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Aus dem Gemeinderat

Betriebskosten der städtischen Bäder Hallenbad und Freibad Hauerz



Foto: DBSZ-Archivbild: Uli Gresser
Sehr kostengünstig: das Hauerzer Freibad.

Bad Wurzach – Jasmin Kolros aus dem Dezernat Steuern/Liegenschaften informierte den Rat über die Betriebskosten der städtischen Bäder für 2022. Dargelegt wurden Zahlen für das neue Hallenbad und das Freibad in Hauerz, nicht aber für die Therme des feelMoor-Resorts (ist wohl Thema im nichtöffentlichen Kurbetriebsausschuss).

Kostendeckung beim Hallenbad: 30 Prozent

Für das Hallenbad am Grünen Hügel wurde als Referenzwert das Jahr 2018 herangezogen. Die Ersparnis bei den Aufwendungen (500.767 € zu 575.446 €; Vergleich der Jahre 2022 und 2021) wurde jedoch durch die geringere Besucherfrequenz (Corona!) fast vollständig zunichte gemacht. Massiv gestiegene Personalkosten glichen den Vorteil geringerer Instandhaltungskosten, Abschreibungen und niedriger Energiekosten ebenfalls fast vollständig aus, so dass unterm Strich sich der Abmangel für 2022 nur um 14.232 € verringerte. Die Kostendeckung lag bei 29,45 Prozent.

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Besucherrekord beim Freibad Hauerz

Beim Freibad Hauerz wurde ein Durchschnittsvergleich beim Abmangel von den Jahren 2018 bis 2022 herangezogen, wobei ebenfalls der direkte Vergleich der Jahre 2021 und 2022 betrachtet wurde. Aufgrund der außerordentlichen  Instandhaltungskosten in 2022 – die Heizung für das Becken wurde für knapp 50.000 € erneuert – lag der Deckungsgrad angesichts des Sondereffekts bei 12,5%, der Abmangel betrug 96.239 €, wobei er damit immer noch unter den Jahren 2018 und 2019 lag. Diese Zahlen dürften für 2023 obsolet sein, da die Saison mit 16.750 Gästen einen neuen Besucherrekord erbrachte und die großen Instandhaltungskosten nicht mehr anfielen.

Aufstellung eines Snack- und Getränkeautomat beschlossen

Klaus Schütt befürwortete die Aufstellung eines Snack- und Getränkeautomaten beim neuen Hallenbad; im alten Hallenbad habe es einen solchen gegeben, das sei bei Bädern Standard. „So ein Automat gehört einfach dazu.“ Allerdings kritisierte er den Zeitpunkt der Testphase: So ein Test kurz vor Weihnachten sei sinnlos. Zur probeweisen Aufstellung eines solchen sagte Kämmerer Stefan Kunz: „Wir brauchen dabei mindestens 600€ Umsatz, sonst macht das keinen Sinn.“ Dabei gebe es viel zu bedenken, wie etwa die regelmäßige Reinigung, die von Gisela Brodd angesprochen wurde. Der Rat stimmte der Aufstellung eines Getränkeautomaten im Hallenbad für eine Testphase einstimmig zu.

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Abmangel pro Besucher

Ewald Riedl wollte wissen, wieviel die Stadt pro Badbesucher drauflegen muss. Stadtrat Franz Josef Maier machte in der Sitzung sogleich diese Rechnung auf: Beim Hallenbad ergibt sich bei einem Abmangel von 353.314 €, geteilt durch die Anzahl der Besucher (20.404), ein rechnerischer Abmangel von 17,32 € pro Person, beim Freibad Hauerz nach der derselben Gleichung (Abmangel im Jahre 2022: 96.239 € bei 11.700 Besucher) 8,22 €. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2022. Beim Freibad Hauerz sieht die Rechnung für 2023 viel günstiger aus (deutlich geringerer Abmangel und deutlich höhere Besucherzahl).

Der Abmangel beim neuen Hallenbad belief sich im Jahre 2022 auf 350.000 €. Foto: Uli Gresser

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