Bei drei Grad winterliches Bad: Hingucker auf der Straußenfarm
Eggmansried – Am 5. Februar bot sich auf der Straußenfarm Oberschwaben in Bad Wurzach-Unterhaslach ein ungewöhnliches Naturschauspiel. Trotz winterlicher Außentemperaturen um drei Grad stapften auf dem Gelände mehrere Strauße mutig durch einen Teich und planschten ausgelassen im kühlen Nass.
Während die Landschaft noch teilweise mit Schnee bedeckt war, ließen sich die eindrucksvollen Vögel von der Kälte nicht beirren. Manuel Netzer beobachtete das Ereignis und hielt den seltenen Anblick in Bildern fest.
Die Hofbetreiber erklären, dass Strauße, obwohl sie ursprünglich in wärmeren Regionen leben, aufgrund ihrer Robustheit auch mit kühleren Temperaturen gut zurechtkommen. So gibt es in Afrika Straußenfarmen, die auf über 1000 Metern Meereshöhe liegen, hier herrschen ähnliche Wetterverhältnisse wie bei uns. Bei kalter Witterung können Strauße durch eine Verdickung des Blutes ihre Körpertemperatur regulieren. Zudem lassen sie ihre Flügel herabhängen, so dass diese die Beine bedecken und zusätzlichen Schutz vor der Kälte bieten.

Badende Strauße. Gesehen in Unterhaslach.
Rieseneier
Eine weitere Besonderheit sorgt derzeit für Aufmerksamkeit. Die Strauße legen bereits wieder fleißig Eier. Ein einzelnes Straußenei entspricht etwa 20 bis 25 Hühnereiern. Aufgrund ihrer Größe eignen sie sich hervorragend zur Zubereitung eines großen Omeletts zum Frühstück für die ganze Familie oder auch zum Backen.
So verbindet sich auf der Straußenfarm derzeit winterliche Idylle mit einem frühen Start in die Brutsaison. Ein Erlebnis, das Besucher gleichermaßen staunen und schmunzeln lässt.
Text und Fotos: Manuel Netzer












