Wegweisender Haisterkircher Sonntagabendgottesdienst
Haisterkirch – Zahlreiche Gläubige aus der gesamten Seelsorgeeinheit Bad Waldsee waren am 25. Januar wieder zum ersten Sonntagabendgottesdienst im Jahr 2026 nach Haisterkirch gekommen. Der Wetterwechsel mit einsetzendem Schneetreiben so kurz vor 19.00 Uhr bedingte, dass doch etliche der treuen Gottesdienstbesucher, die auf das Auto angewiesen sind, zuhause blieben.
Erfreulich groß ist der Zuspruch zu diesen monatlichen Abendgottesdiensten hier seit etlichen Jahren. Die Gründe dafür sind bekannt. Es gelingt dem Haisterkircher Vorbereitungsteam stets, auch Priester aus der Region als Zelebranten zu gewinnen, wie auch dieses Mal erneut mit dem Superior des Klosters Reute, Pfarrer Ulrich Steck.
Zum engen Vorbereitungsteam gehören Waltraud Ruf, die all die zahlreichen Gläubigen begrüßte, sowie Gaby Spieler, Claudia Waibel und Timm Scheifele sowie weitere Helferinnen und Helfer.
Musikalische Umrahmung
Zudem wird stets darauf Wert gelegt, dass die musikalische Umrahmung sehr feierlich ist. Das ist auch dieses Mal dem Sing- und Instrumentalkreis Haisterkirch wieder vorzüglich gelungen mit berührendem, modern geprägtem Liedgut, instrumental mit Flöten-, Gitarren- und Akkordeonklängen und ergreifendem Gesang.
In seiner Predigt verstand es Pfarrer Ulrich Steck, die Gläubigen mit seinen erklärenden, anschaulichen, aufschlussreichen Hinweisen und der Interpretation der Lesung zu 1 Kor 1,10-13,17 vom segensreichen Wirken des Apostels Paulus zu überzeugen. Die aktuellen Bezüge zur Jetztzeit wurden herausgestellt, so die ersichtlichen Spaltungen in der heutigen Gesellschaft. Dabei wurde deutlich herausgestellt, dass für Paulus die Kirche ein Leib sein soll, der nur Christus zum Haupt hat. Undenkbar war für den Apostel Paulus die absurde Idee von Personen, sich höher zu stellen als Christus. Vertieft und anschaulich aufgezeigt wurde, dass Jesus als Heiland für uns alle das Heil gebracht hat.
Am Schluss gab es für den Sing- und Instrumentalkreis und für all die engagierten Helfenden anhaltenden, großen Beifall, als Pfarrer Ulrich Steck sich bedankte. Dieser Applaus galt gewiss auch dem Zelebranten selbst.Text und Bilder:
Rudi Martin
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Fotos: Rudi Martin
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