Skip to main content
Doppelausstellung zur Fasnet der Nibelgauer nur noch bis 22. Februar zu sehen

Geschichte und Geschichten, Masken und Häser



Foto: Foto: Herbert Eichhorn
Anfangs waren die Masken der Stadthexen aus Gips und ihre Kostüme wurden aus Stoffresten zusammengeflickt.

Leutkirch – Natürlich kennt man sie, die Traditionsgruppen der Leutkircher Fasnet: Stadthexen, Grüne Hexen, Katzen und alle anderen. Über ihre Geschichte und die der hiesigen Fasnet im Allgemeinen erfährt man nun viel Interessantes in der Doppelausstellung zum 70-jährigen Jubiläum der Narrenzunft Nibelgau in der Kreissparkasse und im Kornhaus.

Das „Dreigestirn“ der Leutkircher Fasnet, also Grüne Hexe, Katze und Stadthexe, zwíschen den beiden Machern der Ausstellung Herbert Mayer (links) und Präsident Thomas Blum. Foto: Herbert Eichhorn

Auch eine Werkschau von Herbert Mayer

In der Kreissparkasse wird vor allem die Geschichte der Leutkircher Narrenzunft thematisiert. Im Kornhaus wird dann unter dem Motto „Maske und Häs“ genau das gezeigt: Masken und Kostüme von 30 Zünften aus der Region Allgäu des Alemannischen Narrenrings. Die Doppelausstellung ist aber gleichzeitig auch so etwas wie eine Werkschau von Herbert Mayer, der 19 Jahre lang Brauchtumsmeister des Alemannischen Narrenrings war. Als solcher hat er zum Beispiel für viele Gruppen neue Figuren entwickelt und für sie Masken und Häser entworfen. So war er an der Schaffung von rund der Hälfte der im Kornhaus präsentierten Figuren beteiligt und hat damit die Fasnet der Region entscheidend mitgeprägt. Darüber hinaus hat er mit seinen Aquarellmalereien zahllose Plakate für die Ringtreffen des Verbandes und für andere Anlässe geschaffen. Die Ausstellung zeigt viele Originalentwürfe für diese Plakate sowie weitere seiner Malereien mit Themen aus der Fasnet. Zusammen mit Thomas Blum, dem Präsidenten der Nibelgauer, hat er nun dieses Ausstellungsprojekt auf die Beine gestellt.

Auch die Figur des Berengar aus der Bergatreuter Fasnet hat Herbert Mayer entworfen. Foto: Herbert Eichhorn

Straßenfasnet und Hallenfasnet

Es ist natürlich nicht so, dass es vor der Gründung der Narrenzunft Nibelgau im Januar 1956 in Leutkirch keine Fasnet gegeben hätte. Aber damals wurden unterschiedliche Stränge zu dem zusammengeführt, was die fünfte Jahreszeit in Leutkirch bis heute im Wesentlichen ausmacht. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs und nach den kargen Nachkriegsjahren hatte, wie in vielen Städten, auch in Leutkirch die Fasnet einen enormen Aufschwung genommen. Die Straßenfasnet hatte dabei vor allem in der sogenannten Unterstadt ihre Hochburg. Dort entstanden auch die ersten der Gruppen, die noch heute den Kern der Zunft bilden, die Stadthexen und die Katzen. Um die eher bürgerliche Hallenfasnet kümmerte sich dagegen der Sportverein, vor allem dessen Fechtabteilung. Der Sportlerball war deswegen damals auch d a s gesellschaftliche Ereignis der Leutkircher Ballsaison.

Einer der Originalentwürfe für Plakate, die in den beiden Ausstellungsteilen gezeigt werden. Foto: Herbert Eichhorn

Entwicklungen

In der Kreisparkasse kann der Besucher nun anhand von vielen Figurinen mit Maske und Häs, aber auch anhand von zahlreichen Dokumenten – vom Plakat über den Jahresorden bis zur Umzugsplakette – die Entwicklung der neuen Zunft und damit überhaupt der Leutkircher Fasnet nachverfolgen. Über die Jahre werden immer wieder neue Gruppen geschaffen. Andere Gruppen entstehen zunächst außerhalb des Vereins und werden dann später aufgenommen. So gründen zum Beispiel einige Schüler 1960 die Grünen Hexen. Ihren Masken sieht man es heute noch an, dass sie ursprünglich aus Pappmaschee geformt wurden. Auch die Masken der Stadthexen waren anfangs nicht aus Holz, sondern aus Gips und ihre Kostüme wurden aus alten Stoffresten zusammengeflickt. Überhaupt wurde vieles nach und nach weiterentwickelt und verändert.

