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Reich bebilderter Rückblick auf die Eröffnung des Leutehauses der Kirchengemeinde St. Martin

Zur Eröffnung des Gemeindezentrums kam Weihbischof Karrer



Foto: Hans Reichert
Zur Eröffnung des neuen Leutehauses neben der Grundschule am Oberen Graben waren die Fahnen der Kirchengemeinde St. Martin und der Großen Kreisstadt Leutkirch (gelb-blau) und sowie die gelb-weiße Fahne, die die Katholische Kirche generell repräsentiert, aufgezogen.

Leutkirch – Das „Großer Gott, wir loben dich“ kam aus den Herzen der zahlreichen Menschen bei der feierlichen Einweihung des neuen Leutehauses am Oberen Graben. Vor fünf Jahren hatte man mit den Planungen begonnen, vor zwei Jahren mit den Bauarbeiten. Am vergangenen Sonntag (12.10.) wurde es eingeweiht. Dazu kam Weihbischof Matthäus Karrer aus Rottenburg. Gekostet hat das architektonisch und funktional anspruchsvolle Gebäude 7 Millionen Euro. Die Stadt trägt 80 Prozent der Kosten des integrierten Kindergartens und würdigt damit die pädagogische Leistung der Kirchengemeinde. Zum Kita-Bau schießt die Kirche also 20 Prozent zu – und stellt zudem das Grundstück. Gemeindesaal und Familienzentrum gehen auf Kirchenkosten (Anm. d. DBSZ-Red.: In der ersten Fassung dieses Artikels hatten wir den 80-Prozent-Zuschuss der Stadt auf das Gesamtgebäude bezogen und damit deutlich zu hoch angesetzt).

Weihbischof Matthäus Karrer segnet die Kreuze, die in den Räumen aufgehängt werden.

„Kinder sind immer wieder in der Bibel erwähnt“ und so sei es folgerichtig, dass heute für sie gut gesorgt wird, sagte Weihbischof Karrer. Gute Tradition sei es auch, durch ein neues Haus mit Weihrauch und Weihwasser zu gehen und es zu segnen. „Erfüllen Sie es mit Leben, es muss 24/7 bespielbar sein.“ Vor dem Rundgang jedoch diese Vorsichtsmaßnahme: „Aber den Weihrauch nehmen wir nicht mit rein, sonst kommt die Feuerwehr!“

Bürgermeister Dr. Daniel Gallasch war voll des Lobes für dieses Projekt der Kirchengemeinde St. Martin, in dem es viele Begegnungen geben wird, und sagte: „Jedes Haus wird von Menschen gebaut, aber der alles gebaut hat, ist Gott!“ Vom Kinderchor (Leitung: Franz Günthner) klang das so: „Wir sind Gottes Melodie und erleben seine Symphonie.“

Projektleiter Christof Janz – er ist der Gewählte Vorsitzende der Kirchengemeinde – blickte auf die vor fünf Jahren getroffene Entscheidung: „Aus drei Häusern eins machen, offen für die Stadt sein, ein Leutehaus bauen“ – das sei die Zielsetzung gewesen. Platz ist nun auf 650 Quadratmetern für den Kindergarten im Obergeschoss und ein Familienzentrum und Gemeindehaus im Erdgeschoß.  Der Ausblick durch die großen Glasfenster geht in die Altstadt, rückwärtig ist die Wilhelmshöhe und für die Kinder ein Spielplatz. 

Die Erdwärme-Bohrung geht 140 Meter tief

Holz dominiert das Gebäude, die Kinder lernen daran Achtsamkeit im Umgang mit natürlichem Material, erklärte Architekt Gerhard Feuerstein. Bei einem Rundgang hat er den Interessierten noch viele Details zur Entwurfsgeschichte und zur Haustechnik geschildert. Die Bohrung für die Erdwärme geht 140 Meter in die Tiefe. So sind im Fußboden sieben Kilometer Leitungen zum Heizen verlegt und damit kann auch gekühlt werden. 

Viele Überlegungen sind in das „Leutehaus“ eingeflossen. Der Gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderats von St. Martin Christof Janz war als ehrenamtlicher Bauleiter zwei Jahre lang fast jeden Tag auf der Baustelle und begleitete die vielen Gewerke. Als gelernter Zimmermann und Kaufmann war Janz der richtige Mann dafür. Große Dankbarkeit erfülle ihn jetzt, dass er dieses Werk hat betreuen dürfen, das „zur Ehre Gottes gelungen ist“. Ein herzlicher Händedruck durch Stadtpfarrer Karl Erzberger und lange anhaltender Applaus war der Dank der Gemeinde.

Pfarrer Karl Erzberger (rechts) dankt Christof Janz, der sich als Bauleiter von Seiten der Kirchengemeinde jahrelang um das Projekt gekümmert hat.

Architekt Gerhard Feuerstein führt Besucher durch das Haus.

Der Oberstock des Leutehauses gehört den Kindern.

Der Kinderchor von St. Martin erfreute die Besucher mit seinen Liedern.

Die Freude der Kinder (und der Erwachsenen) bei der Eröffnung war groß.

Die Wasserhahnen werden bestaunt und gleich ausprobiert.

Die Gummistiefel-Halter sind beheizbar.

Die Martinsbläser intonieren „Großer Gott”.

Weihbischof Karrer erbat den Segen für das Haus und alle die, da gehen ein und aus.

Franz Wandinger mit seinem Alphorn. Rechts seine Musikantenfreunde.

Holz ist das dominierende Material in den Gruppenräumen.

Blick ins Treppenhaus.

Blick Richtung Altstadt.

Blick in den Garten mit Spielplatz.

Blick auf das Vincentius-Haus.

Das neue Leutehaus …

… trat an die Stelle dieses vor 130 Jahren errichteten Gebäudes, dessen Andenken mit diesem prächtig eingerahmten Bild bewahrt bleibt.

Text und Fotos: Hans Reichert




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