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Felix Maucher aus Metzisweiler war einer der 34 Geehrten

Regierungspräsident Tappeser übergab Meisterbriefe für den Beruf Landwirt/in



Foto: Sabrina Lorenz, RPT
Neue Meisterinnen und Meister im Beruf Landwirt/in gemeinsam mit Regierungspräsident Klaus Tappeser.

Bad Schussenried – Neun Landwirtinnen und 25 Landwirten konnte Regierungspräsident Klaus Tappeser am 24. November zum Meistertitel in ihrem Berufsstand gratulieren. Der Bibliothekssaal des ehemaligen Klosters Schussenried bot einen würdevollen Rahmen für die feierliche Übergabe der Meisterbriefe der neuen Meisterinnen und Meister der Landwirtschaft im Regierungsbezirk Tübingen. Aus dem Bereich der Bildschirmzeitung wurde Felix Maucher aus Bad Wurzach-Metzisweiler geehrt.

Die 34 neuen landwirtschaftlichen Leistungsträger sowie deren Partner, Eltern und Freunde waren Gäste des Regierungspräsidiums Tübingen. Begrüßt wurden sie von Abteilungspräsidentin Anita Schmitt vom Regierungspräsidium Tübingen sowie Bürgermeister Achim Deinet. Landwirtschaftsdirektor Norbert Böhringer vom Landratsamt Biberach sowie Gebhard Aierstock, Mitglied im Vorstand des Landesbauernverbands Baden-Württemberg, hielten ihre Grußworte. Die Festrede hielt Regierungspräsident Klaus Tappeser, der anschließend auch die Meisterbriefe überreichte. Danach erfolgte die Ehrung der Jahrgangsbesten sowie aus den Prüfungskommissionen ausscheidender Prüfer. Durch den sich anschließenden „Meistertalk“ führte Bernhard Bitterwolf.

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„Der Meistertitel hat einen hohen Stellenwert“

Regierungspräsident Tappeser zeigte sich begeistert von der Leidenschaft und dem hohen Engagement der jungen Meisterinnen und Meister für ihren Beruf. Der Meistertitel habe in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Tappeser hob in seiner Rede auch die markt- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen für die Landwirtschaft hervor und betonte deren vielfältige Rollen und Aufgaben, so zum Beispiel bei der Energiewende. Außerdem sei die Branche besonders vom Klimawandel betroffen.

Er appellierte an die Jungmeisterinnen und Jungmeister, sich diesen Herausforderungen zu stellen, die Betriebe entsprechend auszurichten und anzupassen und durch profunde Öffentlichkeitsarbeit über ihre tägliche Arbeit, die dem Wohle aller dient, zu informieren. Auf diesem Wege könne die Landwirtschaft zu einem ihrer Leistung und Bedeutung angemessenen Bild in der Öffentlichkeit beitragen. 

Tappeser bedankte sich bei allen, die die qualitativ hochwertige Aus- und Fortbildung ermöglichen und die jungen Meisterinnen und Meister auf ihrem erfolgreichen Weg zur Prüfung begleitet haben. Dies gilt insbesondere für die Lehrerinnen und Lehrer der Fachschulen für Landwirtschaft in Biberach und Ravensburg sowie den ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern. Diese haben bei der regierungsbezirksweiten Aus- und Fortbildung für den Beruf Landwirt/in einen besonderen Stellenwert.

Die Meisterprüfung

Die Meisterprüfung wird vom Regierungspräsidium Tübingen organisiert und durchgeführt. Diese Zuständigkeit ergibt sich, da in Baden-Württemberg für die Berufe der Landwirtschaft keine Kammer vorhanden ist. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch den Besuch einer landwirtschaftlichen Fachschule auf die Prüfung vor.

Bei der Meisterprüfung werden in sieben Einzelprüfungen neben Fachwissen auch Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in landwirtschaftlichen Betrieben für angestellte Führungskräfte und selbstständige Betriebsleiter und -leiterinnen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft, Analysieren von Betriebssituationen, Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen- und konzepten, Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben, Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements, Berufs- und Arbeitspädagogik, rechtliche Grundlagen der Berufsbildung sowie Führung von Mitarbeitenden. 

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Die Landwirtschaft sorgt für hochwertige Lebensmittel und für den artgerechten Umgang mit landwirtschaftlichen Nutztieren. Zunehmend erfüllt sie auch wichtige Aufgaben im Ressourcen- und Klimaschutz sowie als Energieerzeuger. Zudem pflegt und prägt sie das Gesicht unserer vielfältigen intakten Kulturlandschaft und sichert zugleich eine wichtige Grundlage für Naturschutz und Tourismus. 

Unter “Downloads” finden Se die Liste der Jungmeister.

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