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Narrenzunft, Wirte und Vereine laden zum Fasnetfeiern im Flecken

Auf zur Kißlegger Straßenfasnet 2026!



Foto: Ingrid Nußbaumer
Hudelmale beim Umzug 2024. DBSZ-Archivbild.

Kißlegg – „Neonbunt und g‘sylte Haar – Kißlegg in de 80er Jahr!“, so lautet das diesjährige Motto der Kißlegger Fasnet. Und an den hohen Tagen vor dem Aschermittwoch wird im Flecka wieder einiges geboten sein. Also: Auf zur Kißlegger Fasnet 2026! Und das steht dieses Jahr auf dem Programm:

Mittwoch, 11. Februar

Hemadglonkerumzug, Fasnetsspiel, Narrenbaumstellen, Hudeltanz: Am Mittwoch, 11. Februar, starten wir in die Kißlegger Straßenfasnet mit dem Hemadglonker-Umzug. Er beginnt um 18.18 Uhr in der Schlossstraße (Höhe Radio Weiland) und zieht bis zum Rathausplatz. Mitmachen kann jeder, klein & groß. Was ist ein „Hemadglonker“ ? „Hemad“ ist der umgangssprachliche Ausdruck für „Hemd, Nachthemd“. „Glonkerei“ bedeutet „umherziehen“. Im weiteren Sinne auch „einer, der rumhängt und nix taugt.“ Als Fasnetsfigur erfreut sich der „Hemadglonker“ großer Beliebtheit. Er trägt bevorzugt ein altes weißes Nachthemd, eine weiße Zipfel- oder Schlafmütze bzw. ein weißes Schlafhäubchen, eine Laterne und zieht damit umher. Der Hemadglonker ist mit allerlei lärmenden Utensilien wie z.B. Topfdeckel, Büchse, Tröte, Trillerpfeiffe, Kuhglocke, Rätsche, Kochtopf samt Kochlöffel usw. ausgestattet, mit denen er „Katzenmusik“ macht, dazu singen und im Takt jucken kann.

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Das Fasnetsspiel

Ist der Umzug auf dem Rathausplatz angekommen, wird dort das Fasnetsspiel gezeigt. Nicht fehlen darf an diesem Abend der Hudeltanz, die Brauchvorführung der Kißlegger Zunft. Mit dem Stellen des Narrenbaums ist weithin sichtbar: Jetzt ist Fasnet im Flecken.

Donnerstag, 12. Februar

Höhepunkt: Kißlegger Fasnet am Gumpala Dunschtig – auf der Straße und in den Lokalen:Der absolute Festtag der Kißlegger Fasnet ist und bleibt der Gumpala Dunschtig, 12. Februar.

Narrenzunft, Wirte und Vereine laden zum Fasnetfeiern im Flecken. Am „Gumpala Dunschtig können sich die Narren und alle Fasnetsbegeisterten ab sieben Uhr im Gasthof Ochsen zur Schülerbefreiung stärken. Später wird es dort auf der Fasnetskarte echte, schwäbisch-närrische Klassiker geben: Linsen, saure Kutteln und vieles mehr, was das Narrenherz begehrt. Ganztägig ist auch das „Gleis Neun“ im Bahnhof geöffnet – abends wie gewohnt mit Partystimmung und DJ-Musik. Schon um elf Uhr beginnen die Fasnetspartys im „Zappa“ und im „Jugendhaus“. Die „Linde“ wird um 11 Uhr ihre Türe öffnen. Normaler Restaurantbetrieb ist bei „Lotus“, „Dolce Vita“ und „Swagat“.

„Wir freuen uns“, sagt Zunftmeister Hajö Schuwerk, „dass auch in diesem Jahr jeder, der in Kißlegg am Gumpala Dunschtig einkehren, essen, trinken, Fasnetfeiern möchte, verschiedene Möglichkeiten dazu hat“. Das sei nicht selbstverständlich, so Schuwerk, denn für diejenigen, die das organisieren – ganz gleich ob Wirte oder Ehrenamtliche – bedeutet die Fasnet einen großen Vorbereitungsaufwand, viele Stunden Arbeit und anschließend eine aufwendige Reinigung.

Das Rahmenprogramm am Gumpala Dunschtig folgt dem gewohnten Ablauf: Den Tag eröffnet die Zunft zusammen mit Hudelmusik und Fanfarrenzug morgens mit dem Besuch der Kindergärten und der Schülerbefreiung in Kißlegg, Immenried und Waltershofen. Gegen 11.30 Uhr wird das närrische Volk vors Neue Schloss geladen: Beim Rathaussturm muss der Schultes seinen Schlüssel abgeben.

