Heimatpflege berichtete über ihre Arbeit
Isny – Montagabend, 9. Februar. Rudolf Daumann und Oswald Längst von der „Arbeitsgemeinschaft (AG) Heimatpflege” berichten im Großen Sitzungssaal des Rathauses Isny dem Technischen Ausschuss des Gemeinderats über die Aktivitäten der AG.

Was die Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft anbelangt, verweist Rudolf Daumann (Bild) auf die Internetseite https://www.heimatpflege-isny.de/aktivitaeten/. Die Heimatpflege Isny treffe sich drei bis viermal im Jahr. Sie handle „unter dem Schirm des Kulturforums”. Sie arbeite mit verschiedenen Stellen zusammen. Auch mit Archiven und Behörden. Ebenso mit der Stadt Isny.
Kirchenführer und ganz viel mehr
Vergangenes Jahr legte die Heimatpflege unter anderem den Kirchenführer St. Georg und Jakobus neu auf. Gezeigt wurde im Jahr 2025 auch ein Film über katholische Kirchenfeste in Isny. Einen weiteren Film mit dem Titel „Hoffnung auf Freiheit – Bauernaufstand 1525“ führte die Heimatpflege im Gasthof „Adler” in Großholzleute vor. Josefskapelle, „Merk’sche Gedenksteine” oder auch der „Tag des offenen Denkmals” beschäftigten 2025 die Heimatpflege. Ebenso die „Aktion Volksbaum”, bei der die Heimatpflege die Standorte mit auswählte. Oder auch verschiedene Exkursionen, vor allem im Allgäu und im Raum Oberschwaben.

Oswald Längst (Bild) weist auf Pflege und Zusammenarbeit mit Archiven. Dann erwähnt Längst die aktualisierte Altstadtsatzung als „Leitfaden für die tägliche Arbeit” – vor allem für den Bereich Bauen. Dabei empfiehlt Längst „die Beteiligung eines mobilen Gestaltungsbeirats”. Er wünsche sich eine „offensivere Öffentlichkeitsarbeit” der Stadt. Diese solle helfen, die Neugier der Bevölkerung auf weitere Entwicklungen im Stadtbild zu befriedigen.
Hohes Lob für Autoren und Filmer
Am Beispiel der renovierten Josefskapelle nennt Oswald Längst Schriften, die von der Heimatpflege veröffentlicht worden seien. „Wir haben hervorragende Autoren vor Ort”, betont Längst. Und auch eine beachtliche Filmgruppe.
Stadtrat Peter Clement (SPD) fragt, ob die Arbeit der Heimatpflege teils „Verhinderungen im Bereich Erneuerbare Energien” mit sich bringe. Darauf sagt Oswald Längst: „Wir sind derzeit mit dieser Problematik nicht befasst.” Bürgermeister Rainer Magenreuter weist in diesem Zusammenhang auf die neuerdings beauftragte Studie. Deren Verfasser sei „ganz bewusst mit dem Thema Denkmalschutz verbunden”.
Lösung für das Klosterarchiv
Rainer Leuchtle (Freie Wähler) spricht vom Klosterarchiv. Es sei an dieser Sammlung „ein Riesen-Schimmelbefall festgestellt” worden. Deshalb habe das Kreisarchiv die Dokumente einstweilen übernommen. Leuchtle: „Wenn das beim Kreis ist, ist es weg.” Darauf antwortet Bürgermeister Magenreuter: „Wir sind guter Dinge, im Lauf dieses Jahres eine Lösung fürs Archiv zu finden.” Oswald Längst lobt, das Stadtarchiv selbst befinde sich seit genau 50 Jahren im Rathaus.
Text und Fotos: Julian Aicher













