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Eine große Zahl von Besuchern

Bad Wurzacher Weihnachtsmarkt am Samstag: Wetterglück und viele Neuerungen



Foto: Ulrich Gresser
Auch der Nikolaus war da und verteilte Hefe-Nikoläuse.

Bad Wurzach – Albertine Häring und Jeanine Lack von der Bad Wurzach Info (BWI) und Gisela Brodd vom Orga-Team hatten im Vorfeld nicht zuviel versprochen: Der diesjährige Weihnachtsmarkt zog dank idealem Wetter und vielen Neuerungen wieder eine große Zahl von Besuchern an.

Der Markt startete auf der Bühne auf dem Klosterplatz musikalisch mit der Jugendkapelle unter der Leitung von Eva Maria Oberleiter. Hier eröffnete zuvor vor dem Auftritt der JuKa Bürgermeisterin Alexandra Scherer mit einem Grußwort den von den Damen der Bad Wurzach Info gemeinsam mit Petra Greiner und Gisela Brodd organisierten diesjährigen Bad Wurzacher Weihnachtsmarkt auf der kleinen Bühne zu Füßen der St. Verena Kirche.

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Dort schlug dann an beiden Tagen das musikalische Herz des Weihnachtsmarktes. Nach der Begrüßung durch die Bürgermeisterin zeigten verschiedene Ensembles unter der Leitung von Eva Maria Oberleiter und Instrument-Klassen der Jugendmusikschule ihr Können. Auf sie folgte dann schon traditionsgemäß das Akkordeon-Orchester von Dorith Strobel und der evangelische Posaunenchor, dessen musikalischer Leiter Johannes Wirth noch einen weiteren Auftritt zu absolvieren hatte, denn danach wartete noch ein Auftritt mit der Musikkapelle Eggmannsried in der Festhalle Unterschwarzach auf ihn. Während beim Musikverein Haidgau Dirigent Alexander Werner dann selbst zur Posaune griff und gemeinsam mit einer erlesenen Auswahl seiner Haidgauer Musiker Weihnachtsstimmung verbreitete, ehe das Alphorn-Quintett Albers für das musikalische Finale sorgten. Richtig voll wurde es am Samstagnachmittag vor der Bühne auf dem Klosterpatz, denn dann kam der Nikolaus mit seinen vier Engeln dorthin, um an die kleinen Weihnachtsmarktbesucher Hefe-Nikoläuse zu verteilen.

Am Samstag ab 17 Uhr musizierten bei der lebensgroßen Krippe im Musikpavillon die Jagdhornbläser Bad Wurzach. Seit vergangenem Jahr findet auf dem Gelände rund um den Torfstecher der SV Seibranz eine Heimat, dessen Rehwurst in den letzten Jahren bereits zur Legende geworden ist. Neben dem Team des Torfstechers präsentierten sich dort in diesem Jahr auch die zukünftigen Pächter des Wurzelsepps, sowie Bankok 101 mit ihren Spezialitäten. Beim Pavillon fand dann an beiden Tagen das Kinderprogramm seine Heimat, mit tierischen Geschichten erzählt von Naturpädagogin Petra Wolz am Samstag. Dort zog dann auch das Puppentheater Toldrian am Sonntag dann viele kleine Fans in seinen Bann.

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Kinderschminken und Weihnachtsschmuck basteln

In der Bad Wurzach Info gab es am Samstag das obligatorische Kinderschminken und am Sonntag durften die Kleinen mit Anleitung fleißig Weihnachtsschmuck basteln.

Viele Vereine und Institutionen haben rund um den Klosterplatz seit vielen Jahren ihre Stände aufgebaut, um ihre Spezialitäten anzubieten. Dort boten die Turner der TSG unter anderem ihre berühmte Feuerwurst feil, die Narrengilde Unterschwarzach ihre Kartoffelspezialtäten, der Fischereiverein bot das eher aus England bekannte Menü Fisch & Chips an. Eine lange Weihnachtsmarkt-Tradition hat der Fanfarenzug Bad Wurzach mit seinen berühmten Maroni. Nicht zu vergessen die Honig-Spezialitäten der Hobby-Imkerei Schöllhorn mit ihrem legendären Honigschnaps. Besondere Snacks für die felltragenden Vierbeiner boten Tierschutzverein und Tierschutz-Team, beim DRK-Ortsverein gab´s Punsch, Glühwein und erstmals auch Waffeln. Das Salvatorkolleg bot an seiner geschmückten Hütte ebenfalls Punsch und Waffeln an. Aber auch Weihnachtsschmuck, Adventskränze und andere Holzarbeiten standen dort zum Verkauf.

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Kunsthandwerk im Kapitelsaal

Im Sitzungssaal (Erdgeschoss) und in der Stadtbücherei (2. OG) im Kapitelsaal von Maria Rosengarten konnten wieder Künstler und Kunsthandwerker ihre Werke präsentieren. Etwa Krippen, oder Baumschmuck aus dem „Koffer voller Engel“, aber auch filigrane Holzarbeiten oder Treibholz Deko-Artikel.

Etwas ganz Besonderes bot gegenüber des Sitzungssaales Juli´s Kreativstüble an: Wer wollte, konnte Keramik, z.B. eine Tasse oder eine Schale, selbst bemalen. Diese wird dann von dem Team des Kreativ-Stüble´s gebrannt und kann danach in der BWI abgeholt werden.

Das seit März in die Vorbereitung investierte Herzblut der Organisatorinnen war gut angelegt. Besonders am Samstagabend wurde es zwischen den Buden auf dem Klosterplatz eng und besonders stimmungsvoll durch die wunderbar mit Lichterketten geschmückten Hütten. Ebenfalls neu: Der mächtige Kirchturm der St. Verena Kirche wurde in diesem Jahr nach Einbruch der Dunkelheit von farbigen Scheinwerfern angestrahlt, was ebenfalls zu einer festlichen Stimmung beitrug.

Und noch eine Neuerung fand guten Anklang: Die Buden und Stände durften eine halbe Stunde länger bewirten.
Text und Bilder: Uli Gresser

Viele Bilder in der Galerie

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BILDERGALERIE

Fotos: Ulrich Gresser

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