Skip to main content
ANZEIGE
Kommunalwahlen am 9. Juni

Freie Wähler nominierten ihre Kandidaten für Gemeinderat und Kreistag



Foto: Uli Gresser
Die Kandidaten und Kandidatinnen der Freien Wählervereinigung für den Gemeinderat, von links, sitzend:  Ernestina Frick, Christine Bräuhauser, Gisela Brodd, Kathrin Neher; stehend, von links: Michael Jany, Kurt Miller, Bernhard Schad, Norbert Fesseler, Reinhold Joos, Alois Lauber, Martin Häfele, Tim Riedle, Karl-Heinz Buschle, Leander Riß, Manfred Braun. Nicht auf dem Foto: Wolfgang Jäger und Tobias Brauck.

Bad Wurzach – Im „Casa Rustica“ trafen sich die Mitglieder und Kandidaten der Freien Wählervereinigung (FWV) zu ihrer Kandidatennominierung für die am 9.Juni stattfindenden Gemeinderats- und Kreistagswahlen. Davor hatte der Vorsitzende Karl-Heinz Buschle noch die Jahreshauptversammlung der FWV Bad Wurzach angesetzt.

Zunächst wurden bei der Nominierungsversammlung die einzelnen Posten für die rechtmäßige Durchführung der Versammlung vergeben: Versammlungsleiter wurde Karl-Josef Fassnacht,  Schriftführer Matthias Grad, zu Vertrauensleuten der Wahlkommission wurden Christiane Vincon-Westermayer und Egon Rothenhäusler gewählt.

ANZEIGE

Willburger und Rauneker treten nicht mehr an

Zur Gemeinderatswahl im Juni treten die beiden bisherigen Gemeinderäte Armin Willburger, der in den letzten Jahren als Fraktionssprecher der FWV im Gemeinderat fungierte, wegen seines Wegzuges sowie Michael Rauneker aus Altersgründen nicht mehr an.

Die Kandidaten für den Gemeinderat

Karl-Heinz Buschle eröffnete die Vorstellungsrunde der Kandidaten für Bad Wurzach Stadt in der Reihenfolge der ordnungsgemäß aufgestelllten Nominierungsliste für den Gemeinderat.
Buschle (Jahrgang 1959), diplomierte Betriebswirt, ist der „Alterspräsident“ der Freien Wähler im Gemeinderat (35 Jahre); seit zehn Jahren ist er auch Mitglied im Kreistag.
Norbert Fesseler (Jahrgang 1961) ist gelernter Heizungsbaumeister und im Landratsamt im Bereich Bevölkerungsschutz als Berater tätig. Er ist seit 45 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wurzach, 23 Jahre davon als Kommandant und seit 19 Jahren stellvertretender Kreisbrandmeister. 2019 wurde erstmals in den Gemeinderat gewählt.
Bernhard Schad (Jahrgang 1978) wurde ebenfalls 2019 erstmals in den Gemeinderat gewählt. Der Diplombetriebswirt ist Vorstand der BAG Allgäu-Oberschwaben und hat seit einigen Monaten ein „neues Hobby“: die Kurhaus-Genossenschaft.
Kathrin Neher (Jahrgang 1990), Betriebswirtin, ist gemeinsam mit ihrem Mann Dominic Geschäftsführerin von Metallbau Appelt; sie macht in vielen Vereinen der Stadt mit, zum Beispiel in der Narrenzunft.
Tim Riedle (Jahrgang 1997) ist Industriemeister und Mitglied der Prüfungskommission der IHK. Er ist bei der Feuerwehr Bad Wurzach aktiv, zusätzlich noch Betreuer beim Feuerwehrnachwuchs. Zum Ausgleich spielt er die Schalmei bei den „Riedspatzen-Schalmeien“. Er betätigt sich intensiv auf den Social-Media-Plattformen.
Christine Bräuhauser (Jahrgang 1978), gelernte Wirtschaftsinformatikerin, ist Softwareentwicklerin in einem Software-Unternehmen in Oberessendorf.
Auf Listenplatz sieben für Bad Wurzach-Stadt ist Tobias Brauck (Jahrgang 1988) gesetzt. Er ist von Beruf Software-Ingenieur; beim Skiclub Bad Wurzach fungiert er als Kassier.

