Mit Maßband, Neugier und Geschichte – Bad Waldsee entdeckt sich neu
Bad Waldsee – Warum liegen Maßbänder auf dem Boden des Museums? Was wird hier ausgemessen, geplant, ausprobiert? Wer einen Blick hinter die Kulissen wirft, merkt schnell: In Bad Waldsee entsteht etwas Besonderes.
Anlässlich des Jubiäumsjahrs „1100 Jahre erste urkundliche Erwähnung“ lädt eine neue Ausstellung dazu ein, die Stadtgeschichte ganz neu zu entdecken – kompakt, überraschend und alles andere als verstaubt. Ab dem 29. März öffnet die Ausstellung ihre Türen und nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch Höhen und Tiefen, Wendepunkte und Alltagsgeschichten von Bad Waldsee. An 28 interaktiven Stationen gibt es viel mehr als nur Texte und Bilder zu sehen: Geschichte wird sichtbar, hörbar, riechbar und fühlbar. Ob jung oder alt – Langeweile hat hier keinen Platz. „Langeweile – nein danke!“ lautet das klare Motto der Ausstellung.
Die Ausstellung versteht sich als kompaktes Update zur Stadtgeschichte für alle Waldseerinnen und Waldseer: Wo kommen wir her? Wie hat sich unsere Stadt über Jahrhunderte entwickelt? Welche Ereignisse haben sie geprägt?
3D-generiertes Stadtmodell
Ein besonderes Highlight ist ein neu entwickeltes, 3D-generiertes Stadtmodell, das der Museums- und Heimatverein eigens für das Jubiläum geschaffen hat. Es zeigt die historische Altstadt von Waldsee, wie sie sich um das Jahr 1824 präsentierte, aus einer völlig neuen Perspektive und macht die Stadtentwicklung auf einen Blick verständlich.
Der Eintritt ist frei, die Ausstellung ist bis September/Oktober zu sehen. Neben den gewohnten Öffnungszeiten am Wochenende soll es zusätzliche Öffnungstage unter der Woche geben, damit auch möglichst viele Interessierte die Ausstellung besuchen können.













