Das Kurhaus ist auf einem guten Weg
Zur Generalversammlung der Kurhaus-Genossenschaft
Endlich mal etwas in Bad Wurzach, das nicht totgeredet wird. Das kann man über die Generalversammlung der Kurhausgenossenschaft sagen. Ein Saal voll mit Leuten, die etwas voranbringen wollen. Verantwortliche, die viel Herzblut in das Projekt gesteckt haben und noch stecken und die offen die Schwierigkeiten und Herausforderungen erläutern. Das Kurhaus ist auf einem guten Weg, die Hausaufgaben wurden gemacht.
Leider ist das in Wurzach nicht immer so. Ich habe vielmehr den Eindruck, dass viele neue Ideen erst mal schlechtgeredet werden, nach der Devise, das hat es bisher nicht gebraucht, also braucht es das jetzt auch nicht. Wenn jemand Visionen hat, ist das vor allem verdächtig. Das galt für den Turm, das galt für das Biosphärengebiet und und und … Ich kann die Aussage von Herrn F.J. Maier im Gemeinderat nur unterstützen, hier hat Wurzach viele Chancen vergeben, sich aus der Masse der oberschwäbischen Kurorte hervorzuheben. Dem Kurhaus hätten diese Projekte sicherlich auch gutgetan.
Bei der Wiederbelebung des Kurhauses hat sich gezeigt, dass es auch anders geht. Nun liegt es an uns Wurzachern, dass das eine Erfolgsstory wird, denn ohne genügend Besucher kann auch das beste Konzept nicht aufgehen. Deshalb mein Aufruf: Geht hin, lasst Euch von der Qualität überzeugen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist es jetzt wirklich toll.
Heribert Streubel, Bad Wurzach
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