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“hausplus” in Ravensburg vom 26. bis 28.. Januar

Baumesse mit 125 Ausstellern und 35 Vorträgen



Foto: RVG / Elmar Grathwohl
Vortragsraum bei der “hausplus”.

Ravensburg – Die Ravensburger Baumesse „hausplus“ am letzten Januar-Wochenende wird vollgepackt sein: 125 Aussteller sind angemeldet, auch der allerletzte Meter Standfläche der Halle ist vermietet. Das zur Messe gehörende Vortragsforum ist inzwischen auf 35 Termine angewachsen.

Im Halbstunden-Takt können sich Messegäste informieren: Das Vortragsprogramm bündelt kompakte und nützliche Inhalte rund um Neubau, Sanieren und Wohnen. Die „hausplus“ dauert von 26. bis 28. Januar. Freitag, Samstag und Sonntag ist sie jeweils von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Wer sich für Vorträge an mehreren Tagen interessiert, kann ein Zwei-Tages-Ticket kaufen. Es kostet zwei Euro mehr als ein normales Ticket.

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„Messen werden immer mehr zu Wissensbörsen“, sagt Messechef Stephan Drescher von der Ravensburger Veranstaltungsgesellschaft (RVG). „Das ist ein klarer Trend der letzten Jahre. Für Messegäste ist das offenbar eine optimale Ergänzung: In den Vorträgen hören sie aktuelle, wichtige Infos von den Experten. Und an den Messeständen führen sie individuelle Gespräche und werden kompetent beraten.“
35 Termine sind es am Ende geworden, neun Vorträge am Freitag, jeweils 13 Veranstaltungen am Samstag und Sonntag. Die Vorträge kosten keinen zusätzlichen Eintritt, sondern sind im Messe-Ticket enthalten. Manche Themen werden wiederholt, andere gibt es nur ein einziges Mal. Das Messe-Team hat alles durchgetaktet: Jeweils zur vollen und zur halben Stunde startet ein neuer Vortrag. Wer hinterher Themen vertiefen will oder noch Fragen hat, kann die Referenten an ihren Messeständen besuchen.

Ein zentrales Thema der Baumesse, auch bei den Vorträgen: Photovoltaik. Ein Experte spricht über eigene Stromspeicher. Ein anderer erklärt, wie man den Eigenverbrauch erhöhen kann. Wie funktioniert Photovoltaik in Kombination mit einer Wärmepumpe? Stichwort Wärmepumpe: Auch dieses Thema ist derzeit aktuell, drum gibt es mehrere Vorträge dazu. Es geht zudem um Infrarot-Heizungen, Dachsanierung und Fassadendämmung, Sanierungs-Fahrpläne und Fördergelder. Fachleute durchleuchten Finanzierungs-Fragen. Was man für gutes Trinkwasser tun kann, interessiert erfahrungsgemäß auch viele Menschen.

Durch ein Gebäude gehen, bevor es gebaut wird
Die Hochschule Biberach zeigt, was die Baubranche in Zukunft beschäftigt, und stellt aktuelle Projekte vor. Es geht um Digitalisierung: „Lange bevor ein Gebäude gebaut wird, können wir einen digitalen Zwilling herstellen – und durch den kann man auch schon durchlaufen“, sagt Georg Schindele vom Institut für Bildungstransfer. Solche digitalen Zwillinge sind nützlich für Planung und Bauphase, weil alle am Bau
Beteiligten dort zusammenarbeiten können und mit denselben Daten arbeiten.

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Und sie helfen beim Gestalten: Mit virtuellen Modellen der neuesten Generation kann man beispielsweise Wandgestaltungen oder Bodenbeläge ausprobieren und vergleichen, mit Türen oder Fenstergrößen experimentieren, Lichtschalter und Steckdosen klug platzieren oder mal ein paar Möbel stellen. Für Schindele das Spannendste: dass die Anwender bei so einer virtuellen Besichtigung wirklich interagieren können mit dem Modell, Lichtschalter bedienen, umherlaufen und Blickwinkel ändern. „Technologisch hat sich da in den letzten Jahren sehr viel getan.

Das zeigen wir den Messegästen in den Vorträgen. An unserem Stand kann man auch einiges ausprobieren“, sagt Schindele, der selbst am Stand der Hochschule Biberach stehen und mehrere Vorträge halten wird. Die Hochschule hat den Weiterbildungsverbund BauConnect ins Leben gerufen, der auf der Messe vorgestellt wird. BauConnect hat eine kostenlose App entwickelt, die Bauherren und Unternehmen dienen soll.

Fernwärme oder Wärmepumpe?
Auch die Technischen Werke Schussental (TWS) sind als regionales Energieversorgungs-Unternehmen mit einem Messestand präsent und bieten zwei Vorträge an. Referentin ist Miriam Sepke-Vogt, die bei den TWS als Projektleiterin arbeitet und fürs Thema Fernwärme zuständig ist. In einem Vortrag geht sie auf die Frage ein, die derzeit viele Menschen beschäftigt, wenn sie zuhause die Heizung erneuern müssen:
Fernwärme oder Wärmepumpe? Was spräche für die eine oder die andere Lösung? Bei einem zweiten Vortrag geht es mehr ums Große, Ganze: Wie sieht die Wärmeversorgung der Zukunft aus? Hier zeigt die Expertin, wie Kommunen und Energieversorger zusammenarbeiten, neue Lösungen entwickelt und gebaut werden – beispielsweise in Ravensburgs Kernstadt ein klimafreundliches Fernwärmenetz.

Das Vortragsprogramm steht schon im Netz
Für die 35 Vorträge richtet das Messeteam eigens einen Vortragsraum ein im Foyer der Oberschwabenhalle. 100 Sitzplätze gibt es dort. Das Messeteam rechnet wieder mit hohem Interesse: „Viele Messegäste kommen auf die Messe und wissen bereits, dass sie einen oder mehrere Vorträge anhören wollen“, sagt Drescher. „Oft planen sie ihren ganzen Messebesuch um die Vorträge herum. Deswegen veröffentlichen wir das Vortragsprogramm schon vorab auf unserer Internetseite.“

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Einmal zahlen, zweimal zuhören
Wer sich für Vortragsthemen an mehreren Tagen interessiert, muss sich nicht entscheiden: Seit 2023 bietet die RVG eigens hierfür ein Zwei-Tages-Ticket an. Es kostet zwei Euro mehr als der einmalige Eintritt, zehn statt acht Euro, und wird personalisiert. Damit kann man mehrfach kommen und an zwei Tagen so viele Vorträge anhören, wie man möchte. Der Vorverkauf für die Messe-Tickets läuft im Internet. Tickets werden auch direkt am Eingang der Oberschwabenhalle verkauft.

Infos zur „hausplus“ Ravensburg 2024:
Die „hausplus“ in der Oberschwabenhalle dauert von Freitag, 26. Januar, bis Sonntag, 28. Januar 2023. Sie ist an allen drei Tagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Eintrittspreise: Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 7 Euro (für Studierende, Rentner und Menschen mit Behinderung). Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien
Eintritt. Das Zwei-Tages-Ticket kostet 10 Euro.
Messe-Tickets gibt es online unter www.hausplus-rv.de




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