch über den Kassenstand und baten die Mitglieder um Entrichtung eines kleinen Obolusses. Zudem wurden mit Sebastian Haibel und Michael Heinzler die Nachrücker in die Bruderschaft bei der Versammlung vorgestellt.
Text und Bilder: Rudi Martin

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Fotos: Rudi Martin

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