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Bernd Mauchs Alt-Kißlegg-Kalender: Bärenweiler ist das Thema

Bilder vom Novemberblatt



Foto: BM
Bärenweiler 1934. Archiv Mauch.

Kißlegg – Das Novemberblatt von Bernd Mauchs Alt-Kißlegg-Kalender ist dem Ort Bärenweiler gewidemt, der aus dem Fürstlichen Spital sowie dem Bahnwärterhaus besteht. Ortsheimatpfleger Bernd Mauch schreibt:

Bärenweiler 1950.

Urkundlich erstmals um das Jahr 1200 erwähnt als „Bernwilla” als Besitz des Klosters St. Gallen, gewann Bärenweiler erst im Jahr 1619 an Bedeutung, als Maria von Hohenems, geborene Paumgarten, mit ihrer Schwester Leonora an dieser Stelle ein Spital stiftete. Es sollte ein Altersheim werden. Die Fachwerkgebäude um das Gotteshaus herum bildeten die Spitalgebäude mit Satteldach. Bis Ende August 2019 Jahren gehörte das Anwesen dem Adel und stellte das Waldburg-Zeil’sche Alten- und Pflegeheim dar. Ein besonderes Kleinod bildet die Barockkirche, die 1620 erbaut wurde und auf 228 Quadratmetern 120 Personen Platz bietet.

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Spitalkirche um 1930.

Ein Visionär

Nach längerem Leerstand erwarb Christan Skrodzki, ein Immobilienentwickler und Visionär aus Leutkirch, den Standort Bärenweiler und ist seitdem aktiv an Umbau und Neugestaltung, um Bärenweiler „neues Leben” einzuhauchen. Seniorenwohngemeinschaften und ein Café sind in einem bereits renovierten Gebäude entstanden, ein großer Stadel bietet eine tolle Kulisse für Veranstaltungen wie Hochzeiten, Konzerte, Musikabende und vieles mehr. Büro- und Gewerbeflächen sind entstanden, die in verschiedenem Umfang angemietet werden können. Es finden bereits viele Events wie Flohmärkte, Weihnachtsmärkte, Seminare, Workshops und Messen statt. Die im alten Zustand belassenen Räumlichkeiten im Hauptgebäude und die neu gestalteten modernen Bereiche bieten für jedes Event die ideale Kulisse. Zug um Zug werden die weiteren alten Gebäude modernisiert und einer neuen Bestimmung zugeführt. Vieles ist hier noch geplant.

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Den Bahnwärter gibt’s nicht mehr

Das Bahnwärterhaus ist heute ein Wohnhaus. Die Schrankenanlage wird heute nicht mehr von einem Bahnwärter bedient, sondern elektrisch. Steuerungsmodule, die ein Schließen und Öffnen der Schranke in Kombination mit dem Wechselblinklicht ermöglichen, haben auch hier den Menschen ersetzt. Wo früher ein Schrankenwärter, der mit seiner Familie in dem kleinen Häuschen wohnte, händisch die Schranken bediente, wenn ein Zug durchfuhr, ist heute Automation angesagt.

Bahnwärterhaus 1932.

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Bahnwärterhaus um 1972.

Diesellok V160 bei Bärenweiler 1964 (im Hintergrund ist der Zwiebelturm der Spitalkapelle erkennbar).

Text: Bernd Mauch / Fotos: Archiv Mauch

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Informationsabend über die kommunale Wärmeplanung

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