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Aus der Gemeinderatssitzung am 17. Februar

Das Bad Wurzacher Stromleitungsnetz wird auch künftig von der Netze BW betrieben



Bad Wurzach – Der bisherige Konzessionsvertrag Strom mit einer Laufzeit von 20 Jahren mit der Netze BW endet zum 31.01.2027. Nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) ist die Stadt verpflichtet, drei Jahre vor Ablauf des Konzessionsvertrages die Beendigung im Bundesanzeiger bekanntzumachen. Die Frist zur Abgabe eines Angebotes lief am 27.09.2024 ab. Die Netze BW war einziger Bieter und hat der Stadt ein neues Vertragsangebot unterbreitet, das Martin Wirbel, Regionalmanager Verteilnetz der Netze GmbH, nun dem Gemeinderat vorstellte.

Die Netze BW betreut 550 Kommunen und auch Bad Wurzach konnte bisher von der Partnerschaft profitieren, wie Kämmerer Stefan Kunz feststellte. Auch der neue Vertrag wird eine Laufzeit von 20 Jahren haben. Neu wird sein, dass nach zehn Jahren ein Sonderkündigungsrecht bestehen wird. Die Konzessionsabgabe wird sich im gesetzlich höchstzulässigen Rahmen bewegen. „Die Netze BW wird das Stromnetz im Gemeindegebiet Bad Wurzach so planen, errichten und betreiben, dass ein sicherer und zukunftsfähiger Netzbetrieb zur Umsetzung der Energiewende gewährleistet wird.“ Bautätigkeiten werden vorher mit der Stadt abgestimmt werden und sofern es technisch und wirtschaftlich möglich ist, ohne Aufgrabungen erledigt. Ein Wirtschaftsprüfer wird in jedem Kalenderjahr die Ordnungsmäßigkeit der Abrechnungen prüfen.

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Fragen der Räte

Rainer Deuschel (Grüne) fragte an, wie es mit dem Umstieg von Gas und Öl auf Strom bei Verallia aussehe. Wirbel erklärte dazu, dass die Firma dazu einen Stromanschluss brauche, der so groß sei wie der der ganzen Stadt Pforzheim. „Aber wir sind im intensiven Austausch.“ Das Problem sei, dass die Netze BW nicht „auf Verdacht“ ausbauen dürfe, sondern nur wenn ein konkreter Antrag vorliege. Hier würde ein ganzes Umspannwerk benötigt.

Karl-Heinz Buschle (Freie Wähler) sagte, dass bei der Errichtung von fünf Wall-Boxen die Leitung nicht ausreichend groß genug sei. Wirbel erklärte, dass im Falle von einer Leistungserhöhung wie bei Wallboxen oder einer Wärmepumpe dies unbedingt gemeldet werden müsse, um die Kapazität und die Datengrundlage anzugleichen.

Kurt Miller (Freie Wähler) erkundigte sich zur Umsetzung von „Smart Meter“, den digitalen Stromzählern. Diese sollen zukünftig flächendeckend eingesetzt werden.

Petra Greiner (CDU) wollte wissen, ob die Netze BW auch im Thema Breitbandausbau mit involviert sei bzw. parallel gegebenenfalls schon Leerrohre auf den entsprechenden Trassen mitverlege. Wirbel antwortete ihr, dass die Netze BW hier mit den Beteiligten im Austausch stehe und da, wo es möglich sei, Leerrohre mitverlege.

Der Gemeinderat gab der Verwaltung per einstimmigem Votum Grünes Licht zum Abschluss des Vertrages.
Uli Gresser

Unter Downloads haben wir die Präsentation der Netze BW hinterlegt

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