Seniorenfasnet im Katholischen Gemeindehaus
Bad Waldsee – Närrische Stunden mit froh gestimmten Besucherinnen und Besuchern gab es bei der Seniorenfasnet im Katholischen Gemeindehaus. Das Thema lautete: „Schottland und das Schwobaland – sind doch beinah artverwandt.“
Pünktlich zum Einlass um 13.00 Uhr war der Ansturm auf die guten Plätze schon groß. Herzlich begrüßt wurden die Seniorinnen und Senioren von der Seniorentreffleitung Ursula Hirsch und Claudia Frick sowie ihren Mitstreiterinnen. Für die vielen Ü-60 Gäste und Vertreter von Kirche, Gemeinde und den sozialen Einrichtungen gab es ein Programm voll mit Musik, Witz und Parodien. Während Olaf Kraus die Gäste mit seiner Drehorgel auf den Nachmittag einstimmte, begann um 14.00 Uhr das Programm.
Zum Auftakt eroberte Lydia Ettenhofer als Clown und ihren akrobatischen Turneinlagen die Bühne und ließ die Stimmung steigen. Mir sind die Feschtgäns vom Ort, wo ebbes los ischt kommet mir sofort, uns entgoht nix, nix, nix was intressiert drum hond mir au doher pressiert.“ So konnten die Seniorentreff-Akteurinnen mit diesem Ohrwurm die Gäste zum Miteinstimmen animieren.
Oberbürgermeister Matthias Henne dankte den Ballveranstaltern mit einem Gedicht: „Gemeinsam lachen Hand in Hand verbindet uns in Stadt und Land.“ Auch Pfarrer Stefan Werner brachte Gereimtes vor und spannte die Anwesenden zum Mitdichten ein. Beim anschließenden Sketch gemeinsam mit der Gemeindereferentin Sandra Weber ging es um die neu gegründete Raumschaft der Kirchenstrukturen, ab 2030 muss alles lange vorher abgestimmt sein, sonst funktioniert nichts mehr. Margot Oberhofer stieg dann in die Bütt und hatte nach Lobeshymnen auf den OB und die Bürgermeisterin auch neue Fasnetssprüche parat.
Einige heitere Gedanken zu den Schotten und Schwaben brachte Franz Menig in seiner Rede auf den Punkt und mit Anspielung auf die Sparsamkeit. Wie jedes Jahr begeisterte die Königstäler Kindergarde mit ihrem Auftritt. Unter Leitung und Führung von Evelyn und Marie Steiner tanzten die Kinder eine wunderbare und beeindruckende Choreographie auf den Song „Daddy Cool“ und dann noch mit Zugabe. Bei den Highland Pipes & Drums in den Personen des Organisationsteams stimmte alles: Handwerklich kunstvoll ausgearbeitete Dudelsäcke, das passende Outfit sowie die Haltung und die Töne passten. Voraus ging Tambour Udo und der Saal stand unter schottischem Flair.
Zum Abschluss begeisterte das Sammlervölkle mit „König Berthe“ das Publikum und lud zum Mitsingen und Schunkeln ein. Udo und Eva Meier-Böhme sorgten mit ihrer Musik noch auf einen beschwingten Nach-Hause-Weg.
Ein gelungener und unterhaltsamer Nachmittag dank den vielen Helferinnen und Helfern des Seniorentreffteams und den Akteuren, dafür an alle ein herzliches Dankeschön.
Text: Claudia Frick
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