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Aus dem Gemeinderat

Zentrale Kläranlage Kißlegg wird saniert



Kißlegg – “Für den aktuellen Stand nicht genügend Klärvolumen.” Diesen Mangel weist das zentrale Klärwerk Kißlegg derzeit auf. So Bürgermeister Krattenmacher bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 9. April, im Esther-Saal des Neuen Schlosses. Da beschlossen die Gewählten einstimmig die Sanierung des Klärwerks. Im Nachtragshaushalt 2025 sind dafür 3,2 Millionen Euro an Ausgaben vorgesehen.

Neue Rohre, ein neues Gebäude “zur Schlammentwässerung”, eine neue “Gebläsestation” – oder auch ein neues “Belebungsbecken” mit 900 Raummetern Fassungsvermögen. Dazu Betonerneuerungen und manches mehr. Sie stehen auf dem Plan zur Sanierung des Zentralen Klärwerks Kißlegg. Unterteilt in drei Bauabschnitte. Das alles sei notwendig, “weil wir für den aktuellen Stand nicht genügend Klärvolumen haben”. So Bürgermeister Dieter Krattenmacher.

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“Wir ziehen das jetzt durch”, sagte Bauamtsleiter Manfred Rommel bei der Gemeinderatsitzung am 9. April. Ursprünglich sei der Baubeginn schon früher vorgesehen gewesen. Allerdings habe das Land Baden-Württemberg einen dazu beantragten Zuschuss nicht gewährt. Dennoch: “Die Investition ist dringend erforderlich und kann nicht mehr verschoben werden”, stand in der Textvorlage der Verwaltung an die Ratsmitglieder. Diese hoben dann auch alle ihre Hand zum “Ja” der Ertüchtigung.

Abwassergebühren gehen rauf

Bürgermeister Dieter Krattenmacher wies noch auf denkbare weitere Baumaßnahmen hin. Stichwort: “Aktivkohle”. Mit ihr sollten etwa (hormonelle) Medikamentenreste teils aus dem Abwasser gefiltert werden. Krattenmacher: “Das kann auch in den nächsten Jahren noch auf uns zukommen.”

Alle Ratsmitglieder stimmten den Sanierungsarbeiten für dieses Jahr 2025 zu. Kämmerer Kant erläuterte, die Baukosten seien durch höherer Abwassergebühren abzufangen. Nämlich mit 50 Cent pro Kubikmeter Abwasser. Also 50 Cent für 1000 Liter.
Julian Aicher

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