Sternsinger waren trotz eisiger Kälte im Haistergau unterwegs
Haisterkirch – Die Aktion Dreikönigssingen 2026 wurde im Gottesdienst am Dreikönigstag von der Gemeindereferentin Kathrin Bohnenberger vorgestellt. Sie zeigte auf, vor welchen Herausforderungen Kinder und Jugendliche in aller Welt stehen und hatte zusammen mit Sternsingern das Motto 2026 „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ deutlich, anschaulich und plakativ in den Mittelpunkt gestellt. Der Fokus der diesjährigen Aktion liegt auf der Bekämpfung ausbeuterischer Kinderarbeit, wie dies bekanntermaßen in Ländern wie Bangladesch der Fall ist.

Gemeindereferentin Kathrin Bohnenberger (am Ambo) begleitete die Haisterkircher Sternsingeraktion spirituell. Organisatorisch wurden die 24 Sternsinger von sechs erwachsenen Begleitern unterstützt.



Die existenziellen Probleme der Kinder in der sogenannten Dritten Welt wurden im Gottesdienst thematisiert.
Die hiesigen 24 Sternsinger mit ihren sechs Begleitern wurden ermutigt, sich gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aller Kontinente als Botschafter für Kinderrechte zu engagieren. Die Haisterkircher Sternsinger trugen dazu auch Fürbitten vor.

Sternsinger tragen die Fürbitten vor.
Zelebrant dieses festlichen Gottesdienstes war Pfarrer Stefan Werner. Für die feierliche und festliche Umrahmung mit Orgelklängen sorgte Leo Straßner, der auch den Gemeindegesang klangvoll unterstützte.

Leo Straßner an der Orgel.
Pfarrer Stefan Werner erbat dann den Segen Gottes für die Sternsinger, die Menschen im Gottesdienst und in all den Häusern, die am Dreikönigstag aufgesucht werden.

Segnung der Sternsinger.

Gesegnet wurden auch Kreide, Weihrauch, die Aufkleber für die Haustüren und auch das Dreikönigswasser (Bild).
Dank an die Organisatoren
Pfarrer Stefan Werner bedankte sich besonders auch bei den Müttern und Organisatorinnen, die diese wertvolle Aktion hier in der Kirchengemeinde Haisterkirch unterstützen und so ermöglichten.

Auch die Gottesdienstbesucher im Schiff wurden mit Weihwasser besprengt.

Auszug aus der Kirche.
Die Sternsingergruppen machten sich gleich nach dem Gottesdienst auf den Weg, um in all den Weilern und Ortschaften hier den Segen zu den Menschen zu bringen. Bei den frostigen Temperaturen war es dieses Jahr eine besondere Herausforderung, die aber tapfer bewältigt wurde.

Diese Sternsingergruppe besuchte das Haus unseres Reporters Rudi Martin.
Von Hittisweiler bis Graben suchten die Sternsinger die Häuser auf, um den Segenspruch „C +M+ B“ für 2026 an den Haustüren anzubringen. Bei den Hausbesuchen wurden Lieder und Texte vorgetragen und die Geldspenden für die notleidenden Kinder in aller Welt gesammelt. Dank gebührt den Eltern, die sich um die farbenfrohe Ausstattung der Kinder gekümmert hatten.
Mit den gesammelten Geldbeträgen unterstützt das Kindermissionswerk der katholischen Kirche zahlreiche Projekte für notleidende Kinder in der ganzen Welt.
Text/Fotos: Rudi Martin
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