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Aufruf

Dem Frieden verpflichtet – Demut gegenüber den Opfern



Vor 80 Jahren – am 20. Juli 1944 – erhob sich das andere, das bessere Deutschland gegen die Tyrannei. Das Attentat von Graf Stauffenberg und Gefährten misslang. Doch ihr mutiges Aufstehen hat die Ehre unseres Volkes gerettet, ist ein ewiger Schatz. Julian Aicher, Mitarbeiter der Bildschirmzeitung, entstammt einer Familie, aus der heraus ebenfalls Widerstand geleistet wurde: Sophie Scholl war die Schwester, Hans Scholl der Bruder seiner Mutter Inge Aicher-Scholl. Sophie und Hans gaben ihr junges Leben bereits am 22. Februar 1943 hin. Claus von Stauffenberg starb am späten Abend des 20. Juli im Hof des Bendlerblocks in Berlin unter den Schüssen eines rasch zusammengestellten Exekutionskommandos. Julian Aicher hat zusammen mit zwei anderen Nachfahren von Widerstandskämpfern folgenden Aufruf aus Anlass des heutigen Gedenktages verfasst:

Am 20. Juli ist das Attentat von Claus Schenk von Stauffenberg auf Adolf Hitler 80 Jahre her. Der 20. Juli 2024 – mehr als ein Anlass zum Nachdenken. Nachdenken etwa über Frieden. Als friedfertig erweist sich, wer den „Feinden“ von 1944 im Jahr 2024 freundlich gegenübertritt. Also zum Beispiel jenen Bevölkerungen, die aufgrund deutscher Kriegszüge 1939 – 1945 Millionen und Abermillionen Tote zu beklagen hatten. Laut Statista die Nation mit den meisten Opfern: die damalige Sowjetunion. In ihr starben aufgrund des von Deutschland verübten Überfalls allein 7 Millionen Zivilisten. Zusätzlich drei Millionen sowjetische Kriegsgefangene.

Diese ungeheuren Blutopfer sind in der einstigen Sowjetunion nicht vergessen. Wer als Deutsche und Deutscher wirklich Frieden will, muss verhindern, dass sich Bevölkerungen im Gebiet der damaligen Sowjetunion künftig wieder von Deutschland bedroht fühlen. Öffentliche Äußerungen, die etwa dazu auffordern, Russland (zu) „ruinieren“, sind brandgefährlich. Wesentlich sinnvoller scheint es dagegen zu sein, gerade zu Gedenktagen wie dem 20. Juli die Völker, die unter dem von Deutschland ausgegangenen Krieg am meisten zu leiden hatten, besonders um Vergebung zu bitten.

Dazu raten am Gedenktag des Attentats auf Hitler (20. Juli 1944) zum 20. Juli 2024 Angehörige von Familien, deren Mitglieder gegen die Nazi-Diktatur Widerstand geleistet hatten. Diese Angehörigen sind:
Julian Aicher (Sohn von Inge Aicher-Scholl, Verfasserin des Buchs „Die Weiße Rose“, älteste Schwester von Hans und Sophie Scholl)
Dr. Maria Goerdeler (Witwe von Berthold Goerdeler, dem Enkel von Carl Goerdeler)
Christian von Lerchenfeld (Großneffe von Claus Schenk von Stauffenbergs Witwe Nina von Lerchenfeld)




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