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70.000 Euro aus der Stadtkasse für die Hasenbergschanze

„Der Skisport ist für Isny ‘was ganz Besonderes”



Foto: Stadt Isny/Liane Menz
71.500 Euro gab der Isnyer Gemeinderat am Montagabend aus der Stadtkasse frei, damit die Hasenbergschanze für 715.000 Euro saniert werden kann. Die Restsumme wird über Förderung von außen finanziert.

Isny – Montagabend, 26. Januar. Ab 18.00 Uhr tagt der Isnyer Gemeinderat im Sitzungssaal des Rathauses. Ein prägendes Thema dort: die Sanierung der Hasenbergschanze. Diese soll rund 715.000 Euro kosten. Aus verschiedenen Förderprogrammen für Sportstätten könnten dafür an die 644.500 Euro fließen. Das Gros vom Bund. Voraussetzung: Die Stadt Isny zahlt zehn Prozent, also 71.500 €. Dafür heben im Gemeinderat alle die Hand.

„Die Schanzenanlage am Hasenberg ist mittlerweile rund 30 Jahre alt. Neben jährlichen Reparaturen und kleineren Unterhaltungsmaßnahmen wurde durch den WSV Isny in den letzten Jahren viel Geld in die dortige Infrastruktur (Funktionsgebäude im Auslauf etc.) gesteckt.” So schrieb’s Klaus Hägele (Bild) von der Stadtverwaltung Isny in die Sitzungsvorlage des Gemeinderats über den Wintersportverein Isny (WSV).

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Für diese steile Rampe wichtig: „Schanzenzertifikate”. Sie wurden dem Wintersportverein Isny e.V (WSV) 2024 erneuert. Aber ‘28 laufen die Zertifikate aus”, sagt WSV-Vorsitzender Hannes Mechler (Bild) am Montagabend im Gemeinderat. Auf die Frage von Dorothée Natalis (Grüne), was passiere, wenn die Schanze bis dahin nicht saniert sei, antwortet Mechler: „Dann wird es keinen Wettkampf mehr auf der Schanze geben.”

Dies fände wiederum (nicht allein) Bürgermeister Rainer Magenreuter mehr als bedauerlich. Sei doch „der Skisport in Isny was ganz Besonderes”. Dass aktuell drei Sportler aus der Allgäustadt als Olympiateilnehmer internationale Anerkennung verbuchen, „das hat’s noch nie gegeben”. Deshalb steht für Magenreuter jetzt fest: „Wir müssen Farbe bekennen.”

„Schon so oft geflickt“

Ordnungsamtsleiter Klaus Hägele schildert die Bedeutung der Hasenbergschanze. Sie sei „zwischen Schwarzwald und Oberstdorf” der einzige Trainingsort ihrer Art. Mit ein Grund, warum Sportasse selbst aus Oberstdorf nach Isny kämen. Diese Sportstätte auch für die Zukunft zu sichern, sei eine Herausforderung. Denn um den Zuschuss vom Bund müsse der WSV Isny noch heftig ringen. Dabei unterstützen den WSV sowohl Politiker (wie der Ravensburger Bundestagsabgeordnete Axel Müller) als auch verschiedene Sportverbände.

Denn die Hasenbergschanze habe der Wintersportverein Isny schon „so oft geflickt”, betont WSV-Chef Mechler. Konkret: „Wir haben schon das dritte Pflaster auf’s Pflaster gelegt”. Für Rainer Leuchtle (Freie Wähler) steht deshalb eindeutig fest, „dass wir das nicht als Ruine stehen lassen”.

Zustimmung zu Leuchtle von Dr. Alexander Sochor (CDU). Sochor sieht vor allem in dem möglichen Bundeszuschuss eine „einmalige Chance”. Die Sanierung sei daher „ein tolles Projekt”.  „Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen”, betont Edwin Stöckle (SPD): „Wir sollten die zehn Prozent setzen, damit dieses nachhaltige Projekt erhalten bleibt.” Dorothée Natalis (Grüne) bezweifelt zwar, ob der Wintersportort Isny mit 750 Meter Seehöhe auch mittel- und langfristig noch genügend Schnee genießen könne, erklärt dann aber, dass die Grünen ebenfalls ihr Ja zu den 71.500 Euro aus der Stadtkasse sagen werden.

Alle Gemeinderatsmitglieder heben dann die zustimmende Hand zu diesem 71.500-Euro-Zuschuss für die Sanierung der Hasenbergschanze.
Text und Fotos (2): Julian Aicher

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