So sah die Leutkircher Fasnetsfigur der Katze in den 1950-er Jahren aus. Foto: Herbert Eichhorn

Kostüme werden mit der Zeit verändert

Auch die Katzen sahen zunächst vollkommen anders aus. Diese Gruppe gab natürlich darüber hinaus den Anstoß zum hiesigen Narrenruf: „Hoorig, hoorig, hoorig isch die Katz und, wenn die Katz it hoorig isch, dann fängt sie keine Mäuse nicht!“ Und dass bei den Umzügen der Elferrat in einem Wagen in Form einer großen schwarzen Katze fährt, hat natürlich auch hierin seinen Grund. Für manche Kostüme wurden im Lauf der Zeit – zum Teil unter Mitwirkung des Trachtenexperten Jürgen Hohl – historische Vorbilder aufgegriffen. So tritt der Zunftrat zum Beispiel heute in Tracht auf. Auch der Elferrat trägt heute nicht mehr wie früher die – wie so vieles – vom rheinischen Karneval übernommene Komiteemütze, sondern eine Art Landsknechtstracht. Die typische rheinische Karnevalsmütze trägt in der Leutkircher Fasnet nur noch der Prinz.

Über die Jahre entstanden auch immer wieder neue Veranstaltungsformate. Seit 2010 gibt es zum Beispiel die Narrentaufe und im letzten Jahr wurde erstmals ein Weiberstraßenfest in der Leutkircher Innenstadt organisiert.

Die Narrenzeitung „Leutkircher Stadtbrille“ war im 19. Jahrhundert legendär. Foto: Herbert Eichhorn

Narrenzeitungen und ein Stargast

Aber es geht auch manches verloren. Zum Beispiel macht sich heute niemand mehr die Mühe, eine Narrenzeitung zusammenzustellen, in der die Ereignisse des abgelaufenen Jahres aufs Korn genommen werden. Diese aufwändig gemachten Blättchen, die teilweise der regulären Tageszeitung beilagen, gehörten lange Zeit unverzichtbar zur Fasnet. In der Ausstellung liegen zwei schöne Beispiele zum Durchblättern aus: eine Zeitung aus dem Jahr 1939 und ein Exemplar der einst legendären „Leutkircher Stadtbrille“ aus dem 19. Jahrhundert. Auch die Ballsaison ist heute nicht mehr so opulent, wie sie gerade in den ersten Jahrzehnten der Nibelgau-Zunft war. 1956 hatte man zum Beispiel die berühmte Opernsängerin und populäre Filmschauspielerin Renate Holm als Patin für die Leutkircher Fasnet gewinnen können. Heute sind dagegen einst äußerst beliebte Veranstaltungsformate wie etwa der Lumpenball oder der Hofball verschwunden. Die das jeweilige Jahresmotto aufgreifenden prächtigen Dekorationen der Stadthalle sind bis heute ein Markenzeichen der Leutkircher Fasnet. Allerdings wurde auch hier anfangs ein ungeheurer Aufwand getrieben, der heute nicht mehr zu leisten wäre.

Der Clou der Ballsaison 1956: Opernsängerin und Filmstar Renate Holm war Patin der Leutkircher Fasnet. Foto: Herbert Eichhorn

Die Fasnetsfiguren der Region

Wenn der Besucher sich in der Ausstellung in der Kreissparkasse ausgiebig mit Geschichte und Geschichten der Leutkircher Fasnet beschäftigt hat, dann sollte er anschließend auf jeden Fall im Kornhaus noch eintauchen in die fantasievolle Welt der Fasnetsfiguren der Region. Weil immer wieder neue Narrenvereine entstehen, wird diese Jahr für Jahr bunter und vielfältiger. Die jüngste Schöpfung, die es in der anregenden Präsentation zu sehen gibt, ist ein Krähen-Häs für die neue Narrenzunft in Diepoldshofen. Neben den verschiedenen Hexengestalten und den weit verbreiteten Flecklesgewändern sieht man in der Ausstellung überhaupt immer wieder Tierkostüme. Am bekanntesten sind dabei sicher die bunten Kühe aus Isny.

