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„Eine Wahnsinns-Leistung”

Schlosspark-Sanierung abgeschlossen



Foto: Julian Aicher
Die Erfolgsgeschichte “Schlosspark-Sanierung” wurde in der Gemeinderatssitzung am 10. Dezember per Beamer-Text zusammengefasst. Darin heißt es: “Der Schlosspark ist in einem guten Zustand.” Es bedürfe aber einer kontinuierlichen Pflege der Wege und Grünflächen. “Die Weiher sind in regelmäßigen Abständen zu unterhalten. Gegebenenfalls auch temporäres Wintern und Entschlammen.” Mit einem Dank an die Bürger für das Verständnis während der Bauphase schließt der an die Wand geworfene Text des Lichtbildes.

Kißlegg – Die „grüne Lunge” Kißleggs lebt wieder auf. Der Schlosspark ist nach vierjähriger Planung und in zweijähriger Arbeit bis einschließlich November 2025 saniert worden. „Biotopverbundmanager Christoph Mozer vom Bau- und Umweltamt hat die Arbeiten eingehend betreut. Dafür gibt’s beim Bericht Mozers am 10. Dezember im Gemeinderat im Esthersaal des Neuen Schlosses zweimal lauten Applaus.

„Eine Wahnsinnsleistung.” Dieses Lob für Christoph Mozer (Bild) spricht Bürgermeister Dieter Krattenmacher bei der Gemeinderatssitzung nicht allein aus. Mozer war es maßgelich gelungen, Zuschusszusagen aus Bundesmitteln von Berlin in Höhe von 750.000 Euro für die Schlosspark-Sanierung zu bekommen. Die Gesamtkosten des Ganzen sollen bei etwa 925.000 Euro liegen. Ergebnis – so Mozer: „Der Schlosspark ist momentan in einem sehr guten Zustand”.

„Toll, Herr Mozer”, sagt CDU-Fraktionschef Christoph Dürr. Und freut sich über „das grüne Herz” der Mehr-Seen-Gemeinde. Schließlich habe Kißlegg so „Aufenthaltqualität geschaffen – für Jahre”, betont Dürr. „Als Kißlegger kann ich echt stolz sein auf den Park”, lobt auch Freie-Wähler-Kißlegg-Fraktionshäuptling Bernd Dux. Sein Lob gelte einem „wunderschönen Kleinod”. 

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Sanierte Weiher

„Die Weiher sind aus dem Dornröschenschlaf erwacht”, ergänzt Monika Dolber von der SPD. Sie bezeichnet damit das “Handlungsfeld 2″ in Christoph Mozers Betreuungsleistungen. Nämlich „Wasserflächen und Biotope”. So sei das „Entschlammen der Weiher eine Heidenarbeit” gewesen – miterbracht von der Feuerwehr und dem Fischereiverein Zellersee, berichtet Mozer. Wie stark sich die Teiche damit verbessert hätten, lasse sich dank besserer Zugangsmöglichkeiten zu diesen stehenden Gewässern beobachten. Die Karg GmbH Garten und Landschaftsbau aus Bad-Waldsee-Gaisbeuren habe diese Aufgabe hervorragend bewältigt.

Damit nicht genug, pflanzte die Fritz Müller GmbH Garten und Landschaftsbau aus Weingarten unter anderem 80 „Klimabäume”. Eine neue Feuchtwiese sei angesät worden. Auch allerhand Büsche gedeihen seither im Schlosspark. Und da aller guten Dinge drei sind, kam zu diesem „Handlungsfeld 1″ noch das „Handlungsfeld 3 Mobilität”. Sprich: Bessere Wege – auch zum Radeln. Samt neuen Eingangsbereichen und boden-vergitterten entsiegelten Parkplatzflächen um den Schlosspark.  Christoph Mozer bedankt sich mehrmals ausdrücklich bei vielen, die den Schlosspark so neu belebten. Zum Beispiel Landschaftsarchitekt Martin Kappler.

Bank-Spender sind eingeladen

Silke Monk von den Grünen bestätigt das mehrfache Lob, schränkt dann aber ein: „Ich finde, es sind immer noch ein paar Bänke zu wenig.” Vor allem für kleine, fünf- bis sechsköpfige Besuchsgruppen. Bürgermeister Dieter Krattenmacher entgegnet, irgendwann sei auch bei Ausgaben für die Schlosspark-Sanierung die Grenze erreicht gewesen. Andererseits weist der Rathauschef auf „eine gute Tradition in Kißlegg” hin. Nämlich: “Wer eine Bank will, darf sie spenden.” Kostenpunkt: 500 Euro. Die Haftung für die Sicherheit solcher Möbel übernehme dann die Gemeinde.

„Die Geschichten hinter der Geschichte” möchte Krattenmacher derweil nicht verschweigen. „Wir haben uns alle gewundert, wer sich alles für Kißlegg interessiert”, berichtet Krattenmacher. Gemeint sind damit Anfragen anderer Rathäuser und Stadtverwaltungen danach, wie es Kißlegg gelungen sei, so viel Geld vom Bund ins württembergische Allgäu zu locken. Immerhin seien 14 Bundesbedienstete unter anderem aus Karlsruhe und Ulm angereist, um in Kißlegg zu erklären, wie denn der Bundeszuschuss zu erhalten sei. Die schließliche Zuschuss-Zusage aus Berlin verdanke Kißlegg aber vor allem seinem fleißigen Umweltbeamten Christoph Mozer. Dann erweitert er seinen Dank noch auf weitere. Etwa die Bundestagsabgeordneten Martin Gerster (SPD, Biberach) und Josef Rief (CDU Biberach).
Text und Fotos: Julian Aicher

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