Wie sich die Bevölkerung auf Krisenfälle vorbereiten sollte
Isny – Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat seinen Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ überarbeitet. Die neue Version steht auf www.bbk.bund.de zum Download zur Verfügung. Ebenso besteht auf der Homepage die Möglichkeit, eine gedruckte Fassung zu bestellen.
Der Ratgeber fasst Vorbereitungs- und Handlungsempfehlungen für Notsituationen zusammen. Wie viel Essen und Trinken sollten auf Vorrat gekauft werden? Wo gibt es im Krisenfall vertrauenswürdige Informationen? Wie können medizinische Notfälle selbst behandelt werden? Was gehört in die Hausapotheke? Auf diese und viele andere Fragen gibt der Ratgeber ausführliche Antworten.
„Auch wenn wir in einem sicheren Land leben, ist es wichtig, dass sich jeder Einzelne auf mögliche Krisenfälle vorbereitet. Der Ratgeber des BBK gibt einen guten Überblick darüber, wie sich die Bevölkerung bereits jetzt verhalten sollte“, sagt Bürgermeister Rainer Magenreuter. Er weist darauf hin, dass jeder Bürger selbst dafür verantwortlich sei, entsprechende Vorbereitungen zu treffen, um die Versorgung zum Beispiel mit Getränken und Lebensmitteln für den eigenen Bedarf zu gewährleisten. Das könne in den Krisenfällen weder von den Hilfsorganisationen, noch von den Landkreisen, Kommunen oder anderen öffentlichen Einrichtungen geleistet werden.
Die Stadt Isny beschäftigt sich regelmäßig mit den möglichen Auswirkungen eines Krisenfalls. Mehrmals im Jahr trifft sich ein Krisenstab, der aus führenden Mitarbeitern der Stadtverwaltung sowie Vertretern von Polizei, Feuerwehr und Rotem Kreuz besteht, um über eine mögliche Krisenbewältigung zu sprechen.