Blick in die Ausstellung im Kornhaus. Foto: Herbert Eichhorn

Schwellköpfe und Masken aus Brotteig

Andere Figuren beziehen sich auf Personen oder Geschehnisse aus der Geschichte der jeweiligen Gemeinde. So leitet sich etwa die Figur des Berengar, die Herbert Mayer 1993 für die Narrenzunft in Bergatreute entwarf, von einer historischen Gestalt des 16. Jahrhunderts her. Aber man begegnet auch Überraschendem. So gibt es zum Beispiel in Gebrazhofen eine Gruppe von großen Schwellköpfen, die Gebrazhofer Dickköpfe. Die Anregung für solche Figuren kam ursprünglich vom Karneval in Nizza. Und in Bodnegg sind die Masken weder aus Holz noch aus Gips oder Pappmachee, sondern werden aus Brotteig gebacken.

In Bodnegg werden die Fasnetsmasken aus Brotteig geformt. Foto: Herbert Eichhorn

Es gibt also viel zu entdecken sowohl in der Masken- und Häs-Schau im Kornhaus als auch in der historischen Ausstellung in der Kreissparkasse. Es verwundert daher nicht, dass Herbert Mayer beim Gang durch die Ausstellung berichtet, dass sich bei ihm die Anmeldungen von Gruppen und Schulkassen für Führungen derzeit buchstäblich stauen.
Herbert Eichhorn

In der Bildergalerie gibt es weitere Impressionen aus den beiden Ausstellungen.
Fotos: Herbert Eichhorn.

Ausstellung „70 Jahre NZ Nibelgau“

Bis 22. Februar 2026
Kreissparkasse, Untere Grabenstraße 40, Leutkirch
Montag, Dienstag, Freitag 9.00 bis 12.15 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr
Mittwoch 9.00 bis 12. 15 Uhr
Donnerstag 9.00 bis 12.15 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr

Ausstellung „Maske und Häs“

Bis 22. Februar 2026
Kornhaus Leutkirch
Montag 9.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch 14.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 19.00 Uhr
Freitag 14.00 bis 18.00 Uhr
Samstag 10.00 bis 12.00 Uhr

Anmeldungen für Führungen sind möglich unter Telefon 07563 / 683.



BILDERGALERIE

Fotos: Herbert Eichhorn

NEUESTE BEITRÄGE

Leutkirch
Zahlreiche Zunft-Mitglieder präsentierten ein tolles, sportliches Programm

Jubiläums-Bürgerball in der Festhalle

Leutkirch – Nicht nur der Narrenwurm am Sonntag (15.2.) war ein Umzug der Superlative, auch der Bürgerball war alles andere als gewöhnlich, schließlich konnte die Narrenzunft Nibelgau 70-jähriges Bestehen feiern. Die Zunft hat viele engagierte Mitglieder, die nicht nur in rund 1000 (!) ehrenamtlichen Stunden die Festhalle toll dekoriert hatten; zahlreiche „eigene Leut“ führten sportliche, akrobatische, lustige und närrische Programmpunkte auf, sehr zur Freude des Publikums, das viel Applaus s…
mit Bildergalerie
veröffentlicht am 16. Februar 2026
Jubiläumsnarrensprung in Leutkirch

Ein Umzug der Superlative

Leutkirch – Es war ein Narrensprung der Superlative. 86 Gruppen, drei Stunden, Tausende begeisterte Zuschauer, trockene Witterung, sogar Sonne: Die Nibelgauer feierten 70-jähriges Bestehen und alles passte. Unser Reporter Hans Reichert war mit der Kamera dabei. Auch der närrische Nachwuchs machte mit Feuereifer mit. Nachstehend Bilder vom Narrensamen. Viele weitere Bilder finden Sie in der Galerie.
mit Bildergalerie
veröffentlicht am 16. Februar 2026
Ankündigung der Träger-Genossenschaft LeuMed

Hausarztpraxis im Krankenhaus soll am 1. Juli ihre Pforten öffnen 

Leutkirch – Dr. Daniel Gallasch, Ko-Vorstand der Hausarzt-Genossenschaft LeuMed, und Rosemarie Miller-Weber, Vorsitzende der Leutkircher Bürgerstiftung, zeigten sich im Gespräch mit der Bildschirmzeitung „Der Leutkircher“ davon überzeugt: Am 1. Juli 2026 geht die Hausarztpraxis im Krankenhaus an den Start.
19. Februar, 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Firma App veranstaltet „Abend der Ausbildung“

