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In der letzten Sitzung der ablaufenden Periode

Ehrungen für langjährige Mitglieder des Ortschaftsrates Arnach



Arnach – Im Rahmen der letzten Sitzung des Ortschaftsrates Arnach in der ablaufenden Periode wurden langjährige Mitglieder des Gremiums mit der Ehrennadel des Gemeindetages ausgezeichnet. Ortsvorsteher Michael Rauneker übergab die Auszeichnungen.

Geehrt für langjährige Mitgliedschaft im Ortschaftsrat Arnach wurden (von links) Manfred Braun, Klaus Ringer, Matthias Grad und Tobias Hoh. Rechts Ortsvorsteher Michael Rauneker, der selber seit 15 Jahren im Gremium ist und nun ausscheidet. Foto: Uli Gresser

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Unter dem Tagesordnungspunkt „Bekanntgaben“ stellte der scheidende Ortsvorsteher fest, dass seine Ortschaft das Hochwasser einigermaßen glimpflich überstanden hat. Es musste von der Feuerwehr lediglich ein Keller ausgepumpt werden. Er sprach der Feuerwehr für die in diesen Tagen für ihre geleistete Arbeit seinen Dank aus.

Den Arnacher Feuerwehrleuten dankte er auch für das traditionelle Maibaumstellen, wofür ihnen der Ortsvorsteher eine Kiste Bier spendiert hatte. Seinem Nachfolger empfahl er, dafür zukünftig aufgrund der hohen Mannschaftsstärke zwei Kisten Bier zu spendieren, denn „es sieht schon komisch aus, wenn 35 Mann an 20 Flaschen Bier herumnuckeln.“

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Begeistert zeigte sich Rauneker von der Leistung des Musikverein Arnach beim Wertungsspiel des Kreismusikfestes in Waltershofen: Die Musikkapelle Arnach ließ mit ihrer grandiosen Wertung etwa die Stadtkapelle Leutkirch hinter sich.

Der Ortsvorsteher fragte sich auch, wie es um das Zeitmanagement von Xare Miller bestellt ist, der nach der Ehrung für 75 Jahre Aktives Musizieren nun auch mit einem schönen Fest für 60 Jahre Schiedsrichter geehrt worden war.

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Bei einem Workshop zum Thema Radwegkonzept hätten drei Arnacher Teilnehmer mitgemacht.

Rauneker gab auch bekannt, welche Straßen in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten gesperrt werden: Wegen Sanierung die Ratperoniusstraße, wegen Glasfaserausbaues die Beethovenstraße und der Berleweg sowie die Straße in Humberg.

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Weitere Mitteilungen des Ortsvorstehers: Bei der Hauptversammlung des SV Arnach wurde die Vereinsführung dahingehend geändert, dass anstelle des Ersten Vorsitzenden dessen Aufgaben vom gesamten Vorstandsteam übernommen wurden. Die Bauplatzvergabe für das neue Baugebiet habe stattgefunden, die Bewerber würden in den nächsten Tagen vom Liegenschaftsamt informiert.

Am Wochenende vom 14. bis 16.Juni findet wieder das traditionelle Motorradtreffen statt.

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Schnell abgehandelt waren die beiden Baugesuche – Rauneker hatte zusätzlich zu dem in Tagesordnung bereits angekündigten Baugesuch – noch ein weiteres kurzfristig dazu genommen. Da die Entscheidung darüber vom Baurechtsamt getroffen wird, waren die Baugesuche nur zur Kenntnisnahme.

Da bei der Kommunalwahl „alle im Saal in irgendeiner Form betroffen sind“, ging es bei dem Tagesordnungspunkt vor allem darum, Freiwillige zu finden, die die Halle vor der Wahl herrichten und danach wieder aufräumen.

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Die Ehrungen

Der Ortsvorsteher betonte, dass es sich bei den Ehrungen wirklich um eine Ehrung handelt und nicht um eine Verabschiedung. Mit der Ehrennadel des Baden-württembergischen Gemeindetages geehrt wurden:
Für 10 Jahre Tätigkeit im Ortschaftsrat Klaus Ringer und Tobias Hoh, Manfred Braun für 25 Jahre und Matthias Grad für 30 Jahre. Zu dem Geschenk der Gemeinde, einem guten Tropfen, meinte er, dass alle dasselbe erhielten und bemühte zur Rechtfertigung dazu das biblische Gleichnis der Arbeiter im Weinberg. Er dankte allen für die konstruktive und wertschätzende Zusammenarbeit: „Wir haben in dieser Zeit viel geleistet.“

Vergabe von Hausnummern

Die Hausnummernvergabe sei die Königsdisziplin des Ortschaftsrates, sagte Rauneker im Vorfeld dieses Tagesordnungspunktes. Sich damit zu befassen sei im Zuge des Glasfaserausbaues eine Notwendigkeit, weil bei Glasfaser eine eindeutige Adresszuordnung erforderlich sei. „Dass eine Nummernänderung keine Kleinigkeit ist, zeigt die Tatsache, dass davon 27 Bereiche betroffen sind, zum Beispiel Polizei und Meldebehörde, aber auch EnBw und ähnliche Institutionen.“ Diese Änderungen betreffen ausschließlich Wohnplätze im Außenbereich. Der Hof Stubers bei Truschwende, der bisher noch keine Nummer hatte, erhält nun die Adresse Stubers 1. Das Haus in Zieglers, das bisher die Hausnummer 1/1 hatte wird zu Nummer 2, das Ökonomiegebäude erhält die Nummer 3 und die Schreinerei Sailer die Hausnummer 4. Im Falle des Sägewerkes Schwarz wird das Büro und Holzlager zu Nr.1, das Wohngebäude zu 1/1 und das bisherige Wohngebäude ohne Nummer der Eltern zu Nr. 1/2.

Etwas Besonderes sind die Verhältnisse in Humberg. Dort wurde die Nummernvergabe nach der Chronologie des Bauens vergeben. Das heißt, wer zuerst gebaut hatte, erhielt die Nummer 1 usw., was natürlich zu einem gewissen Wildwuchs geführt hat. Nun sind in Humberg auf einem Flurstück zwei Gebäude, das Haus Humberg 28 und das aktuell unbewohnte Haus Schöllhorners 11. Dieses wurde nun in Humberg 11 umgewidmet.

Einen weiteren Fall mit mehreren Gebäudeteilen hatten die Ortschaftsräte in Brugg zu behandeln, wobei Klaus Ringer als Befangener vom Sitzungstisch abrückte. Nach der Umwandlung der Gastronomie Rosengarten ergaben sich drei Neubenennungen: Die Physiotherapie-Praxis erhielt als Gewerbegebäude die Nr. 10, der Gebäudeteil von Ringer- Senior, in dem auch die Verwaltung der Praxis untergebracht ist, die 10/1 und die ehemalige Gaststätte die 10/2. Alle Abstimmungen erfolgten einstimmig.

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Unter dem letzten öffentlich verhandelten Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ suchte Ortsvorsteher Rauneker einen Verantwortlichen für die örtliche Organisation des Radwandertages am 21. Juli, da er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr Ortsvorsteher sein werde.

Wolfgang Abele bat darum, beim Landratsamt nachzuhaken, um möglichst bald in Arnach eine Verkehrsschau durchzuführen.

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