ANZEIGE

Gemeinderatskandidaten aus den Ortschaften

Für die Ortschaft Arnach wird Manfred Braun (Jahrgang 1960) antreten. Der freie Handelsvertreter war langjähriger Vorstand des SV Arnach und ist seit 25 Jahren Mitglied des Ortschaftsrates.
Leander Riß (Jahrgang 1981) ist gelernter Maschinenbautechniker. Er sitzt seit 15 Jahren im Ortschaftsrat Dietmanns, zehn Jahre davon als stellvertretender Ortsvorsteher.
Für die Ortschaft Gospoldshofen tritt Alois Lauber (Jahrgang 1985) an; tätig als Erschließungsträger.
Für die Freien Wähler vertritt die Farben der Ortschaft Haidgau deren Ortsvorsteherin Ernestina Frick (Jahrgang 1964). Seit 2016 amtiert sie als Ortsvorsteherin. Zudem ist sie Museumspädagogin im Bauernhaus-Museum Wolfegg und auf der Meersburg.
Ebenfalls für Haidgau kandidiert Reinhold Joos (Jahrgang 1983). Der Diplomingenieur FH für Mechatronik ist Abteilungsleiter. In der Feuerwehr Ziegelbach ist er stellvertretender Abteilungskommandant.
Kurt Miller (Jahrgang 1962) ist Luftwaffenoffizier und Pilot. Der gebürtige Steinentaler wohnt seit 2013 in Hauerz und ist seit 2014 dort Ortsvorsteher.
Für die Ortschaft Seibranz tritt wieder Wolfgang Jäger (Jahrgang 1966) an. Der Oberstraßenmeister wurde vor fünf Jahren erstmals in den Gemeinderat gewählt. Er ist vielen Sportsfreunden als Fußballtrainer bekannt.
Gisela Brodd (Jahrgang 1964) aus Truilz ist seit 15 Jahren Mitglied des Gemeinderates. Die Sachbearbeiterin tritt erneut für die Ortschaft Unterschwarzach an, in deren Ortschaftsrat sie in den letzten fünf Jahren die stellvertretende Ortsvorsteherin war. Sie ist im Organisationsteam für den Weihnachtsmarkt aktiv und Initiatorin der Wunschbaumaktion.
Martin Häfele (Jahrgang 1988) vertritt seit 2019 die Ortschaft Ziegelbach im Gemeinderat. Der gelernte Landwirtschaftsmeister ist im Theaterverein und der Jagdgenossenschaft aktiv.
Weiterer FWV-Kandidat aus Ziegelbach ist Michael Jany (Jahrgang 1980), der gelernter Speditionskaufmann ist. Er ist im Förderverein der Musikkapelle Ziegelbach aktiv und Vorstand des Fördervereins für den Kindergarten.

“Hut ab!”

Karl-Josef Fassnacht als Versammlungsleiter lobte die Kandidaten für ihre Bereitschaft zu kandidieren: „Hut ab, dass Ihr das macht, auch auf die Gefahr hin, nicht gewählt zu werden.“

ANZEIGE

Die Kreistagskandidaten

In der zweiten Nominierungsversammlung wurden die Kandidaten für den Kreistag aufgestellt. Den Wahlkreis teilen sich Bad Wurzach und Kisslegg.

Spitzenkandidat für den Kreistags-Wahlkreis ist ebenfalls Karl-Heinz Buschle.
Auf Platz zwei der Liste setzten die Freien Wähler André Radke (Jahrgang 1971). Er wohnt in Kisslegg, arbeitet als Schulleiter im Bildungshaus in Arnach. Radke ist zudem geschäftsführender Schulleiter aller Bad Wurzacher Schulen. Wie Buschle gehört er bereits dem bisherigen Kreistag an.
Matthias Grad (Jahrgang 1963) aus Arnach ist Gärtnermeister mit eigener Gärtnerei. Er gehörte 30 Jahre dem Ortschaftsrat an, war 15 Jahre Gemeinderat in Bad Wurzach und in den letzten fünf Jahren im Kreistag. „Ich weiß also, was es bedeutet, Mandatsträger zu sein.“
Auch Gisela Brodd tritt für den Kreistag an. Sie wurde auf Listenplatz vier nominiert. Ihr folgt Norbert Fesseler auf fünf.
Kein Unbekannter in Bad Wurzach ist Matthäus Rude (Jahrgang 1975). Kein Unbekannter in Bad Wurzach ist Matthäus Rude (Jahrgang 1975). Der gelernte Architekt war lange Stadtbaumeister in Bad Wurzach und betreibt in Kisslegg ein Architekturbüro. Er war bereits acht Jahre lang Mitglied im Kisslegger Gemeinderat.

