Senioren des Alpenvereins: Aus dem Dauergrau ins Himmelblau
Leutkirch – Des Skifahrers Leid ist des Wanderers Freud: So nutzten die Senioren der Sektion Leutkirch im Deutschen Alpenverein (DAV) die trockene Witterung kurz vor Silvester für eine Tour auf die gut 1500 m hohe Reuterwanne.
Herrschten beim Start in Jungholz noch eisige Temperaturen, wanderte im Laufe des südseitigen Aufstiegs ein Kleidungsstück nach dem anderen in den Rucksack. Bei strahlend blauem Himmel auf dem Gipfel reichte der Blick von der Zugspitze über die Allgäuer Alpen und das Säntismassiv bis zum Nebelmeer über Bodensee und Westallgäu. Daher lud die Stubenalpe mit ihrer Sonnenterrasse zur zweiten Rast vor der unvermeidlichen Rückkehr ins zähe Grau.

Glücksgefühle am Gipfel der Reuterwanne.
Tour aufs Wertacher Hörnle
Mehr Wolken aber dafür noch klarere Sicht bot kurz vor Weihnachten die Tour aufs benachbarte knapp 1700 m hohe Wertacher Hörnle. Wobei das teils vereiste Geläuf auch etwas Trittsicherheit oder gar den Einsatz von Spikes erforderte. Der lebhafte Ostwind ließ die Gipfelrast nur kurz ausfallen. Umso mehr lockte der Einkehrschwung auf die Terrasse der Buchelalpe, bevor es zurück in die Nebelsuppe ging. Offenbar reagieren immer mehr Alpen mit neuen Öffnungszeiten auf den Trend zum Winterwandern. Den DAV-Senioren soll es recht sein.

Eisiger Wind, aber allerbeste Fernsicht: Kurze Rast unterm Gipfel des Wertacher Hörnles.

Vor der Rückkehr ins Nebelgrau: Chillen auf der Buchelalpe.
Text Uli Stark / Fotos: Uli Stark, DAV Leutkirch












