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Sternenmarsch mit vielen Zügen

60 Jahre Fanfarenzug Bad Wurzach wurde mit großem Fest begangen



Foto: Uli Gresser
Die einzelnen Fanfarenzüge zeigten nacheinander ihre Musikalität.

Bad Wurzach – Der Fanfarenzug Bad Wurzach feierte an diesem Samstag (5.7.) seinen 60. Geburtstag mit einem Sternenmarsch mehrerer Fanfarenzüge aus der Umgebung und sowie einigen Zügen des Rings Oberschwäbischer Fanfarenzüge (ROF) zum Marienbrunnen, sowie mit einer großen Geburtstagsparty auf dem Festgelände bei Festhalle und Grundschule.

Aus drei Richtungen: vom Spital, vom Amtshaus und von der Luxeuil-Brücke her defilierten die Fanfarenzüge an der Ehren- und Sprechertribüne vorbei, um danach im Schatten des Schlosses Aufstellung zu nehmen. Was durchaus wörtlich zu nehmen ist, denn in den meist schweren Landsknecht-Uniformen war der Auftritt bei großer Sommerhitze eine schweißtreibende Angelegenheit.

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Vorstellung der Fanfarenzüge durch Thorsten Rast

Thorsten Rast, musikalischer Chef des Geburtstagskindes, stellte dabei die einzelnen Fanfarenzüge vor. Ihm zur Seite standen Bad Wurzachs Bürgermeisterin Alexandra Scherer, der Landtagsabgeordnete Raimund Haser sowie mit Josef Rief ein Bundestagsabgeordneter a.D.

Als erster Fanfarenzug betrat der Graf Humbrecht-Fanfarenzug die Szene, nachdem drei Alte Kämpen des Bad Wurzacher Fanfarenzuges in Begleitung zweier junger, weiblicher Fähnriche mit einigen Fanfarenstößen vor dem Schlossportal die Eröffnung des Sternmarsches angekündigt hatten. Bei seinen Ansagen beschränkte sich Thorsten Rast jeweils auf das Gründungsjahr und die aktuelle Vorstandschaft der einzelnen Züge. Mit Wangen, Leutkirch, Obermarchtal, Uttenweiler, Isny und Wolfegg folgten die weiteren Züge, ehe sich die Fanfarenzüge des ROF unter der Leitung des Obertambours des ROF, Christoph Vögele aus Bad Waldsee, gemeinschaftlich auf den Marsch von der Luxeuil-Brücke zum Schloss machten. Die Musiker boten dabei in ihren bunt-gemischten Uniformen mit den zahlreichen Fähnrichen nicht nur einen musikalischen, sondern auch einen optischen Augenschmaus. Es waren dies Züge aus Bad Waldsee, Zwiefalten, Zell Erbach, Biberach – aber mit Musikern aus Dornbirn und Enzkofen in Vorarlberg bekam das Ringtreffen des ROF noch einen internationalen Touch.

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Gegründet von Pater Johannes Ammann

Das Geburtstagskind selbst, der Fanfarenzug Bad Wurzach kam als letzter Zug vom Schloss her einmarschiert. Ein Bild mit Symbolcharakter, da der Fanfarenzug dort einst von Pater Johannes Ammann als Schulfanfarenzug gegründet wurde.

Grußworte

Bürgermeisterin Alexandra Scherer eröffnete die Reihe der Grußworte. Dabei wies sie auf die Stellung des Fanfarenzuges in der Vereinslandschaft der Stadt hin. Er sei auch mit seinem Engagement mit seinem Stand beim Stadtfest dort nicht mehr wegzudenken. MdL Raimund Haser verwies auf die historische Dimension der Fanfaren, die im Falle der Fanfaren von Jericho Mauern durchbrechen konnten. Und Ex-MdB Josef Rief verwies darauf, dass das Herz von Blas- und Fanfarenmusik in Oberschwaben schlägt und stellte fest:„Musiker sind einfach die besseren Menschen.“

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Für den ROF-Vorstand sprach Alexander Rapp. Er ist ein Wurzacher Eigengewächs, kennt den Bad Wurzacher Fanfarenzug in- und auswendig und war einst Internatsschüler im Salvatorkolleg. Er arbeitet in Vorarlberg und kennt die dortigen Züge sehr gut und konnte diese daher auch für das Ringtreffen gewinnen.

Zunächst spielten die ROF-Züge gemeinsam einige Stücke unter dem Dirigat von Vögele, ehe Thorsten Rast zum Abschluss zwei Stücke des Gesamtchores dirigierte. Bevor sich der Zug dann in Richtung Festgelände in Bewegung setzte, dankte Rast zunächst der Stadt und dem Bauhof für die Unterstützung bei der Vorbereitung. Ebenso dankte er den Schalmeien d´Riedspatzen, die gemeinsam mit der Stadtkapelle auf dem Festgelände in der Weinlaube, beim Weizenstand und im Küchenzelt für die Bewirtung sorgten.

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Praktisch nahtlos ging es dort weiter: Die einzelnen Fanfarenzüge zeigten nacheinander ihre Musikalität. Und was besonders auffällig war, dort war ein Ort der Begegnung: es trafen sich viele Ehemaligen, die sich zum Teil Jahrzehnte nicht gesehen hatten, es trafen sich auch Alt und Jung, um gemeinsam zu feiern. Und so wurde es ein richtig harmonisches Fest, das mit der Band „Die Falschspieler“ seinen musikalischen Abschluss fand.
Bericht und Fotos: Uli Gresser

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BILDERGALERIE

Fotos: Uli Gresser

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