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Weihnachtsgruß von Bürgermeister Hubert Erath, Aichstetten

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,



das Weihnachtsfest und der Jahreswechsel sind für viele Menschen die Zeit, inne zu halten und in Gedanken die vergangenen zwölf Monate an sich vorbeiziehen zu lassen. Es ist auch die Zeit, Pläne für das neue Jahr zu schmieden.

Der Blick zurück mag bei jedem von uns Erfreuliches und weniger Erfreuliches, Erreichtes oder Misslungenes in Erinnerung rufen. Auch der Ausblick wird unterschiedlich ausfallen. Hoffnung und Bedenken liegen oft eng beieinander.

Beim Rückblick auf das Jahr 2023 kann ich für unsere Gemeinde ein positives Fazit ziehen. Viele Themen wurden im Gemeinderat besprochen und angeschoben, einige konnten abgeschlossen werden und andere befinden sich erst am Anfang. Wir sind aktiv und bemüht, die wichtigen Themen unserer Zeit anzugehen. Dies sind bekanntlich oft keine kleinen und einfachen Themen.

Wichtige Maßnahmen

Erinnert werden soll an dieser Stelle an ein paar wenige aus Sicht der Gemeinde wichtige Maßnahmen, die im Jahr 2023 umgesetzt wurden:

  • restliche Erschließung des Baugebiets „Am Rieder Weg 3“,
  • Vermarktung von 13 Wohnbauplätzen im Baugebiet „Am Rieder Weg 3“,
  • diverse Straßensanierungen und
  • Erwerb des Anwesens „Friedenstraße 11“ zur Unterbringung von Geflüchteten und Asylbewerbern.

Die Gemeinde verfolgt – sobald die aktuell sehr schwierigen Rahmenbedingungen dies zulassen – das Ziel, einen Investor zu finden, der gemeinsam mit einem Träger das Projekt „Altersgerechtes Wohnen in Aichstetten“ umsetzt. Damit für dieses Vorhaben zu gegebener Zeit ein geeignetes Grundstück zur Verfügung gestellt werden kann, hat die Gemeinde das Anwesen „Eschacher Straße 1“ (sogenanntes „Bräuhaus“-Areal) erworben.

Wir leben in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen. Die vielen Krisen haben immense Auswirkungen auf unser Leben. Der Ausnahmezustand ist leider längst zum Dauerzustand geworden. Gefühle wie Unsicherheit, Hilflosigkeit, Ohnmacht, Angst und Wut prägen derzeit den Alltag vieler Menschen. Es fällt oft schwer, zu einem angemessenen Umgang mit den andauernden Ausnahmesituationen zu finden. Es ist eine Zeit angebrochen, von der wir noch nicht wissen, was sie am Ende für unser Zusammenleben in unserem Land, in unserer Region und in unserer Gemeinde bedeutet. Wir müssen lernen umzudenken, uns in verschiedenen Bereichen neu orientieren und wieder mehr auf das Notwendige und Machbare konzentrieren.

Es ist verständlich, dass sich viele von uns Sorgen machen, wenn sie beispielsweise auf stark gestiegene Preise für Lebensmittel oder fehlende Wohnungen blicken. Dies rechtfertigt jedoch in keiner Weise, dass einige politische Kräfte immer offener extremistische Positionen vertreten und längst überwunden geglaubter Antisemitismus und Rassismus leider vielerorts wieder aufkeimt. Hass, Lügen, Mobbing und Diffamierungen sind keine Meinung, sondern der Nährboden für Gewalt.

Wir alle sind aufgerufen, Angriffen auf unsere offene und demokratische Gesellschaft entgegenzutreten und für Frieden, Demokratie, die Einhaltung von Menschenrechten und ein achtsames Zusammenleben einzustehen.

Ich sage Dank

Die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel bieten sich an, positiv und dankbar auf das zu schauen, was wir haben, und geben mir auch Anlass, Dank und Anerkennung auszusprechen an alle, die sich in vielfältiger Weise – beispielsweise im Gemeinderat, in der Feuerwehr, im DRK-Ortsverein, in der Flüchtlings- und Asylbewerber-Betreuung, in unseren Vereinen oder in der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit – in der Gemeinde engagieren bzw. in diesem Jahr engagiert haben. Diese Einsatzbereitschaft ist ein starkes Zeichen und sorgt immer wieder dafür, dass unsere Gemeinde sich weiterentwickeln kann und lebens- und liebenswert bleibt. Herzlich danke ich auch für viele interessante Gespräche, zahlreiche schöne Veranstaltungen im Jahresverlauf und für das gute Miteinander in unserer Gemeinde, das ich bei zahlreichen Begegnungen und in vielen Bereichen Tag für Tag wahrnehme.

Meinen Dank verknüpfe ich mit einer Bitte: Auch in Zukunft ist jede Mitbürgerin bzw. jeder Mitbürger dazu aufgerufen, nach ihren bzw. seinen Möglichkeiten mit anzupacken, sich einzubringen und aktiv unsere Gemeinde mitzugestalten.

In unserer Gemeinde stehen in den nächsten Monaten und Jahren wichtige Aufgaben und Projekte an. Zu nennen sind hier beispielhaft der Breitbandausbau, die Stellungnahme zum Teilregionalplan „Energie“ des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben, der Ausbau erneuerbarer Energien, Maßnahmen zum Klimaschutz, die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagesbetreuung in der Grundschule, der weitere bedarfsgerechte Ausbau der Kinderbetreuung, die Um- bzw. teilweise Neugestaltung der Sportanlagen sowie die Sanierung verschiedener Brücken und Straßen. Dabei gilt es, die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde gut im Auge zu behalten und – um für die Zukunft finanzielle Spielräume zu erhalten – zu jeder Zeit maßvoll zu wirtschaften.

Eine schöne, spannende und sehr abwechslungsreiche Möglichkeit, sich aktiv für unsere Gemeinde einzusetzen, bietet die Gemeinderatswahl am 9. Juni 2024. Wenn Sie sich gerne gemeinsam mit mir und den Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern der Gemeinde für das Allgemeinwohl und das Wohl unserer Einwohnerinnen bzw. Einwohner engagieren sowie die weitere Entwicklung unserer Gemeinde aktiv mitgestalten wollen, würde ich mich freuen, wenn Sie als Bewerberin bzw. Bewerber für einen Sitz im Gemeinderat kandidieren.

Ich wünsche – auch im Namen des Gemeinderats und aller Mitarbeiter*innen der Gemeinde – Ihnen allen von Herzen ein friedliches und schönes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch sowie Gesundheit, Glück, Mut und Zuversicht für das neue Jahr 2024.

Ihr

Hubert Erath

Bürgermeister




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