ANZEIGE

Karl-Josef Fassnacht warb in der Sitzung um weitere Kandidaturen: „Wir hätten noch einen Platz frei. Bei einer späteren Meldung müssten wir eine erneute Versammlung abhalten.“ Daraufhin meldete sich Gisela Peters (Jahrgang 1962), von Beruf Architektin. Sie war zehn Jahre Ortschaftsrätin in Arnach und wird sich nun für den Kreistag bewerben.

Bei der Abstimmung, für die 23 Wahlzettel verteilt wurden, stimmten alle 23 für die beiden Listen, lediglich einer zeigte sich nicht mit der Reihenfolge der Setzliste einverstanden. Karl-Josef Fassnacht dankte am Ende der Versammlung den Kandidaten für ihre Breitschaft, etwas für die Gemeinschaft zu tun. Er zeigte sich auch sehr zufrieden: „Wir haben ein breites Spektrum an Berufen zu bieten.“ Er wünschte allen am 9. Juni bei der Wahl ein gutes Wahlergebnis.

ANZEIGE

Die Jahreshauptversammlung

In der Hauptversammlung berichtete Karl-Heinz Buschle in einem kurzen Rechenschaftsbericht über das vergangenen Jahr seit der letzten Hauptversammlung im Sitzungssaal von Maria Rosengarten.

Damals hatte als Gast der Leiter des Naturschutzzentrums, Dr. Siegfried Roth, über das vom Regierungspräsidium und Land Baden-Württemberg angedachte Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben referiert, an dessen Nutzen laut Bernhard Schad „die Landwirte starke Zweifel hegen“.

Die FWV traf sich während des Jahres noch zu drei kleineren Versammlungen, zuletzt vor wenigen Wochen ebenfalls im „Casa Rustica“.

ANZEIGE

Kassier Egon Rothenhäusler konnte den Mitgliedern guten Gewissens empfehlen, Geld für die Wahlwerbung auszugeben, weil man im vergangenen Jahr so gut wie kein Geld ausgeben hatte.

Nach dem positiven Bericht der Kassenprüferin Gisela Peters konnte Ehrenvorstand Karl-Josef Fassnacht die von der Versammlung einstimmig vorgenommene Entlastung des Vorstandes durchführen.

ANZEIGE

Die  Kreistagskandidaten der FWV für den Wahlkreis Bad Wurzach-Kißlegg, von links: Karl-Heinz Buschle, Matthias Grad, Norbert Fesseler, Gisela Peter, Matthäus Rude, Gisela Brodd, André Radke.




NEUESTE BEITRÄGE

Bad Wurzach
Leserfoto

Ein makelloses Blau

Nach dem stetigen Nebelgrau im Januar zeigte sich nun im Februar endlich wieder die Sonne! Und der Himmel ist makellos blau. Unsere Leserin Eva Zitzl war am 2. Februar mit der Kamera in Bad Wurzach unterwegs. Sie schreibt: „Bei meinem Spaziergang in Bad Wurzach konnte ich dieses herrliche Motiv entdecken: Der Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Verena spiegelt sich im gemächlich dahinfließenden Wasser der Wurzacher Ach wider – ebenso wie der strahlend blaue Himmel, einfach wunderschön …
Gottesberg, 2. Dezember, 18.30 Uhr

Bruderschaft trifft sich zum Monatsgebet

Bad Wurzach – Die Bruderschaft vom guten Tod, eine Gebetsgemeinschaft mit mehr als 300-jähriger Tradition, trifft sich an diesem Freitag, 6. Februar, zu ihrer monatlichen Andacht auf dem Gottesberg. Beginn des etwa 20-minütigen Wortgottesdienstes ist um 18.30 Uhr. Neue Mitbeter sind herzlich willkommen.
19.30 Uhr, Kursaal

Heute Abend versammeln sich die Kurhaus-Genossen

Bad Wurzach (rei) – Es ist die große Bad Wurzach-Initiative: die Belebung des Kurhauses durch eine Genossenschaft. Mehr als 1200 Anteile zu je 500 € waren von Bad Wurzacher Bürgern und Vereinigungen, Institutionen und Unternehmen gezeichnet worden. Das Projekt, auf den Weg gebracht von sieben Gründern, stößt auf größtes Interesse in der Kurstadt und wird getragen von einem breiten Wohlwollen. Das Team der Genossenschaft „bespielt“ den Kursaal mit einer Vielzahl unterschiedlichster Veranstaltu…
19.00 Uhr, Maria Rosengarten

