102.000 Besucher kamen zum Fürstlichen Winterleuchten
Bad Waldsee – Mit einem überwältigenden Besucherrekord von 102.000 Gästen ist das Fürstliches Winterleuchten am 1. Februar zu Ende gegangen – und hinterlässt weit mehr als funkelnde Lichter: Es bleibt ein starkes Gefühl von Gemeinschaft, Begeisterung und gelebter Zukunft. Menschen aus der gesamten Region und weit darüber hinaus folgten der Faszination dieses Events – mit über 4,3 Millionen Klicks im Internet und in den sozialen Medien spiegelte sich die besondere Anziehungskraft auch digital wider.

Besonders großen Zuspruch fanden erneut die beliebten E-Cart-Touren, die es Gästen jeden Alters und mit unterschiedlichsten Mobilitätsbedürfnissen ermöglichten, das Winterleuchten ganz entspannt und barrierearm zu erleben. Diese besondere Nähe, dieses gemeinsame Staunen – sie machte das Winterleuchten für viele zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Auch wenn das Wetter kein Füllen der Heißluftballone zuließ, verwandelten die Ballonfahrer einen der letzten Abende bei leichtem Schneefall noch einmal in einen magischen Moment: Mit einer eindrucksvollen Musik-Show ließen sie die mächtigen Brenner im warmen Licht aufglühen und schufen ein stilles, beinahe andächtiges Candlelight-Erlebnis, das den Himmel zum Leuchten und die Herzen der Besucher höherschlagen ließ.
“Lichttalente” in Kooperation mit derVBAO
Ein ganz besonderes Highlight war auch in diesem Jahr das Jugendförderprojekt „Lichttalente“, mit diesjähriger Unterstützung der Volksbank Oberschwaben/Allgäu (VBAO). Mit großem Engagement und spürbarem Stolz präsentierten junge Menschen aus Kreishandwerkerschaft und Handwerksinnungen, dem Walter-Knoll-Schulverbund Bad Saulgau und dem Sprachheilzentrum Ravensburg ihre kreativen Lichtinstallationen. Was hier entstand, war weit mehr als Dekoration: Es war gelebte Förderung, echte Wertschätzung und ein sichtbares Zeichen dafür, wie viel Potenzial in der regionalen Jugend steckt. Für viele der beteiligten Jugendlichen war das Projekt daher nicht nur ein Auftritt vor großem Publikum, sondern ein prägendes Erlebnis – voller Selbstvertrauen, Teamgeist und Zukunftsperspektiven.
Kunstobjekte
Ebenso anziehend waren die neuen Kunstobjekte von Mirko Siakko Flodin und Achmed Yardimci.
Das Fürstliche Winterleuchten 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, dass ein Event Menschen verbinden kann: Generationen, Regionen und Lebenswelten. Es war ein Fest der Lichter – und zugleich ein Fest der Talente, der Ideen und des Miteinanders. Ein Abschluss, der bewegt. Und ein Versprechen: Dieses Leuchten wirkt weit über den Winter hinaus.














