Französische Gäste zu Gast am Gymnasium Aulendorf
Aulendorf – Ein Hauch von Savoir-vivre wehte in den knapp zwei Wochen vor den Fasnetsferien durch die Flure des Aulendorfer Gymnasiums. Nach monatelanger Vorfreude war es endlich so weit: Die Austauschgruppe aus Frankreich traf am Montagabend in Aulendorf ein, um gemeinsam mit den Achtklässlern eine Woche lang das Thema Klimawandel und die deutsch-französische Freundschaft unter die Lupe zu nehmen.
Herzlicher Empfang und lokale Einblicke
Der offizielle Startschuss fiel am Dienstagmorgen. Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Schönwald hieß auch Bürgermeister Burth die Gäste im Rathaus willkommen. Ein besonderer Moment war die Übergabe eines kunstvoll gefertigten Würfels, angefertigt von den Schülern des letzten Austausches. Frau Egyed überreichte Herrn Schönwald und Herrn Burth das Kunstwerk, welches die tiefe Verbundenheit beider Länder symbolisieren soll. Es ist ein bleibendes Zeichen dafür, dass Herausforderungen wie der Klimawandel nur gemeinsam gemeistert werden können.
Bei einer anschließenden Stadtführung lernten die französischen Schüler ihre neue Heimat auf Zeit kennen, bevor sie bei Hospitationen in den Unterricht eintauchten, um die Unterschiede im Schulalltag hautnah zu erleben.
Natur im Wandel: Von Münsingen bis zum Moor
Passend zum Schwerpunktthema Klimawandel standen zahlreiche Exkursionen auf dem Plan, die den Wandel unserer direkten Umgebung verdeutlichten, wie zum Beispiel der Besuch im Biosphärenzentrum Münsingen. Dort erlebten die Schüler bei leichtem Schneefall eine Führung durch das Biosphärengebiet der Schwäbischen Alb – ein eindrucksvolles Beispiel für nachhaltige Regionalentwicklung. Auch das Naturkundemuseum in Stuttgart bot eine exklusive Führung auf Französisch an. Bei strahlendem Sonnenschein blieb danach noch Zeit, die Stuttgarter Innenstadt unsicher zu machen. Nach einer historischen Stadtführung in Lindau am Bodensee am Freitag folgte das Highlight für viele: die große Boum. Bei toller Musik und einem reichhaltigen Buffet feierten die Schüler bis in den Abend hinein. Zum Abschluss der Reise erkundete die Gruppe das regionale Wurzacher Ried. Die geführte Wanderung durch das Moor zeigte eindringlich, wie wichtig diese Ökosysteme für die Speicherung von CO₂ und den Klimaschutz sind.
Nach einem ereignisreichen Wochenende in den Gastfamilien hieß es schließlich Abschied nehmen. Was bleibt, sind neue Freundschaften, ein geschärftes Bewusstsein für unsere Umwelt und die Vorfreude auf den Gegenbesuch in Frankreich.
Vive l’amitié franco-allemande













