Nächtlicher Solidaritätslauf in Kißlegg parallel zum Goa-Halbmarathon
Kißlegg / Goa (Indien) – Während am 8. Februar Andi und Hieli beim Goa-Halbmarathon in Indien an den Start gehen, haben Simon, Marius und Isidor in Kißlegg ebenfalls eine sportliche Herausforderung angenommen – mit einem besonderen Zeichen der Solidarität: einem nächtlichen Halbmarathon bei heimischen Temperaturen. Kurz nach Mitternacht machen sich die drei Freunde mit Stirnlampen auf den Weg. Ihr Ziel: 21 Kilometer, exakt die Distanz des Halbmarathons in Goa. Damit wollen sie symbolisch zeitgleich mitlaufen und ihre Unterstützung für die RUNNING FOR HOPE-Spendenaktion zeigen, die über betterplace.org Spenden für die Kinderheime von El Shaddai sammelt (betterplace.org/f55469).
Warum 21 Kilometer? Die gewählte Distanz ist kein Zufall. Die drei Läufer möchten zeigen, dass Solidarität keine Grenzen kennt – auch wenn mehrere tausend Kilometer zwischen Kißlegg und Goa liegen. „Wir sind dabei. Wir rennen mit unseren Herzen.“ Schritt für Schritt führt ihr Lauf durch dunkle Feldwege, kleine Straßen und vorbei an schlafenden Häusern. Der nächtliche Rahmen unterstreicht dabei die besondere Atmosphäre dieser Aktion.
Mehr als nur ein Lauf: Solidarität
Der Mitternachtslauf ist bewusst persönlich, spontan und unabhängig organisiert. Ohne offizielle Startnummer, aber mit einer klaren Botschaft: „Wir laufen für diejenigen, die nicht laufen können – für die, die ein Zuhause brauchen.“ Ziel der Aktion ist es, den Gedanken von „Running for Hope“ auch hier vor Ort sichtbar zu machen und Aufmerksamkeit für das Spendenprojekt zu schaffen – nicht nur in Indien, sondern auch in der eigenen Region.
Für die Kinderheime von El Shaddai“
Mit der Aktion wird die Arbeit des Vereins HOFFNUNG KINDHEIT e.V. und des El Shaddai Charitable Trust unterstützt. Die Organisation engagiert sich seit vielen Jahren für Straßenkinder
und benachteiligte Kinder in Indien und bietet ihnen Schutz, Bildung und neue Perspektiven.
Während Andi und Hieli in Goa unter tropischen Bedingungen laufen, setzen Simon, Marius und
Isidor in Kißlegg ein paralleles Zeichen der Verbundenheit – für dieselbe Sache und mit
demselben Ziel.
Andreas Kolb















