Halle Seibranz auf der Zielgeraden
Bad Wurzach – Das Projekt Mehrzweckhalle Seibranz befindet sich auf der Zielgeraden: Der Gemeinderat vergab in seiner Sitzung am 23. Feberuar die Arbeiten für die Außenanlagen.
Christian Harscher, Projektleiter seitens des Stadtbauamtes bei der Sanierung der Mehrzweckhalle Seibranz, umriss noch einmal kurz die Chronologie des 4,261 Millionen-Projektes. Das in der Sitzung des Gemeinderates am 28.09.2020 vorgestellte Dorfentwicklungskonzept beinhaltete die Sanierung der Halle, für die nach der Aktualisierung des Baubeschlusses am 18.09 2023 Kosten von 4,051 Millionen Euro eingeplant waren. In der Sitzung vom 16.12.2024 wurde bei einer Bau- und Kostenmitteilung die Kostenprognose auf die zu erwartenden Kosten von 4,261 Millionen Euro aktualisiert. Aktuell liegt die Prognose der Gesamtkosten bei 4,380 Millionen Euro.
Die Gründe für die Mehrkosten
Harscher führt die Mehrkosten zum einen auf den nichtvorhersehbaren Aufwand für Umbau- und Anpassungsmaßnahmen am Bestandsbau zurück. Ebenfalls auf nicht eingeplante Brandschutzmaßnahmen, die für das Sportlerheim des SV Seibranz ergriffen werden mussten. Sowie dort für Deckenarbeiten beim Sportverein, da für Sportgerätehülsen in der Halle neue Bohrungen erforderlich wurden. Bei der Holzüberdachung westseitig zum Sportplatz wurden 2025 Dichtigkeitsprobleme festgestellt, die eine Neuabdichtung erforderlich machten. Das Podest für die Anlieferung müsse etwas angehoben werden, teilte Harscher mit. Der Mehrzweckraum erhalte jetzt eine begehbare Terrasse.
Bei der Vergabe für die Landschaftsbaumaßnahmen habe man vier Firmen angeschrieben, drei hatten ein Angebot abgeben, wobei eines nicht wertbar gewesen sei, da es nicht unterschrieben und an die falsche Adresse geschickt worden war.
In der Diskussion hakte Klaus Schütt (CDU) nach: Wie schon beim Hallenbad-Projekt wünschte er sich vorab mehr Informationen und nicht erst wenn das Ergebnis feststehe.
Ähnlich sieht es auch sein CDU-Kollege Ewald Bodenmüller: Er wünschte sich vorab einen genaueren Plan der Arbeiten. Bürgermeisterin Alexandra Scherer erklärte dazu, dass der Ortschaftsrat hier mehr Informationen habe. Petra Greiner Ortvorsteherin und CDU-Gemeinderätin erklärte dazu, dass es keine große Veränderung geben werde; außen solle alles so werden wie es zuvor war. „Allerdings wurde halt überall gebuddelt.“
Das wirtschaftlich günstigste Angebot hatte die Fa. Karg aus Gaisbeuren mit 79.878,49 € eingereicht. Damit lag das Angebot zwar 24 % über der Kostenberechnung von 2023, aber 25 % unter dem vor der Ausschreibung bepreisten Leistungsverzeichnis (105.536,22 €).
Der Gemeinderat stimmte der Vergabe an die Firma Karg einstimmig zu und nahm die Gesamtkostensumme zur Kenntnis.













