Weitere Trauzimmer und drei Ehrengräber
Isny – In der Sitzung des Gemeinderats am Montag, 26. Januar, wurde einstimmig die Satzung über Ehrengrabstätten und bedeutende Grabstätten beschlossen. Somit erhält die bereits bestehende Ehrengrabstätte von Prof. Dr. Albrecht Erich Pflomm die Zuerkennung für 30 Jahre ab 1. Februar 2026. Zudem werden die Gräber von Dr. Karl Ehrle und Dr. Karl Sell ab 1. Februar 2026 als Ehrengräber ausgewiesen. – Weiter beschloss der Gemeinderat einstimmig die Widmung des Refektoriums im Schloss und der Türmerwohnung im Wassertor zur Nutzung für standesamtliche Trauungen. Nachstehend weitere Tagesordnungspunkte:
2,4 Millionen für Umbau der früheren Realschule
Bericht des Bürgermeisters und Bekanntgaben: Bürgermeister Rainer Magenreuter informierte über die statistischen Werte 2025, unter anderem zu den Sitzungen des Gemeinderats. Er blickte auf die Probleme bei der Müllabfuhr in den vergangenen Wochen zurück und hofft, dass die Abfuhr künftig wieder reibungslos funktioniert. Zudem wies er auf die Räum- und Streupflicht der Bürger hin. Für den Umbau der früheren Realschule in eine Ganztagsgrund- und förderschule sei ein dritter und letzter Förderbescheid über knapp 2,4 Millionen Euro eingegangen, damit betrage die Fördersumme insgesamt fast fünf Millionen Euro. Der Haushalt der Stadt Isny 2026 sei vom Landratsamt als Rechtsaufsichtsbehörde genehmigt worden.
Silvester-Knaller in der Altstadt: Keine gute Idee
Anfragen von Stadträten: Trotz Verbots gab es an Silvester viel Feuerwerk in der Innenstadt. Bürgermeister Rainer Magenreuter antwortet, dass nächstes Mal besser informiert und kontrolliert werden müsse.
Die Eisplatten im Stadtgebiet waren eine Katastrophe für die Fußgänger. Wie sieht das Räumungskonzept des Baubetriebshofs aus? Bürgermeister Magenreuter: Der Winterdienst ist in voller Stärke unterwegs. In den Wohngebieten wird von der Stadt normal nicht mit Salz gestreut.
Die Freien Wähler wollen, dass in den nächsten fünf Jahren private Investoren in neue Gewerbe- und Wohngebiete eingebunden werden, um die Gemeinde zu entlasten. Anwohner des Bauvorhabens im Entenmoos wollen bei den Plänen ins Boot geholt werden. Bürgermeister Magenreuter wundert sich, weil die Angrenzer sowieso ihr Einverständnis geben müssen und so die Pläne einsehen können.
Zuschuss der Stadt für die Sanierung der Hasenbergschanze
Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ – Interessensbekundung für Sanierungsmaßnahmen an der Hasenbergschanze: Der Gemeinderat gewährt dem WSV Isny einstimmig einen Zuschuss von 10 Prozent – 71.500 Euro für die Sanierung der Schanzenanlage am Hasenberg. Bürgermeister Rainer Magenreuter unterstreicht die Bedeutung des Wintersports für Isny, der WSV-Vorsitzende Hannes Mechler wirbt nachdrücklich um Unterstützung. – Über diesen Punkt hat die Bildschirmzeitung “Der Isnyer” ausführlich berichtet (siehe Link am Ende des Artikels).
Annahme von Spenden: Der Gemeinderat stimmt der Annahme der Spenden zu.