Gemeindewahlausschuss tagt am 9. Februar

Bad Wurzach – Am nächsten Montag, 9. Februar,  findet die erste öffentliche Sitzung des Gemeindewahlausschusses anlässlich der Bürgermeisterwahl am 26. April statt. Die Sitzung im vonSitzungssaal Maria Rosengarten beginnt um 19.00 Uhr. Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
Narrensprung Arnach

Beste Laune und sehr viele närrische Besucher

Arnach – Zum dritten Mal organisierte die 1999 gegründete Narrenzunft der Schoafböck Arnach ihren eigenen Narrensprung und zum dritten Mal war Zunftmeister Andreas Kowalewski „Chef de Mission“, der nach dieser Saison sein Amt abgeben wird.
mit Bildergalerie
veröffentlicht am 3. Februar 2026
ANZEIGE

MEISTGELESEN

Bad Wurzach
Restrukturierung bei LISSMAC – Pressemitteilung des Unternehmens

60 Stellen sind weggefallen

Bad Wurzach – Die LISSMAC Maschinenbau GmbH mit Sitz in Bad Wurzach hat ihre Restrukturierung abgeschlossen. Abgebaut wurden rund 60 Arbeitsplätze. Im vergangenen Sommer, als der Bad Wurzacher Handels- und Gewerbeverein (HGV) das Unternehmen besuchte, hatte die Geschäftsleitung gegenüber der Bildschirmzeitung die Zahl der Bad Wurzacher LISSMAC-Beschäftigten mit 350 beziffert. Nachstehend die Pressemitteilung von Seiten des Unternehnens:
Ausführlicher Bericht

Bad Wurzach lehnt Biosphärengebiet ab

Bad Wurzach (dbsz) – Bad Wurzach steigt aus dem Prüfprozess zur Schaffung eines Biosphärengebietes in Oberschwaben aus. Mit 17 zu 4 Stimmen wurde am Montagabend (13.10.) in der Gemeinderatssitzung der Antrag der CDU-Fraktion angenommen. Ein Antrag der zweiköpfigen Fraktion der Grünen auf Vertagung einer Beschlussfassung wurde mit derselben Mehrheit abgelehnt. Die Entscheidung Bad Wurzachs gilt als schwerer Rückschlag für den Prozess, verfügt die Stadt doch mit dem Wurzacher Ried über ein Herz…
Zunftmeisterempfang der Narrenzunft Schoafböck Arnach

Großer Bahnhof für scheidenden Zunftmeister Andreas Kowalewski

Arnach – Zum dritten Mal veranstaltete die Narrenzunft Schoafböck Arnach ihren Narrensprung. Beim Zunftmeisterempfang in der Festhalle vor dem Narrensprung wurden die Leistungen von Andreas „Kowa“ Kowalewski, in dessen Amtszeit als Zunftmeister diese Narrensprünge fielen und der nach der Saison sein Amt abgeben wird, von allen Seiten gewürdigt.
mit Bildergalerie
veröffentlicht am 3. Februar 2026
Stadtkämmerer Kunz hat die Geschäftsführung übernommen

Stadt muss den Kurbetrieb mit 1,5 Millionen Euro stützen

Bad Wurzach – Der in Schieflage geratene Städtische Kurbetrieb rechnet für das Wirtschaftsjahr 2026 mit einem Defizit von 1,54 Millionen Euro, wofür die Stadtkasse geradestehen muss. Am 1. Januar hat Stadtkämmerer Stefan Kunz die kommissarische Geschäftsführung beim Kurbetrieb übernommen.
Narrensprung Arnach

Beste Laune und sehr viele närrische Besucher

Arnach – Zum dritten Mal organisierte die 1999 gegründete Narrenzunft der Schoafböck Arnach ihren eigenen Narrensprung und zum dritten Mal war Zunftmeister Andreas Kowalewski „Chef de Mission“, der nach dieser Saison sein Amt abgeben wird.
mit Bildergalerie
veröffentlicht am 3. Februar 2026

TOP-THEMEN

Bad Wurzach
Bad Wurzach (rei) – Es ist die große Bad Wurzach-Initiative: die Belebung des Kurhauses durch eine Genossenschaft. Me…
Wangen – Wintersonne über dem verschneiten Allgäu, glitzernde Dächer und leise Töne aus offenen Fenstern – Wangen hat…
Bad Wurzach – Der in Schieflage geratene Städtische Kurbetrieb rechnet für das Wirtschaftsjahr 2026 mit einem Defizit…

Einzelhandel, Dienstleistungen und Handwerk in Allgäu-Oberschwaben

VERANSTALTUNGEN

Bad Wurzach