Leutkirch – Das weltweit agierende Metallbau-Unternehmen App in Leutkirch veranstaltet am 19. Februar einen Abend der Ausbildung. Die traditionsreiche Firma ist von der Handwerkskammer Ulm als Top-Ausbilder zertifiziert worden.
20. Februar, 19.30 Uhr, Bock-Saal in Leutkirch

Chansonnier Sebastian Krämer kommt

Leutkirch – Sebastian Krämer ist ein echter Multi-Könner und seit rund 30 Jahren ein oft und gern gesehener Gast auf deutschen Bühnen und in TV-Sendungen („Neues aus der Anstalt“, „Quatsch Comedy Club“ u.a.). Der meisterliche Chansonnier kommt am Freitag, 20. Februar, in der Reihe Leutkircher Kleinkunst in den Saal im Museum im Bock in Leutkirch. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Am 15. und am 22. Februar Vortrag über den Cyber-Apostel

Ausstellung über Carlo Acutis im Regina Pacis eröffnet

Leutkirch – Ein Jugendlicher, dessen tiefer Glaube bis heute Menschen auf der ganzen Welt berührt: Der selige Carlo Acutis, der am 7. September 2025 in Rom heiliggesprochen wurde, steht im Mittelpunkt einer außergewöhnlichen Ausstellung, die seit Kurzem im Haus Regina Pacis in Leutkirch zu sehen ist.
mit Bildergalerie
veröffentlicht am 14. Februar 2026
zwischen Haselburg und Urlau

Pkw-Lenker überholte Lkw und kollidiert mit diesem

Leutkirch – Auf der Landesstraße 318 zwischen Haselburg und Urlau kam es am Freitagnachmittag (13.2.) kurz nach 16.00 Uhr zu einem Unfall mit Sachschaden in Höhe von circa 9000.- Euro.
Weiberfasnet in Leutkirch

Bunte Gruppen, viel Musik und ein lustiger Rathaussturm

Leutkirch – Auch die zweite Straßen-Weiberfasnet in Leutkirchs Altstadt war ein voller Erfolg, obwohl der Himmel trübe war und es ein wenig regnete. Die närrischen „Weiber“ ließen sich nicht abhalten und kamen in bunt verkleideten Gruppen ins Städtle. Das Motto der Nibelgauer Fasnet „Helden der Kindheit“ wurde von vielen super umgesetzt. Etliche rosarothe Panther, Sandmännchen, Pumuckl, Bienen Majas sowie Guggenmusik und Schalmeien zogen durch die Gassen. Die Wirte hatten sich auf den Ansturm…
mit Bildergalerie
veröffentlicht am 14. Februar 2026
Machtwechsel im Nibelgau

Das Rathaus ist gestürmt, der OB hat kapituliert

Leutkirch (rei) – Am Nachmittag des Gumpigen: Narren rotten sich vor dem Rathaus zusammen, ganz Mutige entern die Trutzburg von Hans-Jörg H. und seinen Getreuen über den Rathaus-Balkon. Rasch machen die Narren im Beamtentempel tabula rasa und entfernen die Bürokraten aus ihren Sesseln. Nach alter Sitte wird das Personal via Rutsche expediert. Doch, so gnädig sind die neuen Machthaber schon, die Griffelspitzer fallen weich. Die seitherige Nummer eins – das wurde allenthalben mit Respekt vermer…
Am 7. März Veranstaltung in Leutkirch

Elternselbsthilfegruppe Suchtgefährdung besteht seit 25 Jahren

Leutkirch (dbsz) – Am 9. Februar 2026 waren es genau 25 Jahre seit dem 1. Treffen der Elternselbsthilfegruppe Suchtgefährdung. Aus dem “Elternkreis Leutkirch” wurde inzwischen die Elternselbsthilfe Allgäu-Oberschwaben, der Zusatz Suchtgefährdeter und Suchtkranker ist geblieben. “Wir sind der Meinung, dieses Jubiläum ist ein Grund zum Feiern”, schreibt uns Beate Stör, die Initiatorin von damals. Und verweist auf ein umfängliches Programm, das die Elternselbsthilfe Allgäu-Oberschwaben am 7. Mär…

