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32. Dorffest von Rot an der Rot

Die Roter wissen zu feiern, das bewiesen sie auch beim 32. Dorffest



Foto: Ulrich Gressser
Das letzte Halali bliesen die Jagdhornbläser bzw. Schauspieler zum Abschluss des Historienspiels.

Rot an der Rot – Mit einem Empfang am Samstagmorgen (10.8.) wurde im Sitzungssaal durch den im April neu gewählten Bürgermeister Andreas Maaß für Ehrengäste wie MdB Josef Rief und MdL Raimund Haser sowie für verdiente Helfer das diesjährige Dorffest in Rot an der Rot eingeläutet.

Danach zogen pünktlich um 10.00 Uhr die Vertreter der 17 beteiligten Vereine in historischen Gewändern, angeführt vom Graf Erbach Fanfarenzug, durch das Obere Tor und präsentierten sich dem Publikum. Seit dem ersten Dorffest 1993 gehört das dann folgende Historienspiel auf der Freilichtbühne vor der wunderbaren Kulisse des Klosters dazu.

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“Jäger und Wilderer”

In diesem Jahr spielte die „Historische Dorffestgruppe Rot-Zell“ mit „Jäger und Wilderer“ ein Stück, das etwa 1838 in Rot an der Rot (damals noch Mönchsrot) spielt und den Kampf der Forstbeamten gegen die damals weitverbreitete Wilderei zum Inhalt hatte und in einer wilden Schießerei zwischen den Wilderern und den Forstbeamten auf dem der Bühne gegenüberliegenden Hang kam. Die Regie warnte dann auch pflichtgemäß, dass es dabei „zu erhöhter Lärmemission“ kommen werde.

Die Wilderer wurden von der oft überaus armen Landbevölkerung zu Helden verklärt, waren aber in den meisten Fällen nur Verbrecher, für die ein Menschenleben nichts zählte. Der in der Geschichte vorgestellte Jäger versprach der Muttergottes, wenn er diese gefährliche Situation überstehe, ein Bildstöcklein zu stiften – und hielt Wort.

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Mit Puppentheater und Zauberer wurden nicht nur die kleinen Besucher bei Laune gehalten. Die örtlichen Vereine boten den Gästen an beiden Tagen ein für einen Ort dieser Größe eine außergewöhnlich große Vielfalt an Speisen: Leckere Kässpatzen und einen guten Rollbraten bei der Narrenzunft, verschiedene Fischspezialitäten beim Fischereiverein, Pulled Pork und weitere verschiedene Fleisch- und Wurstschmankerl servierte der Musikverein Ellwangen. Spezielle schwäbische Spezialitäten bot der Fanfarenzug an seinem Stand an: Saure Kuttla und Ofakadoffla mit Quark.

Wem der Sinn nach Kaffee und Kuchen stand, der war im Wiener Kaffeehaus des Liederkranzes goldrichtig: Verschiedene Kuchen und Torten sowie diverse Kaffeespezialitäten erwarteten die Gäste in gemütlicher Atmosphäre.

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Verschiedene Musikkapellen sorgten tagsüber auf den drei Bühnen für Stimmung, am Abend gehörten die beiden Bühnen an der Hauptstraße mit King Ralph, einem musikalischen Alleinunterhalter, der mit vielen Oldies sehr gut den Geschmack des Publikums traf sowie mit Midnight-Special, einer Kult-Coverband, die seit vielen Jahren in der Region die Hallen füllt.

In der kühlen Verena-Kirche von Rot

Wer es ruhiger mochte, konnte – bei deutlich kühleren Temperaturen – in der St. Verenakirche – dem Chor Les Cresentis aus Eberhardzell am Samstag und am Sonntag dann dem „Chorisma“ aus Haslach lauschen. Und dieses Angebot nahmen, nicht zuletzt um ein wenig abzukühlen, sehr viele Besucher wahr.

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Gerne hätte P. Johannes Baptist Schmid O.Praem seine Kirche an einem normalen Sonntag auch so voll gesehen, der den Sonntag mit einem Festgottesdienst einläutete und ansonsten an beiden Tagen mit seiner „Mönchentourage“ Werbung für das Fest aber auch eben jenen sonntäglichen Kirchgang machte. Der Sonntag stand im Zeichen der Handwerkskunst, wie etwa mit Zimmerleuten und Glasbläsern.

Auf dem Gelände des Feuerwehrhauses sammelten sich die Oldtimerfreunde aus der näheren und weiteren Umgebung und präsentierten ihre Schätze. Die meisten nahmen dann auch an dem ebenfalls bereits zur Tradition gewordenen Oldtimer-Corso teil. (Siehe gesonderter Bericht).

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Mit den Illerbacher Wirtshausmusikanten fand dann das 32. Dorffest Rot an der Rot beim Feuerwehrhaus seinen Abschluss, wo dann nach vollendetem Tagwerk so nach und nach noch viele Helfer der Vereine eintrafen, um das Fest mit seinen vielen Höhepunkten noch einmal Revue passieren zu lassen.
Viele Bilder in der Galerie



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Fotos: Ulrich Gressser

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