Traditionell startet um 14.14 Uhr der Kinder- und Mäschkerlesumzug (Aufstellung bei Radio Weiland). „Wir freuen uns, wenn wieder etliche freie Gruppen, närrisch und/oder musikalisch am Umzug teilnehmen“, sagt Zunftsmeister Schuwerk. „Das ist das Herzstück der Straßenfasnet.“ Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Für die Kleinen steigt nach dem Kinderumzug um 15.15 Uhr der Kinderball in der Turn- und Festhalle.

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Samstag, 14. Februar

Kein fängt an, was einmal ein gestandenes Hudelmale sein will. DBSZ-Archivbild (2014): Ingrid Nußbaumer

Schmalzgala Samstig: Großer Narrensprung – Fasnet auf der Straße und in den Lokalen: Aus nah und fern kommen am Schmalzgala Samstig, 14 Februar, die Narrenzünfte und Musikgruppen zum Großen Narrensprung. Umzugsbeginn ist um 14 Uhr. Große Zünfte aus den Reihen der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte werden ebenso durch die Bahnhofs-, Schloss-, und Herrenstraße ziehen, wie befreundete Zünfte aus der Nachbarschaft und viele verschiedene Musikgruppen.

Im Gasthof “Ochsen” – ganztägig geöffnet – spielt nachmittags die bekannte Wirthausmusik „Kaisers Hausband“ und macht live und handgemacht stimmungsvolle Fasnetsmusik für und mit den Gästen. Ganztägig ist auch an diesem Tag „Geis Neun“ im Bahnhof geöffnet – abends wieder bis 1 Uhr gewohnt mit Partystimmung und DJ-Musik. Eine feste Adresse fürs Fasnetfeiern ist an diesem Tag auch seit Jahrzehnten das Feuerwehrhaus. Es ist von 12 – 19 Uhr geöffnet. Die „Linde“ öffnet um 11 Uhr. Schon um 10.30 Uhr bzw. um 13 Uhr beginnen die Fasnetspartys im „Zappa“ und im „Jugendhaus“. Normaler Restaurantbetrieb ist bei „Lotus“, „Dolce Vita“ und „Swagat“.

Das gemeindeeigene Gasthaus „Löwen“ bleibt in der diesjährigen Fasnet wegen des Umbaus geschlossen. „Wir hoffen, dass dir Bürgerschaft in „ihrem“ Löwen nach den Umbauarbeiten wieder zünftig Fasnet feiern kann“, sagt Paul Martin von der Narrenzunft.

Sonntag, 15. Februar

Fasnetssunntig: Narrenmesse in St. Gallus und Ulrich: Die Fasnet ist ein katholisches Brauchtum vor der Fastenzeit. Wir freuen uns, dass Pfarrer Gunnar Sohl und Pfarrer Glaser uns zu einem närrischen, und sicher kurzweiligen Gottesdienst am Fasnetssuntig einlädt und freuen uns über zahlreiche Narren in der Pfarrkirche Sankt Gallus und Ulrich.

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Dienstag, 17. Februar

Fasnetszeischdig: Gemeinsamer Abschluss beim Fasnetsverbrennen: Weil auch die schönste Zeit des Jahres einmal vorbei gehen muss, lädt die Narrenzunft das närrische Volk am Fasnets Zeischdig, 17. Februar, um 18.30 Uhr auf den Rathausplatz zum Schnarragagges-Verbrennen ein. Anschließend ist gemütlicher Kehraus im Gasthof Ochsen.

Neues Narrenblättle jetzt erhältlich!

Seit mehr als 120 Jahren werden in Kißlegg zur Fasnet Narrenzeitungen herausgegeben. Seit 1967 ist das im nun 59. Jahrgang das „Schnarragagges-Blättle“ der Narrenzunft. Auch in diesem Jahr wurde es mit vielen Stunden Aufwand zusammengetragen und enthält unter anderem einen Blick auf die Fasnet früher und ganz früher, Kinderseiten, Rätsel, Ausmalbilder, Liedtexte und natürlich: Gschichtle mit lustigen Begebenheiten aus Kißlegg. Mit dem Kauf eines Narrenblättles unterstützen Sie die Kißlegger Ortsfasnet. Es ist erhältlich beim Käslädele in Zaisenhofen, der Bäckerei Stampfer in Waltershofen, dem Stoffröschen, Elektro Schneider, Bäckerei Strang-Einhauser, GleisNeun, Finkbeiner, Post-Shop Elektro Weber, Zweirad Wenzler, Volksbank und Christophes Schreibwaren.

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