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Wie immer waren die Plätze schnell vergeben

Alljährliches Adventskonzert in der Gottesbergkirche



Foto: Ulrich Gresser
Alle Musiker beim gemeinsamen Singen mit den Besuchern.

Bad Wurzach – Auch in diesem Jahr war das Adventskonzert auf dem Gottesberg – quasi als besinnlich-musikalischer Abschluss des Bad Wurzacher Weihnachtsmarktes – wieder ein Renner und hielt, was die klangvollen Namen der Akteure versprachen.

Wer eine halbe Stunde vor Beginn des Konzertes auf dem Gottesberg ankam, musste befürchten, nur mit einem Stehplatz vorlieb nehmen zu müssen, so schnell vergeben und sehr begehrt waren die Plätze bei diesem Event.

Pater Konrad Werder, Superior und Hausherr des Gottesdienstes, bedankte sich bereits in seiner Begrüßung, dass der Reinerlös der Spenden einem Schul-Projekt in Caracas, Venezuela der Salvatorianer zugute kommen wird.

Es stimmten mit adventlichen Weisen in die Adventszeit ein: Die 4er Musig mit Gregor Holzmann an der Steirischen Harmonika, Michael Kuhn am Flügelhorn, Stefan Merk am Tenorhorn und Siegfried Hermann an der Basstuba. Das Duo Saitenmix mit Gisela Hecht (Gitarre, Blockflöte) und Ingrid Miller (Gitarre). Als Gesangsgruppe trat das Quartett „Drei sind verwandt“ mit Günter Musch, seinen beiden Schwestern Sibylle Deutschmann und Iris Monat und Walter Strobel auf. (Nicht nur) als Sprecher betätigte sich Peter Schad, der zwischen den einzelnen Musikstücken besinn- und adventliche Texte zu Gehör brachte.

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„Wir beten und bitten um Frieden, aber könnten seit Jahrtausenden daran verzweifeln.“ Überall fänden Ausbeutung, Kriege und Naturfrevel statt und die Welt werde nicht besser. Daher zitiert Peter Schad den berühmten amerikanischen Komponisten, Dirigenten und Pianisten Leonard Bernstein: „Was können wir gegen diese Zerstörung tun: Noch mehr und bessere Musik machen.“

Gleich zweimal zitierte Schad aus der „Rede an die Menschheit“ von Charlie Chaplin, einem der größten Stars des Stummfilms – und Menschenfreund. „Ich will kein Herrscher sein, will helfen wo ich kann. Denn jeder sollte anderen helfen, am Glück des anderen teilhaben… Das Leben kann so wunderbar sein, wir müssen nur lernen es zu leben.“

Zur Ruhe kommen

Dieses Konzert mit seinen wunderbaren Musikern und der „oifach scheenen“ Textauswahl von Peter Schad bot eine hervorragende Gelegenheit, sich auf den wahren Inhalt von Advent einzulassen, einfach zur Ruhe zu kommen. Etwa bei einem Musikstück von Saitenmix, bei dem Gisela Hecht gleich zwei verschiedene Blockflöten zum Einsatz brachte. Oder bei dem Lied des Ziegelbachers Bruno Häfele, das Peter Schad selbst sang und sich mit der Harmonika begleitete. Darin streiten die Tiere im Wald über Weihnachten und was sie davon erwarten: Der Fuchs einen Gänsebraten, der Pfau ein neues Federkleid, bis der Ochse vom Esel einen Tritt abbekommt: „Das Kind ist doch die Hauptsache!“

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Die beinahe „göttlichen“ Stimmen von Drei-sind-verwandt boten mit ihrem mehrstimmigen Gesang zum Beispiel beim Gloria einen wunderbaren Kontrast zu den adventlichen Weisen „der kleinsten Blaskapelle der Welt“ wie sie sich auch selbst hin und wieder nennt.

Zum Schluss war auch das Publikum selbst aufgefordert, bei „Leise rieselt der Schnee“ und dem Andachts-Jodler (ohne konkreten Text) mit zusingen. Dieser Aufforderung kamen alle gerne nach, auch um sich ein wenig aufzuwärmen, herrschten in dem Gotteshaus durchaus kühle Temperaturen.
Text und Bilder: Uli Gresser

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Fotos: Ulrich Gresser

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