MEISTGELESEN

Leutkirch
Musikkapelle Schloß Zeil unterhielt mehr als 1700 Ballbesucher

Auf dem Unterzeiler Bauernhof ging die Post ab

Unterzeil – Sieben Fasnetsbälle, mindestens 1700 Besucher, drei Stunden Power-Programm mit rund 40 Akteuren, viel Musik und Gesang, Sketche und beste Verpflegung – so lautet das Resümee der legendären Zeiler Musikbälle, zu der seit mehr als 40 Jahren die Musikkapelle Schloß Zeil einlädt. So war auch der letzte Ball-Tag am vergangenen Samstag (7.2.) rappelvoll, erst nachmittags der Seniorenball, ab 20.00 Uhr die Abendvorstellung, ein Kraftakt für alle Teams, auf der Bühne und rund um den Servi…
mit Bildergalerie
veröffentlicht am 10. Februar 2026
Weiberfasnet in Leutkirch

Bunte Gruppen, viel Musik und ein lustiger Rathaussturm

Leutkirch – Auch die zweite Straßen-Weiberfasnet in Leutkirchs Altstadt war ein voller Erfolg, obwohl der Himmel trübe war und es ein wenig regnete. Die närrischen „Weiber“ ließen sich nicht abhalten und kamen in bunt verkleideten Gruppen ins Städtle. Das Motto der Nibelgauer Fasnet „Helden der Kindheit“ wurde von vielen super umgesetzt. Etliche rosarothe Panther, Sandmännchen, Pumuckl, Bienen Majas sowie Guggenmusik und Schalmeien zogen durch die Gassen. Die Wirte hatten sich auf den Ansturm…
mit Bildergalerie
veröffentlicht am 14. Februar 2026
Ankündigung der Träger-Genossenschaft LeuMed

Hausarztpraxis im Krankenhaus soll am 1. Juli ihre Pforten öffnen 

Leutkirch – Dr. Daniel Gallasch, Ko-Vorstand der Hausarzt-Genossenschaft LeuMed, und Rosemarie Miller-Weber, Vorsitzende der Leutkircher Bürgerstiftung, zeigten sich im Gespräch mit der Bildschirmzeitung „Der Leutkircher“ davon überzeugt: Am 1. Juli 2026 geht die Hausarztpraxis im Krankenhaus an den Start.
Machtwechsel im Nibelgau

Das Rathaus ist gestürmt, der OB hat kapituliert

Leutkirch (rei) – Am Nachmittag des Gumpigen: Narren rotten sich vor dem Rathaus zusammen, ganz Mutige entern die Trutzburg von Hans-Jörg H. und seinen Getreuen über den Rathaus-Balkon. Rasch machen die Narren im Beamtentempel tabula rasa und entfernen die Bürokraten aus ihren Sesseln. Nach alter Sitte wird das Personal via Rutsche expediert. Doch, so gnädig sind die neuen Machthaber schon, die Griffelspitzer fallen weich. Die seitherige Nummer eins – das wurde allenthalben mit Respekt vermer…
Jubiläumsnarrensprung in Leutkirch

Ein Umzug der Superlative

Leutkirch – Es war ein Narrensprung der Superlative. 86 Gruppen, drei Stunden, Tausende begeisterte Zuschauer, trockene Witterung, sogar Sonne: Die Nibelgauer feierten 70-jähriges Bestehen und alles passte. Unser Reporter Hans Reichert war mit der Kamera dabei. Auch der närrische Nachwuchs machte mit Feuereifer mit. Nachstehend Bilder vom Narrensamen. Viele weitere Bilder finden Sie in der Galerie.
mit Bildergalerie
veröffentlicht am 16. Februar 2026

TOP-THEMEN

Leutkirch
Leutkirch – Nicht nur der Narrenwurm am Sonntag (15.2.) war ein Umzug der Superlative, auch der Bürgerball war alles …
Leutkirch – Es war ein Narrensprung der Superlative. 86 Gruppen, drei Stunden, Tausende begeisterte Zuschauer, trocke…
Leutkirch – Dr. Daniel Gallasch, Ko-Vorstand der Hausarzt-Genossenschaft LeuMed, und Rosemarie Miller-Weber, Vorsitze…

Einzelhandel, Dienstleistungen und Handwerk in Allgäu-Oberschwaben

VERANSTALTUNGEN

Leutkirch