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Aus dem Gemeinderat

Gisela Brodd als Ortsvorsteherin von Unterschwarzach bestätigt



Bad Wurzach – Bericht der Bürgermeisterin, Trauer um verdienstvolle Mitbürger, Fragen der Bürger, Bestätigung der Unterschwarzacher Ortsvorsteherwahl, PV auf städtischen Dächern, Sanierung der Halle in Seibranz – das waren einige der Punkte, mit denen sich der Gemeinderat gestern Abend (18.11.) befasste.

Bericht der Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Alexandra Scherer hielt auf den Zeitraum seit der letzten Gemeinderatsitzung Rückschau. Sie ließ noch einmal den verkaufsoffenen Sonntag, die Feuerwehrfahrzeugweihe in Ziegelbach und das Jubiläum des Kriegervereins Unterschwarzach Revue passieren. Mit Eintürnen und dem Doppelkonzert von Dietmanns und Unterschwarzach sei nun wieder die Blasmusikkonzertsaison eröffnet. Beim deutschen Bädertag des Bäder- und Heilbäderverbandes war auch der Tourismusbericht ausgearbeitet worden, ein auch für die Stadt wichtiges Thema.

In besagter Zeit habe es auch drei Todesfälle verdienter Persönlichkeiten gegeben. Neben Erich Lacher, eine treibende Kraft beim Partnerschaftsverein, war auch überraschend Rudolf Ebel verstorben, Träger des Bundesverdienstkreuzes und ebenfalls im Partnerschaftsverein sehr aktiv. Mit Rudolf Sauter verstarb in diesem Zeitraum zudem ein ehemaliger Mitarbeiter des Stadtbauamtes.

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Die Stadt erhält für die vom Juni-Hochwasser an der Infrastruktur der Stadt angerichteten Schaden einen Zuschuss in Höhe von 100.000 €. Und musste in diesem Zusammenhang Abbitte leisten, da sie bei einer Vergabe ihre finanziellen Kompetenzen überschritt. Es handelte sich dabei um zwei Brückensanierungen, die unbedingt noch zu vergeben worden waren, wobei sie ihren finanziellen Rahmen um 2400 € überschritt. Nachdem sie seitens des Rates keinen Einspruch erfuhr, wies sie in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Wege, Bänke und Beleuchtung im Kurpark saniert würden.

Fragen der Bürger

Lukas Häfele wollte wissen, ob den Ortschaftsräten von Arnach und Eintürnen im Falle der geplanten Windräder im Hummelluckenwald der Zusammenhang mit der Klimakrise nicht bekannt sei. Bürgermeisterin Alexandra Scherer erklärte ihm daraufhin, dass der Gemeinderat nicht der richtige Ort für fragen dieser Art sei.

Reinhold Mall begrüßte, dass die Stadt in der letzten Zeit viele Pressemeldungen herausgebe und damit viel für mehr Transparenz tue.  

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Förmliche Wahl der Ortsvorsteherin von Unterschwarzach

Mit Gisela Brodd wurde vom Ortschaftsrat (OR) Unterschwarzach eine neue Ortvorsteherin gewählt. Genau genommen, war das ein Empfehlungsbeschluss für den Gemeinderat. Die Vorwahl der langjährigen Gemeinde- und Ortschaftsrätin durch den OR wurde nun vom Gemeinderat einstimmig bestätigt. Dabei sprach die Bürgermeisterin  auch dem stellvertretenden Ortsvorsteher Reinhold Erne ihren Dank für die während der Vakanz geleistete Arbeit aus.

PV-Anlagen: Städtische und externe Projekte

Die Entscheidung, wegen der verpachteten Dachflächen auf städtischen Gebäuden einen Grundsatzbeschluss zu fassen, diese nach Ablauf der Pachtverträge mit PV-Anlagen zu bestücken und in Eigenregie zu betreiben, musste nach einer kurzen Diskussion auf die nächste Sitzung verschoben werden. Grund: Da die Stadtbaumeisterin Kathleen Kreutzer krankheitsbedingt nicht an der Sitzung teilnahm, die die Sitzungsvorlage ausgearbeitet hatte, es aber versäumt hatte, den Fall des Fördervereins des Kindergarten in Ziegelbach aufzunehmen, sahen sich die Gemeinderäte außerstande, über diesen Tagesordnungspunkt abzustimmen.

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Sanierung der Mehrzweckhalle Seibranz liegt im Zeitplan

Beim Projekt “Sanierung Mehrzweckhalle Seibranz” wurden Putz- und Fliesenarbeiten vergeben sowie über die Beschaffung der Audioanlage entschieden. Andreas Haufler berichtete, dass die Baumaßnahmen im Zeitplan liegen. Die Putzarbeiten mit Wärmedämmverbundsystem wurden beschränkt ausgeschrieben. Es wurden insgesamt elf Firmen zur Abgabe eines Angebots aufgefordert, wobei insgesamt vier wertbare Angebote eingegangen waren. Das günstigste Angebot der Fa. Konstanzer GmbH aus Baienfurt lag mit 243.076,53 € über dem Planansatz von 2023. Das lag zum einen an Brandschutzgründen, zum anderen auch daran, dass die Malerarbeiten für das Wärmeverbundsystem gleich mitausgeschrieben wurden. Ebenfalls mit eine Rolle spielt die Inflation, die mit rund 7500 € zu Buche schlägt. Bei den Fliesenarbeiten war nur ein Angebot wertbar. Das Angebot von der Fa. Reiser GmbH aus Bad Saulgau in Höhe von 157.945,64 € lag um 8 % höher als der Planansatz. Ein wenig günstiger dagegen wurde die Vergabe der Audioanlage der Halle. Bei der freihändigen Vergabe an die Firma Aveo in Wolfegg zum Angebotspreis von 37.411,36 € kann die Stadt rund 4 % einsparen. Die Abstimmung für die Vergaben erfolgte einstimmig.




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