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Besinnliche Weisen von Kirchenchor und Chortissimo

Liederkranz Eintürnen lud zu Adventssingen in St. Martin ein



Foto: Ulrich Gresser
Das gemeinsame Finale beider Chöre.

Eintürnen – Der Liederkranz Eintürnen lud auch in diesem Jahr zu seinem traditionellen Adventskonzert in die Pfarrkirche St. Martin ein – und auch Bürgermeisterin Alexandra Scherer erfreute sich neben vielen anderen Besuchern an den besinnlichen Weisen der beiden Chorgattungen Kirchenchor und Chortissimo.

Auf den Kinder- und Jugendchor mussten die „Großen“ wegen einer Terminkollision in diesem Jahr verzichten, bedauerte Berthold Leupolz, Ortsvorsteher und Sprecher des Liederkranzes und Kirchenchores bei seiner Begrüßung an diesem dritten Advent, dem Gaudete-Sonntag. Leupolz eröffnete das Konzert mit einem zum Nachdenken anregenden Text, der zunächst die Hektik der Vorweihnachtszeit ausdrückte, aber durch die Umkehrung der Perspektive das Wesen des Advents sehr gut ausdrückte.

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Musikalisch eröffnete Alexander Dreher, am Piano unterstützt von Johannes Tress, das Konzert des gemischten Chores mit dem von Margret Birkenfeld geschriebenen besinnlichen Adventslied „Es ist Advent, der König naht“. Unter seinem Künstlernamen Pasquale Thibaut veröffentlichte der Twister Musiker und Komponist Bernd Stallmann schon zahlreiche Advents- und Weihnachtslieder. Deswegen kommen Dirigenten wie Dreher und Daniela Apel für Chortissimo bei der Zusammenstellung eines Konzertes nicht an ihm vorbei. Allein beim diesjährigen Konzert war Stallmann/ Thibaut an fünf gesungenen Liedern als Komponist, Arrangeur oder Texter beteiligt. So auch bei der flotten „African Noel“, die die afrikanische Lebensfreude mit wunderbaren Lobpreisgesängen schön zum Ausdruck brachte.

Solopart von Berthold Leupolz

Auch zu der wunderschönen Weihnachtsmelodie „Die Engel der Weihnacht“ von Franz Schubert trug Stallmann seinen Teil bei: Er schrieb das Arrangement für Chöre. Den Solopart bei diesem ergreifenden Stück übernahm übrigens Berthold Leupolz. Mit dem Traditional „Jamaican Noel – Süßes kleines Baby höre unser Lied“, (Arrangement: Pasquale Thibaut) wollte der gemischte Chor seinen Konzertteil beenden, durfte aber nicht ohne Zugabe das Feld Chortissimo überlassen.

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Dieser betrat den Chorraum der Kirche singenderweise mit dem Calypso Gloria von Emily Cracker. Mit wunderbar entschleunigenden Melodien „A Weihnacht wies´ früher war“ , „In der Stille der Nacht“ (Musik und Arrangement für Chor: Bernd Stallmann) oder „Vom Flügel eines Engels berührt“, sorgten die Sängerinnen und Sänger um Daniela Apel für eine wunderbar besinnliche Stimmung in der St. Martin Kirche auf dem Eintürnenberg.

Einfühlsame Zwischentexte

Viel Mühe hatten sich die einzelnen Musiker/innen beim Verfassen ihrer Einführungstexte gemacht. Etwa vor dem Lied „Weihnachten bin ich zu Haus,“ aus der Perspektive von Menschen, die eben zu Weihnachten nicht zu Hause sein können. Oder vor dem Lied, „Wenn Du daran glaubst“ wo es um die Kraft der Fantasie geht: „Dann ist alles möglich, wenn Du daran glaubst.“ Mit dem wunderschönen „Christmas-Lullaby“ von John Rutter, einer mehrstimmigen Huldigung an die Gottesmutter („Ave Maria“), endete auch der Konzertteil von Chortissimo viel zu schnell. Doch natürlich gab es noch ein gemeinsames Finale: Passend zur Erwartung der weihnachtlichen Ankunft des Herrn sangen die Chöre gemeinsam „Fest der Freude“ (Musik: Bernd Stallmann).

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Anschließend gemütliches Beisammensein in der Festhalle

Doch damit war der Konzertnachmittag noch nicht beendet: Die Kirchenglocken von St. Martin geleiteten die Konzertbesucher hinüber zur Festhalle, wo der Liederkranz für Glühwein, Punsch und andere Getränke sorgte, während die Ministranten sich mit Gebäck, Waffeln und auch Herzhaftem um das leibliche Wohl der Gäste kümmerten.

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Fotos: Ulrich Gresser

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