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Mehr als 100 Unterschriften gegen Windkraft-Vorhaben

„Nein zum Bau der zwei Windkraftanlagen”



Hofs / Wuchzenhofen – Zwei Windkraftürme im „Ringleswald” auf Markung Hofs. Also zwischen Bimmlings, Hasenberg, Dilpersried und Rotis. Dafür hat RWE-Augsburg eine Genehmigung beim Landratsamt Ravensburg beantragt. Am heutigen Mittwoch, 5. November, ab 18.00 Uhr informiert die Antragstellerin dazu in der Sporthalle Wuchzenhofen. Unter der nahen Bevölkerung zeigt sich Widerspruch. Über 100 Namen stehen inzwischen auf einer Unterschriftenliste gegen die geplanten Windtürme.

Seit 17. Juli ist es amtlich bekannt. Bei der öffentlichen Ortschaftsratssitzung Hofs im „Florianstüble” in Ausnang  gab Ortsvorsteher Franz Dietrich unter „Verschiedenes” bekannt: RWE Augsburg hat die Genehmigung für zwei Windkraftanlagen auf Markung Hofs beantragt. In und um den „Ringleswald”. Darüber berichtete die Bildschirmzeitung am 19. Juli: https://www.diebildschirmzeitung.de/allgaeu-oberschwaben/leutkirch/rwe-hat-antraege-fuer-zwei-windkraftwerke-auf-gemarkung-hofs-gestellt-146661/

Der Ortschaftsrat Hofs selbst hat über die Windkraftanlagen nicht abgestimmt. So Ortsvorsteher Franz Dietrich am Montag gegenüber der Bildschirmzeitung. Dies sei allerdings vom Gesetz her auch gar nicht nötig, ergänzte Dietrich.

Eine gleichermaßen eindeutige wie klare Meinung haben mehr als 100 Personen, die in Orten um den „Ringleswald” zwischen Ottmannshofen und Rotis leben. „Ich sage nein zum Bau der zwei Windkraftanlagen im Rotiser Wald“ steht auf einer Liste, die inzwischen mehr als 100 Personen unterschrieben haben. Darunter nicht wenige aus Dilpersried (Gemeinde Lautrach, Kreis Unterallgäu). Sie sagen, die Windkraftwerke würden nur rund 800 Meter von ihren Häusern aus dem Forst aufragen. „Von 18, die in Dilpersried wohnen, haben 16 dagegen unterschrieben”, berichtete Petra Rehwald im Oktober der Bildschirmzeitung. Die gebürtige Leutkircherin lebt in Dilpersried. 

Ebenso wie der Künstler Marco Weigelt. Er ging schon von Haus zu Haus, um Unterschriften für Forderungen zu bekommen wie: „Ich sage ja zu unserem Wald und zum Schutz aller Tiere, die dort beheimatet sind!” Weigelt sagte der Bildschirmzeitung Anfang November, auf dieser Unterschriftenliste befänden sich auch Namen von Personen aus Bergs, Hasenberg, Bimmlings und Rotis.

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„Ja zu einer menschen- und umwelfreundlichen Energiewende”

Dabei bezeichnen sich einige der Unterschreibenden ausdrücklich nicht als grundsätzliche Windenergie-Gegner. Steht doch in der Unterschriftenliste selbst: „Ich sage ja zu einer menschen- und umwelfreundlichen Energiewende mit Augenmaß und Verstand!” Protest gegen das bisherige Vorgehen bei der Windkraftplanung im „Ringleswald” stammt auch von mindestens vier der sechs ehemaligen Hofstellen in Rotis. Gibt es doch in Rotis (mindestens) zwei Gehöfte mit eigenen Quellen am Waldrand. Ob diese durch die Windkraftanlagen im Fichtenforst beeinträchtigt werden können, möchten die Eigentümer genauer erfahren.

Blinder Hass auf Windkraft scheint es jedenfalls nicht zu sein, der in dem Sechs-Höfe-Weiler im Osten der Großen Kreisstadt Leutkirch Fragen und Zweifel an den geplanten zwei nahen Türmen auslöst. Eher schon Bedenken, wie sich die Windriesen auf das Leben in einem der Anwesen nur 573 Meter von einem der Türme entfernt erweist.

Energiewende vor Ort längst erreicht

Überprüft 2015/2016, entstehen in Rotis pro Jahr über 250.000 Kilowattstunden Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen am Ort. Hauptsächlich Sonnenstrom und etwas Elektrizität aus Wasserkraft. Die rund 35 Personen, die in Rotis wohnen, verbrauchten pro Jahr etwa 80.000 Kilowattstunden. Demnach gut dreimal mehr erneuerbare Stromgewinnung als verbraucht wird. Die „Energiewende”, von der in Berlin oder Stuttgart immer wieder gesprochen wird, ist in Rotis längst Wirklichkeit.
Julian Aicher

Transparenzhinweis: Bildschirmzeitungs-Reporter Julian Aicher lebt in der Rotismühle. Ums Jahr 2000 half er bei der Windmessung fürs dann betriebene Windrad Legau. Dessen Nabenhöhe: rund 60 Meter. Betreiber: Hauptsächlich nahe Bauernfamilien. Auf Aichers Haus neben der eigenen Wasserkraftanlage liegen Solarmodule. Julian Aicher hat im November 2025 keine Forderungen zur Windkraft im „Ringeleswald” bei Rotis unterschrieben – auch um als Journalist für die Argumente beider Seiten offen zu bleiben.

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