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Konzert

Freie Christengemeinde Leutkirch veranstaltete christlichen Liederabend im Kurhaus



Foto: Ulrich Gresser
Chrobak und seine Frau Jeannette in Aktion.

Bad Wurzach – Im Rahmen seiner „Ein Stück näher Tour“ machte der christliche Liedermacher Miroslav Chrobak gemeinsam mit seiner Band auf Einladung der Freien Christengemeinde Leutkirch und deren Pastor Daniel Brown auch Station auf der Bühne der Kulturschmiede Kurhaus.

Dass der Künstler in freichristlichen Kreisen mit seinen sanften Melodien und Liedern ein großes Ansehen genießt, zeigt u.a. die Tatsache, dass bereits weit vor Konzertbeginn alle Parkmöglichkeiten der Kurhaus Kulturschmiede erschöpft waren. Im Gegenzug ist es aber auch ein Fakt, dass die freien Christengemeinden Leutkirch und Bad Wurzach in freichristlichen Kreisen bekannt sind, so dass Bad Wurzach auf der Liste der Konzertstädte mit weit größeren Städten wie Bonn, Bayreuth und Chemnitz auftaucht.

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Miroslav Chrobak erklärt auf seiner Homepage in ein, zwei Gedanken seine Motivation und den Antrieb für seine Lobpreis-Musik: „Mein Wunsch und Ziel ist es, Musik als Sprachrohr einer Botschaft zu nutzen. Im Grunde ist das das größte, was mich motiviert und förmlich antreibt. Ich habe etwas erlebt, was ich auf keinen Fall nur für mich behalten möchte. Ich habe etwas verstanden und erkannt, was ich auf keinen Fall jemanden vorenthalten möchte. Ich denke gerne über das Leben nach, über den Sinn und über uns Menschen. Doch am liebsten verliere ich mich im Staunen über Gott, seine Art und sein Wesen. So manches Mal denke ich: „Ach, würden wir doch nur erkennen mit welcher Liebe Gott uns sucht …“ Ich glaube, dann würden wir so einiges in unserem Leben anders machen. Und eben genau das soll mein Maßstab sein: Nichts anderes, als eine Botschaft durch Musik und Reim, die Gott gebrauchen kann, um Menschenherzen und -leben zu verändern.“

Viele, sehr viele Menschen, in jeglichem Alter, wollten die geistlichen Lieder von Miroslav Chrobak, die er gemeinsam mit seiner Frau Jeannette und seiner Band zelebrierte, hören. Pastor Daniel Brown, der die Musiker und Konzertbesucher nach dem ersten Lied mit einem Gebet willkommen hieß, freute sich über den vollbesetzten Saal, ehe Miroslav Chrobak mit einer kleinen Geschichte vom Weihnachtsmarkt in seine Glaubenswelt einführte: „Bei einem Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt sangen plötzlich einhundert Menschen mit, die aus verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen kamen.“ Dies bestätigte Chrobak in seiner Ansicht, dass Musik die Menschen mit Gott verbindet. „Er bringt uns zusammen, er bringt uns näher, Gott ist allgegenwärtig.“

Diese Allgegenwärtigkeit bringt das Künstlerehepaar in verschiedenen Liedern an diesem Abend zum Ausdruck. Chrobak erzählt auch, wie er – in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen – mit 16 Jahren zu seinem ersten spirituellen Lied inspiriert worden war. Inspirierend war auch die Geschichte, die Christina Kort auf der Bühne erzählte. Ihre Mutter war schwer an Brustkrebs erkrankt und als diese wieder einmal zu einer Untersuchung im Krankenhaus weilte, begann die Tochter flehentlich zu beten. Und durch diese intensive Gebete der Tochter wurde die Mutter geheilt, der Krebs verschwand.

Gott nutze solch persönliche Schicksalschläge, um die Menschen näher an sich heranzuziehen. Oft fragten sie sich „Warum“, wenn er wieder eine schwere Prüfung für einen schicke. So etwa wie für die Menschen um Noah, dessen Geschichte er ebenfalls in einem Lied thematisierte. Wie oft hatte Gott den Menschen damals Warnungen zukommen lassen, sich endlich zu ändern, an sich zu arbeiten. Nur Noah hatte er auserkoren, die Menschheit und Natur zu retten. „Es kommt der Tag, da wird Gott richten.“ Auch zum Thema Tod und Vergänglichkeit hatte Chrobak ein Lied dabei, darin heißt es unter anderem: „Denn der der kommt, der muss auch gehen…die Lebensuhr tickt für jeden gleich…Denn dort, wo wir hingehen zählt nur die Liebe.“

Nach rund eineinhalb Stunden beendeten Chrobak und seine Mitmusiker den offiziellen Teil des Konzertes, spielten aber nach der Verabschiedung durch den Pastor noch einmal die Hymne des Konzertes „Herr wenn nicht Du“, bei dem alle im Publikum mitsangen.

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Fotos: Ulrich Gresser

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